Schlagwort: Konzernlagebericht

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Folge 11 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe ‚ÄěPwC Accounting and Reporting Talks‚Äú ist online, zu einem sehr ernsten Thema, dem Coronavirus. Dessen wirtschaftliche Folgen sind f√ľr Unternehmen bzw. Konzerne teilweise gravierend und wirken sich auch auf deren Finanzberichterstattung aus. Peter Flick und Dirk Rimmelspacher verschaffen einen √úberblick √ľber ausgew√§hlte¬† m√∂gliche Auswirkungen auf den Abschluss nach IFRS und nach HGB sowie auf den Lagebericht, sowohl f√ľr den Abschlussstichtag 31. Dezember 2019 wie auch f√ľr sp√§tere Stichtage.

 

Neugierig? Dann schauen Sie rein, auf unserer Homepage oder auf YouTube, wie immer nur das Wesentliche, auf den Punkt gebracht.

PwC Accounting and Reporting Talks zu den DPR-Pr√ľfungsschwerpunkten 2020 gestartet

Im November hat die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) ihre Pr√ľfungsschwerpunkte f√ľr die Saison 2020 ver√∂ffentlicht. Dies haben wir zum Anlass genommen, als Folge 6 unserer Webcast-Reihe ‚ÄěPwC Accounting and Reporting Talks‚Äú eine f√ľnfteilige Serie zu ver√∂ffentlichen, und zwar zu den folgenden DPR-Themen:

  • Leasingverh√§ltnisse (IFRS 16)
  • Umsatzrealisierung (IFRS 15) und Ertragsteuern (IAS 12, IFRIC 23)
  • Impairment Test (IAS 36)
  • Kreditinstitute: Impairment (IFRS 9) & more
  • Konzernlagebericht & more

Der erste Beitrag zu Leasingverh√§ltnissen (IFRS 16) ist bereits online. In diesem diskutieren Dr. Bernd Kliem und Karsten Ganssauge √ľber ausgew√§hlte Aspekte der neuen Leasingbilanzierung, die die DPR im Fokus hat. Die √ľbrigen Beitr√§ge werden in den n√§chsten Tagen verf√ľgbar sein.

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DPR ver√∂ffentlicht Pr√ľfungsschwerpunkte 2020

Die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) hat auf der 11. Jahrestagung ‚ÄěBilanzkontrolle und Abschlusspr√ľfung‚Äú ‚Äď Bilanzierung, Berichterstattung und Enforcement in Recht und Praxis am 18. November 2019 folgende¬†nationale¬†Schwerpunkte f√ľr die Pr√ľfungen der Abschl√ľsse 2019 im kommenden Jahr 2020 ver√∂ffentlicht:

Wertminderungstest beim Gesch√§fts- oder Firmenwert sowie bei immateriellen Verm√∂genswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer, insbesondere Marken ‚Äď IAS 36

  • Bestimmung der sachgerechten Ebene des Wertminderungstests
  • Ermittlung des Nutzungswerts mit Hilfe plausibler Annahmen und unter Ber√ľcksichtigung des speziellen Risikos des Verm√∂genswerts bzw. der ZGE
  • Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abz√ľglich der Kosten der Ver√§u√üerung aus der Perspektive eines unabh√§ngigen Marktteilnehmers und unter Beachtung der Fair-Value-Hierarchie.¬†Erfordernis einer Kalibrierung der Inputparameter anhand des Transaktionspreises beim erstmaligen Ansatz
  • Auswirkungen von IFRS 16 auf den Wertminderungstest beim Gesch√§fts- oder Firmenwert

 

Konzernlagebericht

  • Darstellung der Auswirkungen von IFRS 16 auf die Verm√∂gens-, Finanz- und Ertragslage
  • Darstellung und Berechnung von bedeutsamsten Leistungsindikatoren unter Ber√ľcksichtigung der Erstanwendung von IFRS 16, insbesondere Bereinigung von Effekten bei alternativen Leistungskennziffern, Anfertigung einer √úberleitungsrechnung zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

 

Diese beiden Schwerpunkte erg√§nzen die drei¬†gemeinsamen europ√§ischen Pr√ľfungsschwerpunkte¬†zum IFRS 16 „Leasingverh√§ltnisse“, IFRS 9 „Finanzinstrumente“ bzw. 15 „Erl√∂se aus Vertr√§gen mit Kunden“ und IAS 12 „Ertragsteuern“, die von der¬†ESMA¬†am 22. Oktober 2019 ver√∂ffentlicht wurden und √ľber die ich am 24. Oktober 2019 bereits berichtet habe.

DPR erg√§nzt ESMA-Pr√ľfungsschwerpunkte

Die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung e.V. (DPR) hat gestern die von der European Securities and Markets Authority (ESMA) bereits angek√ľndigten einheitlichen europ√§ischen Pr√ľfungsschwerpunkte (wir berichteten in unserem Blog am 29. Oktober) √ľbernommen und um zwei nationale Punkte erg√§nzt.

Damit sind insgesamt folgende Schwerpunkte f√ľr die Pr√ľfung der Abschl√ľsse kapitalmarktorientierter Unternehmen im Rahmen des Enforcement-Verfahrens in Deutschland f√ľr das Jahr 2019 einschl√§gig:

  1. Ausgew√§hlte Anwendungsfragen zur Implementierung von IFRS 15 ‚ÄěErl√∂se aus Vertr√§gen mit Kunden‚Äú
  2. Ausgew√§hlte Anwendungsfragen zur Implementierung von IFRS 9 ‚ÄěFinanzinstrumente‚Äú
  3. Anhangangaben zu den erwarteten Auswirkungen der k√ľnftigen Anwendung von FRS 16 ‚ÄěLeasingverh√§ltnisse‚Äú
  4. Konzernlagebericht in Bezug auf die Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Ertragslage entsprechend dem Umfang und der Komplexität der Geschäftstätigkeit (§ 315 Abs. 1 Satz 1 bis 3 HGB)
  5. Segmentberichterstattung unter Ber√ľcksichtigung der unternehmensinternen Berichterstattung und folgender Einzelaspekte
    1. Bestimmung der operativen Segmente (IFRS 8.5) und Zusammenfassung zu berichtspflichtigen Segmenten (IFRS 8.11-9.19) nebst erläuternden Angaben (IFRS 8.22)
    2. Darstellung des Segmentergebnisses, insbesondere bei Verwendung alternativer Leistungskennziffern (IFRS 8.23, IFRS 8.25-8.27)
    3. Differenzierung zwischen Informationen in der Kategorie ‚Äěalle sonstigen Segmente‚Äú und sonstigen Abstimmungsposten in der √úberleitungsrechnung (IFRS 8.16, IFRS 8.28)
    4. Informationen √ľber geografische Gebiete differenziert nach Herkunftsland und Drittl√§ndern (IFRS 8.33) sowie √ľber Kundenabh√§ngigkeiten (IFRS 8.34)

Zudem weist die ESMA auf folgende Themen hin, die ebenfalls im Rahmen der Pr√ľfungen beachtet werden sollen:

  • ¬†Bilanzielle Auswirkungen aus der Einstufung von Argentinien als Hochinflationsland
  • ¬†Ausgew√§hlte Aspekte der nichtfinanziellen Berichterstattung
  • ¬†Ausgew√§hlte Aspekte der ESMA-Leitlinien zu alternativen Leistungskennziffern (APM)
  • ¬†Angaben zum Brexit

Die Pressemitteilung der DPR, in der f√ľr die europ√§ischen Pr√ľfungsschwerpunkte (Punkt 1.-3.) auf die Darstellung der gemeinsamen europ√§ischen ‚ÄěEnforcement-Priorit√§ten‚Äú der ESMA verlinkt wird, erreichen Sie unter folgendem¬†Link.

ESMA ver√∂ffentlicht Pr√ľfungsschwerpunkte f√ľr 2019

Ende letzter Woche hat die European Securities and Markets Authority (ESMA) ihre Pr√ľfungsschwerpunkte f√ľr die in 2019 durchzuf√ľhrenden Pr√ľfungen verk√ľndet.

Im Rahmen des Enforcement-Verfahrens wird dabei bei der Pr√ľfung der Abschl√ľsse und Lageberichte kapitalmarktorientierter Unternehmen besonderes Augenmerk insb. auf folgende Themen gelegt:

  • ausgew√§hlte Anwendungsfragen zur Implementierung von IFRS 15 ‚ÄěErl√∂se aus Vertr√§gen mit Kunden‚Äú und von IFRS 9 ‚ÄěFinanzinstrumente‚Äú,
  • Anhangangaben zu den erwarteten Auswirkungen der k√ľnftigen Anwendung von IFRS 16 ‚ÄěLeasingverh√§ltnisse‚Äú,
  • bilanzielle Auswirkungen aus der Einstufung von Argentinien als Hochinflationsland,
  • ausgew√§hlte Aspekte der nichtfinanziellen Berichterstattung,
  • ausgew√§hlte Aspekte der ESMA Leitlinien zu alternativen Leistungskennzahlen (APM),
  • Angaben zum Brexit.

Die Themen IFRS 9, 15 und 16 bilden die gemeinsamen europ√§ischen Pr√ľfungsschwerpunkte. Genauen inhaltlichen Einzelheiten k√∂nnen dem Public Statement der ESMA entnommen werden.

In Deutschland wird das Enforcement-Verfahren auf der ersten Stufe durch die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) durchgef√ľhrt. Es ist davon auszugehen, dass diese ‚Äď wie in den Vorjahren ‚Äď die Pr√ľfungsschwerpunkte der ESMA um eigene erg√§nzen wird. Unabh√§ngig von den Pr√ľfungsschwerpunkten k√∂nnen auch unternehmensspezifische Themen Gegenstand der Pr√ľfung sein.

US Tax-Reform im IFRS- und HGB-Konzernabschluss/-lagebericht

Im Blogbeitrag vom 29.12.17 hatten wir Sie bereits √ľber wesentliche Inhalte der verabschiedeten umfangreichen US-Steuerreform unterrichtet (zu den Auswirkungen der Reform auf IFRS-Abschl√ľsse siehe im Detail ‚ÄěIn depth – IFRS tax accounting effects of the US tax reform‚Äú).

Zur Erleichterung der Umsetzung der steuerlichen Konsequenzen in US GAAP-Abschl√ľssen ver√∂ffentlichte die SEC k√ľrzlich SAB 118 (Staff Accounting Bulletin No. 118). Hiernach k√∂nnen Unternehmen, die bei der SEC berichtspflichtig sind (inklusive der nach IFRS bilanzierenden Foreign-Private Issuer), in Abschl√ľssen f√ľr 2017 auf Basis des bislang geltenden Steuerrechts bilanzieren, wenn eine verl√§ssliche Sch√§tzung der Auswirkungen einzelner neuer Vorschriften, aufgrund fehlender Informationen und Untersuchungen im Erstellungsprozess, nicht m√∂glich erscheint.

Eine analoge Anwendung dieser Sondervorschrift auf IFRS-Abschl√ľsse ist nicht zul√§ssig. Daher sind s√§mtliche Auswirkungen der US-Steuerreform auf tats√§chliche und latente Steuern zu ermitteln und zwingend im IFRS-Konzernabschluss 2017 zu bilanzieren. Unsicherheiten, die sich aus einer Auslegung und Anwendung der neuen steuerlichen Vorschriften ergeben, sind folglich zu sch√§tzen. Dabei sind s√§mtliche Informationen, die bis zur Freigabe des Abschlusses zur Ver√∂ffentlichung vorliegen, zu ber√ľcksichtigen. Bestehende Quellen wesentlicher Sch√§tzungsunsicherheiten m√ľssen gem. IAS 1.125ff. im Anhang erl√§utert werden.

Die Aktualisierung der Informationen in der Folgeperiode stellt grundsätzlich eine Schätzungsänderung (vgl. IAS 8.5) dar. Eine Ausnahme gilt, wenn Informationen  bereits während der Erstellung des IFRS-Konzernabschlusses 2017 hätten eingeholt werden können (could reasonably be expected to have been obtained and taken into account). In diesem Fall handelt es sich bei der Aktualisierung um eine Fehlerkorrektur i.S.d. IAS 8.5.

Entsprechendes gilt f√ľr den handelsrechtlichen Jahres- bzw. Konzernabschlusses. Hier besteht die Besonderheit, dass bei bestehenden Unsicherheiten beim Ansatz latenter Steuern (DRS 18.17) sowie bei der Bewertung von R√ľckstellungen f√ľr laufende Steuern das handelsrechtliche Vorsichtsprinzip (¬ß 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) besonders zu beachten ist. Dies bedeutet, dass aus der Bandbreite von m√∂glichen Werten/Alternativen nicht der wahrscheinlichste, sondern stets ein eher pessimistischer Wert zu w√§hlen ist.

Im (Konzern-)Lagebericht ist bei bestehenden Unsicherheiten √ľber die m√∂glichen Auswirkungen der US-Steuerreform auf die tats√§chlichen und latenten Steuern dann im Risikobericht zu berichten, wenn sie zu einer negativen Abweichung von Prognosen bzw. Zielen des Konzerns f√ľhren k√∂nnen und das Risiko wesentlich ist (DRS 20.149 i.¬†V¬†.m. .11). Entsprechendes gilt f√ľr die Chancenberichterstattung (DRS 20.165). Dar√ľber hinaus kann, unabh√§ngig von bestehenden Unsicherheiten, √ľber die US-Steuerreform im Lagebericht zu berichten sein. Dies kann zum einen die Berichterstattung im Wirtschaftsbericht √ľber den Gesch√§ftsverlauf und die Lage des Unternehmens bzw. des Konzerns, zum anderen die Berichterstattung im Prognose- und im Risiko-/Chancenbericht √ľber die k√ľnftige Entwicklung betreffen.

DPR ver√∂ffentlicht Pr√ľfungsschwerpunkte f√ľr 2018

Die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) hat gestern ihre Pr√ľfungsschwerpunkte f√ľr die in 2018 durchzuf√ľhrenden Pr√ľfungen verk√ľndet. Dabei √ľbernimmt sie – wie bereits in den letzten Jahren-, die von der European Securities and Markets Authority (ESMA) ver√∂ffentlichten europ√§ischen Pr√ľfungsschwerpunkte und erg√§nzt diese um eigene.¬†In Deutschland bestehen hiernach folgende Schwerpunkte f√ľr die Pr√ľfung der Abschl√ľsse kapitalmarktorientierter Unternehmen im Rahmen des Enforcement-Verfahrens:

  1. Anhangangaben zu den erwarteten Auswirkungen der Anwendung wesentlicher neuer Standards im Erstanwendungsjahr
  2. Ausgew√§hlte Aspekte zu Ansatz, Bewertung und Angaben nach IFRS 3 ‚ÄěUnternehmenszusammenschl√ľsse“
  3. Ausgew√§hlte Aspekte zu IAS 7 „Kapitalflussrechnungen“
  4. Ansatz und Bewertung von R√ľckstellungen gem√§√ü IAS 37 sowie zugeh√∂rige Anhangangaben
  5. Konzernlagebericht und Konzernerklärungen

Die genauen inhaltlichen Einzelheiten je Pr√ľfungsschwerpunkt k√∂nnen der Pressemitteilung der DPR sowie dem Public Statement der ESMA entnommen werden.

In der November-Ausgabe unserer ‚ÄěInternational Accounting News‚Äú werden wir einen ausf√ľhrlichen Beitrag zu s√§mtlichen Pr√ľfungsschwerpunkten ver√∂ffentlichen. Sollten Sie unseren monatlichen Newsletter noch nicht abonniert haben, k√∂nnen Sie sich hier als Empf√§nger registrieren lassen.

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