Schlagwort: nichtfinanzielle Berichterstattung

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Erste VorschlĂ€ge fĂŒr technische Bewertungskriterien zu den verbleibenden Umweltzielen der EU-Taxonomie veröffentlicht

Die Platform on Sustainable Finance (PSF) hat am 3. August 2021 einen ersten Entwurf fĂŒr technische Bewertungskriterien („technical screening criteria“) zu den verbleibenden Umweltzielen der EU-Taxonomie veröffentlicht. Dabei handelt es sich um:

  • die nachhaltige Nutzung und den Schutz von Wasser- und Meeresressourcen;
  • den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft,
  • die Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung und
  • den Schutz und die Wiederherstellung der BiodiversitĂ€t und Ökosysteme.

Delegierter Rechtsakt zur Konkretisierung der Taxonomie-Berichtspflichten fĂŒr Nicht-Finanzunternehmen veröffentlicht

Der finale delegierte Rechtsakt zu den neuen Berichtspflichten nach Art. 8 der Taxonomie-Verordnung wurde letzte Woche von der EuropĂ€ischen Kommission veröffentlicht. Dieser Rechtsakt komplementiert die Vorgaben, die zur Konkretisierung der Berichtspflichten von den betroffenen Unternehmen benötigt werden. Ich konzentriere mich nachfolgend auf die Unternehmen der Realwirtschaft (sog. Nicht-Finanzunternehmen), ĂŒber die Neuerungen fĂŒr Finanzunternehmen informiert Sie mein Kollege Peter Flick.

Folge 25 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“ ist online – zu einem brandaktuellen Thema, dem Vorschlag der EuropĂ€ischen Kommission zur umfassenden Überarbeitung der nichtfinanziellen Berichtspflichten der CSR-Richtlinie. Nicolette Behncke und Nina SchĂ€fer erlĂ€utern die wichtigsten geplanten Maßnahmen auf EU-Ebene und zeigen auf, welche Herausforderungen damit auf viele Unternehmen in Deutschland zukommen.

Neugierig? Dann schauen Sie rein, auf unserer Homepage oder auf YouTube, wie immer nur das Wesentliche, auf den Punkt gebracht.

Entwurf des delegierten Rechtsakts zur Konkretisierung der Taxonomie-Berichtspflichten verspricht Finanzunternehmen Erleichterungen fĂŒr das erste Berichtsjahr

Am 7. Mai 2021 veröffentlichte die EuropĂ€ische Kommission den Entwurf fĂŒr den delegierten Rechtsakt zur Konkretisierung der Berichtspflichten nach Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung sowie ergĂ€nzende FAQs). Der Entwurf konkretisiert die Pflichten zur Offenlegung fĂŒr Finanzunternehmen (“financial undertakings”) im Sinne der Verordnung, d. h. fĂŒr Kreditinstitute, Vermögensverwalter, Wertpapierfirmen, Versicherungs- und RĂŒckversicherungsunternehmen.

Die Transparenzpflichten des Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung (EU) 2020/852 enthalten keine Vorgaben zu den Angabepflichten fĂŒr wesentliche Leistungsindikatoren von Finanzunternehmen. Der vorliegende Entwurf ergĂ€nzt daher Artikel 8 der Verordnung (EU) 2020/852 und legt die fĂŒr Finanzunternehmen offenzulegenden Informationen fest.

Entwurf des delegierten Rechtsakts zur Konkretisierung der Taxonomie-Berichtspflichten verspricht Unternehmen der Realwirtschaft Erleichterungen fĂŒr das erste Berichtsjahr

Am Freitag, den 7. Mai 2021 veröffentlichte die EuropĂ€ische Kommission den Entwurf fĂŒr den delegierten Rechtsakt zur Konkretisierung der Berichtspflichten nach Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung (einen kurzen Einstieg in das Thema vermittelte ich in meinem Beitrag vom 18. Juni 2020) sowie ergĂ€nzende FAQs. Der Entwurf enthĂ€lt Hinweise zur Umsetzung der geforderten Angaben fĂŒr Unternehmen der Realwirtschaft, Asset Manager, Kreditinstitute sowie Versicherungsunternehmen. Ich konzentriere mich nachfolgend auf die Unternehmen der Realwirtschaft, ĂŒber die Neuerungen fĂŒr Finanzunternehmen informiert Sie mein Kollege Peter Flick.

European Corporate Reporting Lab @EFRAG: Arbeitsgruppe legt Abschlussbericht ĂŒber Empfehlungen fĂŒr europĂ€ische nichtfinanzielle Berichtsstandards vor

Die Project Task Force (PTF) des European Corporate Reporting Lab @EFRAG (European Lab) hat ihren Abschlussbericht mit Empfehlungen zur Entwicklung möglicher EU-Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung vorgelegt. Diese Empfehlungen werden in die endgĂŒltigen Überlegungen der EuropĂ€ischen Kommission zur Überarbeitung der CSR-Richtlinie einfließen, die fĂŒr den 21. April 2021 geplant ist. Über die Bildung der Arbeitsgruppe hatten wir zuvor am 08. September 2020 an dieser Stelle informiert. 

EuropÀische Aufsichtsbehörden veröffentlichen finale Empfehlungen zu den Berichtspflichten der Taxonomie-Verordnung

Am 1. MĂ€rz 2021 haben die drei europĂ€ischen Aufsichtsbehörden ESMA (fĂŒr Unternehmen der Realwirtschaft und Asset Manager), EBA (fĂŒr Kreditinstitute) und EIOPA (fĂŒr Versicherungsunternehmen) ihre finalen Empfehlungen an die EuropĂ€ische Kommission zur Konkretisierung der nichtfinanziellen Berichtspflichten nach Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung veröffentlicht. Diesen Empfehlungen waren entsprechende EntwĂŒrfe und im Fall der ESMA auch eine öffentliche Konsultation vorausgegangen, ĂŒber die ich in meinem Blogbeitrag vom 9. November 2020 berichtet habe.

Empfehlungen des Sustainable Finance-Beirats der Bundesregierung fĂŒr eine zukunftsgerichtete Unternehmensberichterstattung

Der Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung hat gestern seinen Abschlussbericht „Shifting the Trillions“ mit 31 Empfehlungen fĂŒr ein nachhaltiges und zukunftsfĂ€higes Finanzsystem vorgelegt. Eines der zentralen Ziele ist es, durch eine zukunftsgerichtete, vergleichbare und transparente Berichterstattung der Unternehmen Kapitalströme in Innovationen und nachhaltige GeschĂ€ftsmodelle zu lenken. Dementsprechend empfiehlt der Beirat eine Ausweitung von Anwendungsbereich und Inhalt der nichtfinanziellen Berichtspflichten in Deutschland. Vor dem Hintergrund der anstehenden Überarbeitung der CSR-Richtlinie auf europĂ€ischer Ebene (lesen Sie dazu meinen Blogbeitrag vom 30. Juli 2020) kommt den Empfehlungen besondere Bedeutung zu.

Deutsches Lieferkettengesetz kommt noch in der aktuellen Legislaturperiode

Nach langem Ringen hat die Bundesregierung am Freitag eine Einigung zum Lieferkettengesetz verkĂŒndet. Das Gesetz soll noch in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden. Wie ich berichtete, zeichnete sich bereits zum Abschluss des Monitorings des Nationalen Aktionsplans fĂŒr Wirtschaft und Menschenrechte im Juli 2020 ab, dass allein eine freiwillige Verpflichtung von Unternehmen nicht zu einer ausreichenden Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten fĂŒr die Achtung der Menschenrechte gefĂŒhrt haben soll. Gesetzlich verbindliche Vorgaben wurden seitdem intensiv hinter den Kulissen diskutiert.