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Pflichtwandelanleihen – Klassifizierung als Eigenkapital weiterhin ein Thema

In Zeiten erhöhten Liquiditätsbedarfs erfreuen sich Pflichtwandelanleihen (mandatory convertible bonds; MCB) zunehmender Beliebtheit. Anders als bei klassischen Wandelanleihen werden Pflichtwandelanleihen nicht auf Verlangen der Investoren, sondern immer am Ende der Laufzeit in Aktien des Emittenten gewandelt. In diesen Fällen liegt die Frage daher nahe, ob die Anleihen erst bei tatsächlicher Wandlung, oder bereits bei Ausgabe als Eigenkapital zu klassifizieren sind.

So unterschiedlich, wie die Ausgestaltung dieser Instrumente in der Praxis, sind auch die in der Literatur anzutreffenden Meinungen zur Bilanzierung. Es überrascht daher nicht, dass die Frage der Bilanzierung an das IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) herangetragen wurde und nun in der Sitzung am 16. und 17. Juli diskutiert werden soll.

Einen Einstieg in die Thematik und eine Beurteilung typischer Pflichtwandelanleihen nach IFRS finden Sie beispielsweise über den Artikel „Klassifizierung von Pflichtwandelanleihen als Eigenkapital gemäß IFRS – der Charme einer „naiven“ Lösung“ den wir (WP/StB Andrea Bardens, WP/StB/CPA Guido Fladt und WP Dr. Holger Meurer) für die heute erscheinende Ausgabe der Zeitschrift „PiR – Praxis der internationalen Rechnungslegung“ verfasst haben.

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