Schlagwort: Vergütungsbericht

Bleiben Sie auf dem Laufenden - der Vergütungsbericht RSS-Feed

Folge 28 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe “PwC Accounting and Reporting Talks” ist online – diesmal zu einem wichtigen, öffentlichkeitswirksamen Reporting Thema, dem neuen Vergütungsbericht gemäß § 162 AktG über die individuelle Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung. Börsennotierte Gesellschaften müssen ihn erstmals für das Geschäftsjahr erstellen, das ab dem 1. Januar 2021 beginnt, und er wirft eine Vielzahl von Fragen auf. Simon Brameier und Dirk Rimmelspacher erläutern zehn wesentliche Knackpunkte, über die praktisch jede Gesellschaft stolpert.

Neugierig? Dann schauen Sie rein, auf unserer Homepage oder auf YouTube, wie immer nur das Wesentliche, auf den Punkt gebracht.

IDW zur freiwilligen vorzeitigen Erstellung eines Vergütungsbericht nach ARUG II

Erstellt ein Unternehmen ausnahmsweise – trotz der vielen, derzeit noch offenen Fragen und der immer noch ausstehenden finalen Leitlinien der EU-Kommission zur Darstellung des neuen Vergütungsberichts – bereits für ein vor dem 1. Januar 2021 beginnendes Geschäftsjahr einen Vergütungsbericht nach § 162 AktG, d.h. einen Bericht über die Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats nach den Vorschriften des ARUG II, braucht es im korrespondierenden Abschluss bzw. Lagebericht nicht mehr individualisiert über die Bezüge und Leistungen an Vorstandsmitglieder zu berichten und nicht mehr die Grundzüge des Vergütungssystems darzustellen.

Folge 18 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“ ist online – dieses Mal zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) 2020. Dieser ist seit März 2020 in Kraft. Aufsichtsräte und Vorstände der meisten börsennotierten Unternehmen müssen sich erstmals in ihrer Ende des Jahres abzugebenden Entsprechenserklärung zur Anwendung der neuen Kodexempfehlungen äußern. Martin Kaspar und Dirk Rimmelspacher geben einen Überblick über die Neuerungen – mit Bezug zu Reporting-Themen, aber auch darüber hinaus.

Neugierig? Dann schauen Sie auf unserer Homepage rein, wie immer nur das Wesentliche, auf den Punkt gebracht.

DRÄS 9 im Bundesanzeiger bekanntgemacht

Letzten Donnerstag, am 9. April 2020, wurde der Deutsche Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 9 (DRÄS 9) vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in seiner im Oktober 2019 vom DRSC verabschiedeten Fassung im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Mit DRÄS 9 wurden zwei Deutsche Rechnungslegungs Standards an die Änderungen des HGB durch das ARUG II – insbesondere aufgrund der neuen Vergütungsberichterstattung nach § 162 AktG – angepasst, zum einen DRS 17 (Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder) zum anderen DRS 20 (Konzernlagebericht). Über die Änderungen habe ich in meinem Blogbeitrag vom 29. Oktober berichtet.

Unmittelbare Auswirkungen hat die Bekanntmachung des DRÄS 9 im Bundesanzeiger nicht. In Übereinstimmung mit den Erstanwendungsvorschriften des ARUG II sind DRS 17 und DRS 20 in ihren geänderten Fassungen erstmals für das nach dem 31. Dezember 2020 beginnende Geschäftsjahr zu beachten. Wird allerdings bereits für ein vor dem 1. Januar 2021 beginnendes Geschäftsjahr ein Vergütungsbericht nach § 162 AktG erstellt, sind die geänderten Fassungen bereits für dieses Geschäftsjahr zu beachten.

Neuer Deutscher Corporate Governance Kodex in Kraft getreten

Letzten Freitag, am 20. März 2020, ist der neue Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK 2020) in der Fassung vom 16. Dezember 2019 mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft getreten. Der neue Kodex bildet damit die Grundlage für die nach seinem Inkrafttreten zu fassenden Entsprechenserklärungen.

Über den neuen Kodex und seine Auswirkungen auf die handelsrechtliche Finanzberichterstattung habe ich in meinem Blogbeitrag vom 24. Januar 2020 und ausführlich in unserem Newsletter HGB direkt Ausgabe 2/Februar 2020 berichtet. Hier aber noch einmal das aus meiner Sicht Wichtigste hinsichtlich der Vergütungsberichterstattung: Gibt eine Gesellschaft ab sofort eine (turnusmäßige oder vorzeitige) Entsprechenserklärung ab, braucht sie, um den Kodexempfehlungen auch künftig zu entsprechen, in einem zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgestellten (Konzern-)Lagebericht keine Mustertabellen für die individualisierte Vorstandsvergütung mehr aufzunehmen. Ob ein Verzicht auf die Mustertabellen vor der erstmaligen Erstellung eines Vergütungsberichts nach den neuen aktienrechtlichen Vorschriften des ARUG II allerdings ratsam ist, sollte gut überlegt werden. Die Kodexkommission weist in ihrer Pressemitteilung vom 23. Januar 2020 jedenfalls darauf hin, dass es für Geschäftsjahre, in denen der alte Kodex nicht mehr und die neuen Vorschriften des ARUG II noch nicht anzuwenden sind, an den Unternehmen liege, sachgerecht über die Vorstandsvergütung zu berichten und keine Transparenzlücke entstehen zu lassen. Eine unveränderte Anwendung der Mustertabellen in der Zwischenzeit wäre sicherlich eine solche sachgerechte Berichterstattung.

DCGK 2020: Neufassung sieht unverändert Streichung der DCGK-Mustertabellen zur Vorstandsvergütung vor

Am 22. Mai 2019 hatte die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex den Entwurf einer Neufassung des Kodex vorgestellt. Ich hatte darüber in meinem Blogbeitrag vom 24. Mai 2019 berichtet. Gestern wurde die von der Regierungskommission beschlossene Neufassung als Deutscher Corporate Governance Kodex 2020 auf der Website der Kommission veröffentlicht und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zur Prüfung übermittelt.

Aufgrund des am 1. Januar 2020 in Kraft getretenen ARUG II mussten zwar Änderungen an den Bestimmungen zur Vorstandsvergütung im Kodex nachvollzogen werden. Materielle Änderungen am Kodexentwurf waren aber nicht notwendig. Damit bleibt es unter anderem bei der Streichung der bisherigen Mustertabellen zur Vorstandsvergütung, ohne dass der Kodex eigene Empfehlungen zur Darstellung des neuen Vergütungsberichts nach ARUG II enthält. Alles Wesentliche zum neuen Vergütungsbericht nach ARUG II finden Sie übrigens in unserem Newsletter und in unserem Video.

Der neue Kodex tritt mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und bildet dann die Grundlage für die Entsprechenserklärung. Mit dieser Veröffentlichung ist in Kürze zu rechnen. Demgegenüber ist der neue Vergütungsbericht nach ARUG II erst für Geschäftsjahre zu erstellen, die nach dem 31. Dezember 2020 beginnen. Die Regierungskommission weist in ihrer gestrigen Pressemitteilung darauf hin, dass es an den Unternehmen liegt, in der Zwischenzeit sachgerecht über die Vorstandsvergütung zu berichten, um keine Transparenzlücke entstehen zu lassen.

Folge 7 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“ ist online – zu einem brandaktuellen Thema, dem Vergütungsbericht nach ARUG II. Seit Verkündung des Gesetzes im Bundesgesetzblatt am 20. Dezember 2019 stehen die Neuregelungen zur externen Berichterstattung über die individuelle Vergütung von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern börsennotierter Gesellschaften fest. Dirk Rimmelspacher und Sandra Roland verschaffen einen Überblick über die Knackpunkte und die Unterschiede zum bisherigen Recht.

Neugierig: Dann schauen Sie rein, auf unserer Homepage oder auf YouTube, wie immer nur das Wesentliche, auf den Punkt gebracht.

 

DRSC verabschiedet DRÄS 9 unter Vorbehalt

Nach dem HGB-Fachausschuss des DRSC am 17. Oktober hat nun auch der IFRS-Fachausschuss des DRSC am 25. Oktober dem Deutschen Rechnungslegungs Änderungstandard Nr. 9 zugestimmt. Damit reagiert das DRSC auf die derzeit laufende Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie der EU in das deutsche Recht durch das sogenannte ARUG II. Insbesondere sind folgenden Änderungen an bestehenden Standards vorgesehen:

  • In DRS 17 „Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder“ werden sämtliche Konkretisierungen handelsrechtlicher Berichtspflichten gestrichen, die für börsennotierte Aktiengesellschaften gelten, da diese Berichtspflichten durch ARUG II gestrichen und – in geänderter Form – in das Aktiengesetz überführt werden. Des Weiteren wird die Angabe von Vergleichszahlen grundsätzlich nur noch empfohlen und nur noch in einem IFRS-Konzernabschluss unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtend.
  • In DRS 20 „Konzernlagebericht“ werden die Änderungen der (Konzern-)Erklärung zur Unternehmensführung durch das ARUG II berücksichtigt. Künftig muss in der (Konzern-)Erklärung auf die Internetseite des Unternehmens Bezug genommen werden, auf welcher bestimmte Informationen rund um die Organvergütung öffentlich zugänglich gemacht sind oder werden, u.a. der neue aktienrechtliche Vergütungsbericht.
  • Im Vergleich zu E-DRÄS 9 – über diesen hatte ich in meinem Blogbeitrag am 3. Juli 2019 berichtet – haben sich nur geringfügige Änderungen ergeben. Diese hat das DRSC in einem Dokument zusammengestellt.

Da das Gesetzgebungsverfahren zum ARUG II noch nicht abgeschlossen ist, steht die Verabschiedung des DRÄS 9 unter zwei Vorbehalten. Zum einen besteht der Vorbehalt, dass die im Anhang und im Lagebericht vorgesehenen Änderungen auch in das endgültige Gesetz einfließen. Zum anderen wurde das Datum der Erstanwendung von DRÄS 9 offengelassen: dieses steht unter dem Vorbehalt des Erstanwendungszeitpunkts im endgültigen Gesetz.