EBA startet Konsultationsprozess zu Anpassungen der FinRep-Meldung aufgrund von IFRS 9

Am 8.12.2015 hat die EBA ihren Konsultationsprozess zur Anpassung der FinRep-Tabellen für IFRS-Anwender aufgrund des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 gestartet. Die vorgeschlagenen Anpassungen, einhergehend mit dem Wegfall und der Ergänzung einzelner Spalten bzw. einzelner FinRep-Tabellen, beziehen sich insbesondere auf:

  • Die im Vergleich zu IAS 39 neuen Kategorisierungsvorschriften nach IFRS 9
  • Die neuen Impairmentvorschriften nach IFRS 9, welche im Vergleich zu IAS 39 die Bildung von Risikovorsorge auf Basis eines 3-stufigen „Expected Loss Models“ vorsehen
  • Die Anpassungen der Vorschriften zu Hedge Accounting

Von den Anpassungen sind zunächst ausschließlich IFRS-Anwender betroffen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Notwendigkeit von Anpassungen der FinRep-Tabellen für Nicht-IFRS Anwender geprüft werden.

Die vorgeschlagenen Anpassungen sollen mit dem erstmaligen Anwendungszeitpunkt von IFRS 9, derzeit geplant für den 1. Januar 2018, zusammenfallen. Die neuen FinRep-Tabellen für IFRS-Anwender wären somit zum Berichtsstichtag 31.03.2018 erstmalig zu verwenden.

Die EBA hat ausdrücklich klargestellt, dass ihr Konsultationsprozess keine Auswirkungen auf den Endorsement-Prozess der EU hat. Der Konsultationsprozess der EBA endet am 8. März 2016.

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