IASB veröffentlicht Impairment-Exposure Draft

Das IASB hat am 7. März den Exposure Draft (ED) der Regelungen zur Ermittlung und Bilanzierung der Risikovorsorge für finanzielle Vermögenswerte (Impairment) veröffentlicht.

ED/2013/3 sieht ein zweistufiges Impairment vor. Danach ist für finanzielle Vermögenswerte, die bei Zugang nicht bereits credit-impaired sind, ab der erstmaligen Erfassung, der aus Sicht eines Jahres erwartete Verlust als Risikovorsorge zu bilanzieren. Im Falle einer deutlichen Verschlechterung der Bonität („credit deterioration“) des Vertragspartners ist die Risikovorsorge GuV-wirksam auf den über die gesamte Restlaufzeit des Finanzinstruments erwarteten Verlust (lifetime expected credit losses) zu erhöhen.

Das IASB weicht mit dem nun veröffentlichten Exposure Draft deutlich von den voraussichtlichen Impairmentregelungen des Financial Accounting Standards Board (FASB) ab. Nach dem FASB-Entwurf sollen künftig ohne jegliche Begrenzung die zum Bilanzierungszeitpunkt erwarteten Kreditausfälle („current expected credit losses“) für finanzielle Vermögenswerte als Risikovorsorge gebildet werden.

Die Öffentlichkeit hat bis zum 5. Juli 2013 die Möglichkeit, den ED/2013/3 „Financial Instruments – Expected Credit Loss“ zu kommentieren.

 

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