Kategorie: IFRS 9

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WeihnachtsgrĂŒĂŸe

Liebe Leserinnen und Leser,

ein ungewöhnliches Jahr liegt hinter uns. Wir haben den Lockdown im FrĂŒhjahr gut gemeistert, wĂ€hrend den Lockerungen im Sommer sicherlich etwas aufgeatmet und bleiben im aktuellen Lockdown optimistisch.

Wir wĂŒnschen Ihnen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest. FĂŒr das neue Jahr wĂŒnschen wir Ihnen Gesundheit, GlĂŒck und Zufriedenheit! 

Wir freuen uns schon, Sie im Jahr 2021 weiterhin ĂŒber aktuelle Themen rund um die Bilanzierung und Finanzfunktion informiert zu halten. 

Ihre
Judith Gehrer, Joachim Krakuhn und Peter SchĂŒz

EZB Guidance zu IFRS 9 und Veröffentlichung von makroökonomischen Szenarien

Die EZB hat sich mit ergĂ€nzender Guidance im Zusammenhang mit der SchĂ€tzung von Expected Credit Losses wĂ€hrend der COVID-19 Pandemie geĂ€ußert. Diese ist – Ă€hnlich wie die Verlautbarungen anderer Gremien wie ESMA, EBA, IASB – auf die Vermeidung von zu stark prozyklisch wirkender Annahmen gerichtet und geht u.a. auf die

  1. Anwendung der Regelungen zur Beurteilung eines SICR auf Gruppenebene (the collective assessment of the significant increase in credit risk (SICR));
  2. Verwendung von langfristigen makroökonomischen Forecasts (the use of long-term macroeconomic forecasts); und
  3. Verwendung von makroökonomischen Forecasts fĂŒr bestimmte Jahre (the use of macroeconomic forecasts for specific years) ein.

Die EZB weist darauf hin, dass die Institute ihre eigenen Annahmen und Entscheidungen ĂŒber die Höhe des erforderlichen IFRS-9-ECL treffen. Sie geht gleichwohl davon aus, dass die Guidance angesichts der erhöhten Unsicherheit und der begrenzten VerfĂŒgbarkeit von reasonable & supportable forward-looking Informationen ĂŒber die Auswirkungen von COVID-19 dabei – auch bereits in Q1 2020 – BerĂŒcksichtigung findet.

DarĂŒber hinaus hat die EZB auf ihrer Website makroökonomische Szenarien veröffentlicht: https://www.ecb.europa.eu/pub/projections/html/index.en.html

IASB Ă€ußert sich zur ECL-Ermittlung im Zusammenhang mit COVID-19

und ermuntert Bilanzierende die diesbezĂŒglichen Leitlinien der Regulatoren zu berĂŒcksichtigen.

ErgĂ€nzend zu den Veröffentlichungen verschiedener Regulatoren (wir haben berichtet) hat sich das IASB zur Ermittlung der Risikovorsore nach IFRS 9 im Zusammenhang mit COVID-19 geĂ€ußert. Das IASB weist u.a. darauf hin, dass IFRS 9

  • keine ‚bright lines‘ und kein mechanistisches Vorgehen zur Bestimmung ob ein Lifetime ECL zu bilanzieren ist, vorgibt
  • Ermessensentscheidungen erfordert und eine Anpassung der Vorgehensweise zur ECL-Ermittlung gleichermaßen erfordert und erlaubt, wenn geĂ€nderte UmstĂ€nde vorherrschen (z.B. wenn mehrere Annahmen und ZusammenhĂ€nge, die bei der IFRS 9-EinfĂŒhrung galten aktuell nichtmehr zutreffend sind)
  • Vorsieht, die VerĂ€nderung des Ausfallrisikos (SICR) bezogen auf die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments zu beurteilen.

Bilanzierende mĂŒssen SchĂ€tzungen auf Grundlage der besten verfĂŒgbaren Informationen ĂŒber die Vergangenheit sowie aktuelle und zukĂŒnftige Bedingungen vornehmen. Bei der EinschĂ€tzung kĂŒnftiger Rahmenbedingungen sollen sowohl die COVID-19 Auswirkungen als auch die StĂŒtzungsmaßnahmen der Regierungen BerĂŒcksichtigung finden.

VerĂ€nderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen sollten in den makroökonomischen Szenarien und deren Gewichtung reflektiert werden. Sofern eine BerĂŒcksichtigung der COVID-19 Effekte in den Modellen nicht möglich ist, sind ‚post model overlays or adjustments‘ zu erwĂ€gen.

Angesichts der relativ hohen Unsicherheit im Rahmen der ECL-SchÀtzung kommt der Berichterstattung eine wichtige Bedeutung zur Schaffung von Transparenz zu.

Das IASB ermuntert Bilanzierende die in diesem Zusammenhang durch die Regulatoren veröffentlichten Leitlinien zu berĂŒcksichtigen.

Den IASB Beitrag können Sie hier einsehen: IFRS 9 ECL and Covid-19

EBA gibt ErklĂ€rung zur Anwendung des aufsichtsrechtlichen Rahmenwerkes im Zusammenhang mit COVID-19 Maßnahmen ab

Mit der ErklĂ€rung beabsichtigt die EBA zu einer konsistenten Anwendung der Regularien zur Default-Definition, Forbearance und IFRS 9 in der EU beizutragen und ruft zur Nutzung der vollen FlexibilitĂ€t dieser Regularien auf. 

Nach Auffassung der EBA fĂŒhren Moratorien, die nicht schuldnerspezifisch, sondern breiter angelegt sind, nicht automatisch zu einer Klassifizierung als forborne bzw. defaulted und nicht notwendigerweise zu einem Stufentransfer im IFRS 9 ECL-Modell.

Es wird betont, dass bei der Beurteilung ob ein signifikanter Anstieg des Ausfallrisikos vorliegt, 

  • die gesamte Laufzeit des Finanzinstruments, 
  • der erwartete Verlauf des Schocks und 
  • die Frage, ob die KreditwĂŒrdigkeit des Schuldners auf lange Sicht durch diese Krise nicht wesentlich beeintrĂ€chtigt wird

zu betrachten sind. Zudem gilt es sorgfĂ€ltig abzuwĂ€gen, welche Informationen aktuell als „resonable & supportable“ einzuwerten sind.  

Die ErklÀrung der EBA finden Sie unter folgendem Link:

EBA – Statement on the application of the prudential framework regarding Default, Forbearance and IFRS9 in light of COVID-19 measures

BFA-Hinweis zu Wertminderungen von Finanzinstrumenten nach IFRS 9 im Quartalsabschluss von Banken zum 31.03.2020

Der IDW Bankenfachausschuss (BFA) hat den unter Mitwirkung des IDW Arbeitskreises Finanzinstrumente nach IFRS erarbeiteten fachlichen Hinweis zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Wertminderungen von Finanzinstrumenten nach IFRS 9 im Quartalsabschluss von Banken zum 31.03.2020 verabschiedet und veröffentlicht.

Der BFA unterstĂŒtzt die von der ESMA im Rahmen des Public Statements „Accounting implications of the COVID19 outbreak on the calculation of expected credit losses in accordance with IFRS 9” veröffentlichten Auffassungen. 

Wesentliche Aussagen sind: 

  • Staatliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft sollen bei der Beurteilung eines signifikanten Anstiegs des Kreditrisikos berĂŒcksichtigt werden und sollten nicht bereits alleine dazu fĂŒhren, dass ein Stufentransfer vorgenommen wird. 
  • Im Falle eines Zahlungsverzugs von grĂ¶ĂŸer 30 Tagen ist sorgfĂ€ltig zu prĂŒfen, ob die Vermutung eines signifikanten Anstiegs des Kreditrisikos widerlegt werden kann.
  • Bei GewĂ€hrung eines ZugestĂ€ndnisses in Folge der Corona-Pandemie ist unter BerĂŒcksichtigung aller Fakten und UmstĂ€nde zu wĂŒrdigen, ob es sich um eine signifikante Erhöhung des Kreditrisikos handelt oder nur ein temporĂ€rer LiquiditĂ€tsengpass vorliegt. Im letzteren Fall ist kein Stufentransfer vorzunehmen.
  • Auf langfristige stabile Szenarien soll ein höheres Gewicht gelegt werden und somit kurzfristige Entwicklungen nicht ĂŒbergewichtet werden.  
  • Öffentliche Garantien: Der Wert von Sicherheiten oder das Schlagendwerden einer Garantie haben keine Auswirkung auf die signifikante Erhöhung des Kreditausfallrisikos. Öffentliche Garantien sind grundsĂ€tzlich im Rahmen der Bemessung der erwarteten Verluste zu berĂŒcksichtigen. Die konkreten bilanziellen Folgen hĂ€ngen allerdings von der genauen Ausgestaltung der öffentlichen Garantien ab.
  • Vertragsmodifikationen: Es ist sorgfĂ€ltig zu analysieren, ob die staatlichen Stabilisierungsmaßnahmen zu einer Modifikation eines Finanzinstruments fĂŒhren mit der Folge, dass dieses – sofern substanziell – auszubuchen und als neues Finanzinstrument wieder angesetzt werden mĂŒsste.

Den fachlichen Hinweis des BFA finden Sie unter folgendem Link: https://www.idw.de/idw/idw-aktuell/auswirkungen-der-coronavirus-pandemie-auf-wertminderungenvon-finanzinstrumenten-nach-ifrs-9-im-quartalsabschluss-von-banken-zum-31-03-2020–fachlicher-hinweis-des-idw-/122896

Die Veröffentlichung der ESMA vom 25. MĂ€rz 2020 erreichen Sie hier: https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-issues-guidance-accounting-implications-covid-19

 

Ihre Ansprechpartner:

Judith Gehrer
Tel: +49 175 5860054
judith.gehrer@pwc.com

Joachim Krakuhn
Tel: +49 175 9368663
joachim.krakuhn@pwc.com

Peter SchĂŒz
Tel: +49 151 14261208
peter.schuez@pwc.com

 

Auswirkungen von COVID-19 auf Bilanzierung und Berichterstattung

Die COVID-19 Pandemie stellt Unternehmen vor weitreichende Herausforderungen. FĂŒr Banken ergeben sich auch wesentliche Auswirkungen auf die Bilanzierung und Berichterstattung.

Im folgenden Beitrag „PwC’s Banking Spotlight“ haben wir die Top 5 Bilanzierungsthemen fĂŒr Banken beleuchtet:

  • Risikovorsorge-Ermittlung
  • Identifikation eines „significant increase in credit risk“ (SICR)
  • Modifikationen und Forbearance
  • Berichterstattung
  • StĂŒtzungsmaßnahmen der Regierung

Sprechen Sie uns an. Gerne erörtern wir die Implikationen fĂŒr Ihr Haus mit Ihnen.

Ihre Ansprechpartner:

Judith Gehrer
Tel: +49 175 5860054
judith.gehrer@pwc.com

Joachim Krakuhn
Tel: +49 175 9368663
joachim.krakuhn@pwc.com

Peter SchĂŒz
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peter.schuez@pwc.com

 

WeihnachtsgrĂŒĂŸe

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wĂŒnschen Ihnen und Ihren Familien ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und fĂŒr das neue Jahr Gesundheit, GlĂŒck und Zufriedenheit.

Wir freuen uns schon, Sie im kommenden Jahr weiterhin ĂŒber aktuelle Themen im Accounting und in der Finanzfunktion zu informieren.

Ihre
Judith Gehrer, MichĂšle FĂ€rber, Peter Flick, Joachim Krakuhn, Sven Meyer und Peter SchĂŒz

EBA startet Konsultation bzgl. Anpassungen aufsichtsrechtlicher Meldungen aufgrund von CRR II und den aufsichtsrechtlichen Risikovorsorge-Backstop Vorschriften

Die European Banking Authortiy (EBA) hat am 16. Oktober 2019 eine Konsultation bzgl. Anpassungen aufsichtsrechtlicher Meldevorschriften gestartet. Ziel der Konsultation ist die Angleichung der Meldeanforderungen an die aufsichtsrechtlichen Änderungen bzw. Neuerungen aus 2019, insbesondere an

  • die CRR II (amending Regulation (EU) 2019/876 ) und
  • die Vorschriften zu der aufsichtsrechtlichen Risikovorsorge-Backstop Ermittlung (amending Regulation (EU) 2019/630).

Das Konsultationspapier betrifft eine breite Anzahl an aufsichtsrechtlichen Meldeanforderungen, u.a. hinsichtlich Eigenmittel, Kreditrisiko, Counterparty Risk, Großkredite, Verschuldungsquote, NSFR und FINREP.

Es ist geplant, dass die ĂŒberarbeiteten Meldevorschriften ab dem Meldestichtag 30. Juni 2021 anzuwenden sind.

Hinsichtlich der FINREP Meldeanforderungen sind folgende Anpassungen geplant:

  • Es ist nicht mehr erforderlich POCI-Assets einer Stufe des IFRS 9-Risikovorsorgemodells zuzuordnen, sondern in den Tabellen F.4.X, F.7, F12.1 und F18 sind separate Spalten zum Ausweis von POCI-Assets vorgesehen.
  • Zu den Stufenbewegungen der Buchwerte (Tabelle F 12.2) werden Davon-Angaben hinsichtlich Forderungen ergĂ€nzt welche direkt von Stufe 1 in Stufe 3 bzw. vice versa gewechselt sind.
  • FĂŒr die Definition von Non-Performing Exposure wird nun auf Art. 47a CRR (Definition im Rahmen des NPE Backstop) verwiesen. 
  • FĂŒr die Definition von Forbearance wird nun auf Art. 47b CRR verwiesen.
  • Es wird eine umfangreiche Tabelle F.39 ergĂ€nzt in welcher Buchwerte, Nominalwerte und Risikovorsorge in Zeitbuckets aufzuteilen sind, entsprechend der Dauer seit erstmaliger Einstufung als Non-Performing.

 

WeiterfĂŒhrende Informationen zu der Konsultation der EBA sowie einer parallel gestarteten Konsultation hinsichtlich Anpassungen in der Offenlegung finden Sie unter folgenden Links. Sprechen Sie gerne unsere Experten an.

Link zu: Consultation on supervisory reporting changes related to CRR2 and Backstop Regulation (Framework 3.0)

Link zu: CP on on comprehensive ITS for financial institutions public disclosure

 

IASB finalisiert Phase 1 seines Projekts zur „IBOR-Reform“

Das IASB hat Änderungen an IFRS 9, IAS 39 und IFRS 7 veröffentlicht und damit die Phase 1 des Projekts „Interest Rate Benchmark Reform“ abgeschlossen. Die VorschlĂ€ge stehen im Zusammenhang mit der Reform von ReferenzzinssĂ€tzen (z. B. LIBOR), speziell mit der gegenwĂ€rtig bestehenden Unsicherheit darĂŒber, wann und wie die aktuellen ReferenzzinssĂ€tze ersetzt werden.

Die Änderungen an IFRS 9 und IAS 39 haben zur Folge, dass Hedge-Beziehungen, die ansonsten in Folge dieser Unsicherheit zu beenden gewesen wĂ€ren, fortzufĂŒhren sind. Dies wird dadurch erreicht, dass Unternehmen fĂŒr Zwecke bestimmter zukunftsgerichteter Beurteilungen unterstellen sollen, dass der Referenzzinssatz, auf dem ein abgesicherter Zahlungsstrom oder die Zahlungsströme eines Sicherungsinstruments basieren, durch die Reform nicht verĂ€ndert wird. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Änderungen an IFRS 9 und IAS 39 wird IFRS 7 um Angabepflichten ergĂ€nzt, die insbesondere Art und Umfang der Betroffenheit des Unternehmens von der Reform der ReferenzzinssĂ€tze betreffen.

Die Änderungen sind ĂŒberwiegend deckungsgleich mit den VorschlĂ€gen in ED/2019/1 „Interest Rate Benchmark Reform“. Im Vergleich zum ED umfassen die finalen Änderungen insbesondere eine zusĂ€tzliche Anpassung an IAS 39, wonach wĂ€hrend der Unsicherheit durch die Reform auch solche Sicherungsbeziehungen weitergefĂŒhrt werden können, deren EffektivitĂ€t außerhalb der 80-125% Bandbreite liegt (wenn alle anderen Voraussetzungen erfĂŒllt sind).
Die Änderungen sind erstmals fĂŒr GeschĂ€ftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2020 beginnen, anzuwenden. Eine freiwillige vorzeitige Anwendung ist möglich.

Die Finalisierung der Änderungen markiert zugleich den Beginn der Phase 2 des Projekts „Interest Rate Benchmark Reform“ (siehe dazu auch unseren Beitrag vom 25.09.2019), wĂ€hrend der sich das IASB mit den potenziellen Auswirkungen der tatsĂ€chlichen Änderung von ReferenzzinssĂ€tzen beschĂ€ftigen und die Notwendigkeit weiterer StandardĂ€nderungen erörtern wird.

IBOR Reform and the Effects on Financial Reporting – Phase 2

Im Fokus des IASB Meetings vom 25. September 2019 standen der vorlĂ€ufige Umfang der in Phase 2 des IBOR Projekts zu behandelnden Fragestellungen im Zusammenhang mit der Umstellung der ReferenzzinssĂ€tze sowie ein indikativer Zeitplan inkl. der wesentlichen Diskussionspunkte fĂŒr zukĂŒnftige IASB Meetings.

Eine inhaltliche und zeitliche Zusammenfassung der 2. Phase kann folgender Tabelle entnommen werden:

Zeitpunkt Themengebiet
Oktober 2019 1.    Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten: Modifikationen, SPPI-Kriterium, GeschĂ€ftsmodell-Kriterium, Eingebettete Derivate
November 2019 2.    Hedge Accounting: Designation von Hedge-Beziehungen
Dezember 2019

3.    Hedge Accounting (Fortsetzung): Ende der Erleichterungsbestimmungen

4.    Weitere IFRS: Potenzielle Auswirkungen auf andere IFRS-Standards

Januar / Februar 2020

5.    Sonstige/neue identifizierte Probleme

6.    Disclosures: Notwendigkeit fĂŒr zusĂ€tzliche Offenlegungsanforderungen

Das vom Staff vorgeschlagene Vorgehen zur Analyse der aus der IBOR Reform resultierenden Problemstellungen sieht folgende Schritte vor:

  • Identifizierung potenzieller Bilanzierungsprobleme, die auftreten können, wenn ein bestehender Benchmark-Zins reformiert oder durch einen alternativen Benchmark-Satz ersetzt wird;
  • PrĂŒfung, ob die IFRS-Standards eine ausreichende Grundlage bieten, um zu regeln, wie die im Zusammenhang mit der Reform möglicherweise auftretenden Rechnungslegungsfragen zu bilanzieren sind; und
  • Beurteilung, ob die aus der Anwendung der IFRS-Standards resultierende Bilanzierung die nĂŒtzlichsten Informationen fĂŒr die Adressaten von AbschlĂŒssen liefern wĂŒrde.

Der Webcast und die dem Meeting zugrundeliegenden Agenda-Paper können unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.ifrs.org/news-and-events/calendar/2019/september/international-accounting-standards-board/