Kategorie: Leasing

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IFRS 16 – Meet your peers!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung „IFRS 16 – Meet your peers!“ am 23. März 2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr in Frankfurt am Main ein. Im Rahmen der Veranstaltung geben Unternehmensvertreter Einblick in ihre IFRS16-Umstellungsprojekte:

  • Ulf Baumann und Daniel Pagels, BASF
  • Alexander Behr, Deutsche Bahn
  • Jörg Langert, Axel Springer
  • Maren Pollmann-Klein, Deutsche Post

Der Fokus wird dabei auf konkreten Umsetzungsthemen liegen, die sich aus dem Accounting heraus ergeben. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Zudem haben Sie die Möglichkeit, in den Pausen Softwarelösungen zu IFRS 16 von verschiedenen IT-Anbietern kennenzulernen.

Seien Sie auch beim Get-together am Vorabend der Veranstaltung, am 22. März 2018 ab 20:00 Uhr, unser Gast! Genießen Sie den Blick auf die erleuchtete Stadt und den Taunus, nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Teilnehmern. Für das leibliche Wohl und musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf pwc.de.

 

Softwarelösungen für die neue Leasingbilanzierung (IFRS 16)

PwC bietet ein Webinar zum Thema „Softwarelösungen für die neue Leasingbilanzierung (IFRS 16)“ an zwei unterschiedlichen Terminen an.

Im Rahmen des Webinars werden die prozessualen Herausforderungen des neuen Leasingstandards IFRS 16 vorgestellt und gezeigt, wie mithilfe von geeigneten Softwarelösungen die Leasingverhältnisse effizient bilanziert werden können.

Das Webinar findet an folgenden Terminen statt:

  • Freitag 1. Dezember 2017 von 10:00 bis 10:45 Uhr
  • Freitag 23. Februar 2018 von 10:00 bis 10:45 Uhr

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Vergleich von IFRS 16 und IAS 17 bezüglich Schätzungsänderungen und Vertragsanpassungen

Vertragsanpassungen, Schätzungs- und Sachverhaltsänderungen treten im Rahmen von Leasingverhältnissen häufig und auf vielfältige Weise auf. Aufgrund der Regelungslücke bei den derzeitigen Vorschriften nach IAS 17 hat sich in der Praxis und der Fachliteratur ein sehr uneinheitliches Bild der Bilanzierung herausgebildet. Mit den Regelungen des IFRS 16 werden erstmals klare Vorgaben für die bilanzielle Abbildung eingeführt. Die Umsetzung dieser komplexen Regelung erfordert jedoch eine kontinuierliche Überwachung der Verträge über die Vertragslaufzeit und stellt hohe Anforderungen an Prozesse und Bilanzierungssysteme der Unternehmen.

Der Artikel Schätzungsänderungen und Vertragsanpassungen nach IFRS 16 im Vergleich zu IAS 17 von Judith Gehrer, Joachim Krakuhn, Sven Meyer und Arne Erik Schillmann ist in der Februarausgabe der Zeitschrift KoR IFRS Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung erschienen.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen nicht den vollständigen Artikel zur Verfügung stellen.

Unseren PwCPlus-Kunden steht der Artikel zur Verfügung. Mehr über unsere Rechercheapplikation PwCPlus erfahren Sie hier: www.pwcplus.de.

IASB mahnt zur Eile bei der Umsetzung von IFRS 16

Das IASB hat sich bei IFRS 16 u.a. deshalb für den Erstanwendungszeitpunkt 01.01.2019 entschieden, dass den Unternehmen drei Jahre Implementierungszeit zur Verfügung stehen. Das IASB mahnt in einem Kurzartikel zur Eile, falls Unternehmen noch nicht mit der Umsetzung begonnen haben und verweist z.B. auf die zeitaufwendige Identifizierung von Verträgen und deren Erfassung in Accounting Systemen. In dem Kurzartikel stellt das IASB eine Zusammenfassung einiger der wesentlichen Herausforderungen bei der Umsetzung des IFRS 16 dar.

Angesprochene Themengebiete sind:

  • Entscheidung über Vereinfachungen bei der Erstanwendung und deren Auswirkungen
  • Zeitaufwand für die Identifizierung und Erfassung von Verträgen
  • Ermessensspielräume bei der Beurteilung von Verträgen
  • Herausforderungen bei der Bestimmung des Diskontierungszinssatzes
  • Vollständigkeit aktueller Notesangaben

Der IASB Artikel kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.ifrs.org/Current-Projects/IASB-Projects/leases-implementation/Documents/IFRS16-Leases-Article-Jan2017.pdf

Wenn Sie mehr Details zu den angesprochenen Herausforderungen benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

IFRS 16: Benchmark zum Status der Umsetzung

PwC führt gegenwärtig eine internationale Kurzumfrage zum Thema IFRS 16 Leasing durch. Es handelt sich dabei um 10 kurze Fragen zum Stand der Umsetzung (max. 5 min Zeitaufwand).

Wenn Sie an der Umfrage teilnehmen, erhalten Sie nach Abschluss der Umfrage ein Benchmarking zugesendet und können dadurch ein Bild gewinnen, wie Ihr Unternehmen im Vergleich zu den anderen Teilnehmern steht.

Sie können an der Umfrage bis zum 10. Dezember 2016 teilnehmen. Zur Umfrage gelangen Sie hier.

IFRS 16 – Auswirkungen von Kündigungs- oder Verlängerungsoptionen beim Leasingnehmer

Der neue Leasingstandard (IFRS 16) – Welche Auswirkung hat die erwartete Laufzeit von Mietverträgen mit Kündigungs- oder Verlängerungsoptionen auf die Höhe des Nutzungsrechts beim Leasingnehmer?

Das Vorliegen eines Leasingverhältnisses ist unabhängig von der Bezeichnung für sämtliche Verträge zu prüfen, die ein Nutzungsrecht an einem identifizierten Vermögenswert für eine bestimmte Zeitdauer einräumen. Damit sind, wie bereits nach IAS 17, Leasingverträge, Mietverträge, Pachtverträge und Erbbaurechtverträge im Anwendungsbereich des neuen IFRS 16. Auch können in Serviceverträgen Leasingverhältnisse enthalten sein. Das Nutzungsrecht aus einem Leasingverhältnis ist beim Leasingnehmer zu aktivieren und entspricht im Wesentlichen dem Barwert der Leasingzahlungen. Der Barwert wird wiederum insbesondere durch die erwartete Laufzeit des Leasingverhältnisses determiniert. Gerade bei Mietverträgen, die unter IAS 17 oftmals als Operating Leasing abgebildet wurden, kommt der Ermittlung der erwarteten Laufzeit des Vertrags unter IFRS 16 eine größere Bedeutung zu.

Die Laufzeit des Leasingverhältnisses entspricht der unkündbaren Grundmietzeit unter Berücksichtigung von Kündigungs-, Verlängerungs- und Kaufoptionen, soweit es hinreichend sicher ist, dass diese ausgeübt werden. Hierbei hat der Leasingnehmer sämtliche Tatsachen und Umstände zu berücksichtigen, die ihm einen wirtschaftlichen Anreiz bieten, die Optionen auszuüben. Dazu gehören:

  • Der Vergleich der vertraglichen Konditionen für die optionale Periode (z.B. die Verlängerungsperiode) zu den dann gültigen Marktkonditionen.
  • Wesentliche werterhaltende bzw. verbessernde Maßnahmen des Leasingnehmers, die einen wesentlichen Anreiz bieten, eine Verlängerungsoption oder Kaufoption auszuüben oder eine Kündigungsoption nicht auszuüben.
  • Die Kosten der Kündigung z.B. Strafzahlungen, Umzugskosten, Vertragskosten, Kosten der Identifizierung eines Ersatz-Vermögenswerts bzw. Kosten für dessen Integration in den Produktionsablauf beim Leasingnehmer.
  • Die Relevanz des Vermögenswerts für den Leasingnehmer
  • Das Verhalten des Leasingnehmers bei vergangenen vergleichbaren Vermögenswerten und die wirtschaftlichen Gründe für dieses Verhalten.

Die erwartete Mietdauer ist nach der neuen Leasingbilanzierung für den Ansatz des Nutzungsrechts von entscheidender Bedeutung, da diese wesentlich die Höhe des Nutzungsrechts und der Leasingverpflichtung bestimmt. Auch bei einer sehr kurzen Mindestmietdauer ist nach deren Ablauf nicht automatisch von einer Kündigung auszugehen. Hierbei kann es einen Unterschied machen, ob es sich um die Anmietung der Firmenzentrale oder eines standardisierten leicht austauschbaren Lagerhauses handelt. Dies ist jedoch im Einzelfall unter den oben genannten Kriterien wirtschaftlich zu beurteilen. Hier eröffnet sich ein nicht unerheblicher Ermessensspielraum. Auf jeden Fall ist eine ausführliche Auseinandersetzung mit den vertraglichen Vereinbarungen und den wirtschaftlichen Handlungsoptionen notwendig. Dies ist im Zeitablauf unter Umständen neu zu beurteilen. Die Dokumentation der Annahmen ist unerlässlich.

IFRS 16 – Webinar zur neuen Leasingbilanzierung

Nutzen Sie die Chance und lassen sich über die wesentlichen Neuerungen der neuen Leasingbilanzierung informieren. Erfahren Sie, was sich für Leasingnehmer und Leasinggeber ändert und welche Herausforderungen der neue Standard beinhaltet.

Lassen Sie sich von unseren Experten in einem einstündigen Webinar die Kernpunkte des IFRS 16 erklären. Bereits mehrere hundert PwC-Mandanten sind angemeldet.

Registrieren Sie sich unter folgendem Link und nehmen am 24.Februar um 10 Uhr an der Online-Veranstaltung teil.
www.pwc-event.com/leasing

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Der neue Leasingstandard ist veröffentlicht

Das IASB hat heute den neuen Leasingstandard IFRS 16 veröffentlicht.

Die Erstanwendung ist für den 01.01.2019 vorgesehen. Eine vorzeitige Anwendung kann zusammen mit IFRS 15 zum 01.01.2018 erfolgen.

Für Leasingnehmer wird damit die grundsätzliche On-Balance-Bilanzierung von Leasingverhältnissen verpflichtend. Für die Bestimmung der Betroffenheit durch den neuen Standard sollten Leasingnehmer eine Bestandsaufnahme ihrer Leasingverhältnisse durchführen. Für Leasinggeber verbleibt es grundsätzlich bei der bestehenden Finance und Operating Lease Bilanzierung. Änderungen ergeben sich jedoch in den Details (z.B. bei der Bestimmung der Mindestleasingzahlungen, in Bezug auf Modifikationen und bei der Trennung von Leasing- und Nicht-Leasingkomponenten).

 

Erfahren Sie alles Wichtige in einem Online-Webinar. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Neuerungen und Herausforderungen des Standards vor. Schicken Sie uns Ihren Namen und Ihre Email-Adresse und wir laden Sie herzlich zum Webinar am 26. Januar oder 24. Februar 2016 ein.

Sprechen Sie uns an!

Judith Gehrer – Partner FS CMAAS und zuständig für IFRS 16: judith.gehrer@de.pwc.com

Sven Meyer – Senior Manager FS CMAAS und zuständig für IFRS 16: sven.meyer@de.pwc.com

Michael Henneberger – Partner und Leiter FS Leasing: michael.henneberger@de.pwc.com

 

ED Leasing – Update aus der Deliberation Phase

IASB und FASB haben am 18. und 19. März 2014 erneut über die Leasingbilanzierung diskutiert. Beide Standardsetter verfolgen für die Bilanzierung beim Leasingnehmer weiterhin die Aktivierung eines Vermögenswerts (Right of Use Asset) für das Nutzungsrecht an dem Leasinggegenstand und die Passivierung einer Verbindlichkeit für die Verpflichtung aus dem Leasingverhältnis. Für die Abbildung in der Gewinn- und Verlustrechnung gehen das IASB und FASB jedoch getrennte Wege.

Das FASB verfolgt weiterhin den dualen Ansatz des Exposure Drafts (ED), nach dem für die Bilanzierung zwischen Typ A und Typ B unterschieden wird. Bei der Typ-A-Bilanzierung werden die Aufwendungen aus der planmäßigen Abschreibung des Vermögenswerts und der Zinsaufwand für die Leasingverbindlichkeit getrennt ausgewiesen, wodurch dem Charakter des Leasingvertrages als Ratenkauf Rechnung getragen wird. Bei der Typ-B-Bilanzierung ist ein einheitliches Leasingergebnis vorgesehen; dies unterstreicht den Charakter des Leasingvertrags als Nutzungsvereinbarung. Die Abgrenzung richtet sich im Prinzip nach den bisherigen Regelungen. Der überwiegende Teil heutiger Finance Lease Verträge würde danach nach Typ A bilanziert und der überwiegende Teil heutiger Operating Lease Verträge nach Typ B.

Das IASB hat sich für eine einheitliche Bilanzierung aller Leasingverträge nach Typ A (mit Ausnahmen bestimmter Erleichterungen für kurzfristige Leasingverträge) entschieden.

Die Bilanzierung beim Leasinggeber soll nach Ansicht beider Standardsetter unverändert nach Typ A und B unterscheiden, wobei die Typ-A-Bilanzierung im Wesentlichen dem heutigen Finance Lease nach IAS 17 entsprechen soll. Der geplante Receivable and Residual Approach für die Bilanzierung nach Typ A wird wieder gestrichen. Die Typ-B-Bilanzierung im ED unterscheidet sich nicht wesentlich von der Bilanzierung eines Operating Lease nach IAS 17. Ein Typ-A-Leasingverhältnis liegt vor, wenn der Leasinggeber im Wesentlichen alle Chancen und Risiken aus dem Leasinggegenstand auf den Leasingnehmer übertragen hat (konzeptionell entspricht dies den Kriterien des IAS 17).

Für die Laufzeit eines Leasingvertrags sind Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen nur noch dann zu berücksichtigen, wenn es nahezu sicher ist (virtually certain), dass sie ausgeübt werden. Die Hürde für eine Berücksichtigung wird damit im Vergleich zum bisherigen Kriterium „significant economic incentive“ des ED erhöht und entspricht damit eher der derzeitigen Definition von „virtually assured“ nach US GAAP.

Die beiden Boards haben die Vereinfachungsmöglichkeit bei kurzfristigen Leasingverträgen (bis zwölf Monate) bestätigt, die den Grundprinzipien der heutigen Operating Lease Bilanzierung entsprechen. Zudem sollen unwesentliche Leasingverträge sog. small ticket leases vereinfacht abgebildet werden können, indem diese auf Portfolioebene bilanziert werden. Dies soll in den nächsten Board Meetings weiter konkretisiert werden.

Im Vergleich zu den bisherigen Anforderungen des ED ist zu erwarten, dass die Entscheidungen der Boards zu einer Vereinfachung der zukünftigen Leasingbilanzierung sowohl für den Leasingnehmer (nur noch Typ-A-Bilanzierung nach IFRS) und Leasinggeber (konzeptionell ähnlich zu Operating und Finance Lease Bilanzierung nach IAS 17) führen. Das Ausmaß wird von der endgültigen Formulierung des Standards abhängig sein. Bei Leasingnehmern bleibt es beim Ansatz von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen. Dies wird erhebliche Auswirkung auf die Bilanzkennzahlen haben. Banken sollten überprüfen, welche Auswirkungen dies auf Kreditvergabekriterien und bestehende Covenant Vereinbarungen mit Kunden hat. Banken als Leasingnehmer sollten frühzeitig die Grundgesamtheit ihrer Leasingverträge erheben um die Betroffenheit von den neuen Regelungen einschätzen zu können.

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag im Accounting Aktuell Blog