EBA und ESMA äußern sich zu IFRS 9

Die EBA hat am 10. November 2016 erste quantitative und qualitative Erkenntnisse hinsichtlich des Umsetzungsstandes der IFRS 9 Implementierung basierend auf einer im Dezember 2015 gestarteten Befragung von Finanzinstituten veröffentlicht. Sie sieht die Finanzinstitute zum Zeitpunkt der Befragung noch am Anfang der IFRS 9 Implementierung. Die durchgeführte Erhebung zeigt, dass Banken die wesentlichen Auswirkungen der IFRS 9 Implementierung im Bereich Impairment erwarten und mit einer Erhöhung der Risikovorsorge von durchschnittlich 18% im Vergleich zu IAS 39 rechnen. Außerdem erwarten Banken ein Absinken der CET1-Quote um durchschnittlich 59 Basispunkte aufgrund von IFRS 9.

Die EBA verfolgt auch weiterhin das Ziel, einen engen Austausch mit Banken und Wirtschaftsprüfern aufrecht zu erhalten, um die IFRS 9 Einführung zu beaufsichtigen. Gleichzeitig kündigt die EBA eine erneute Befragung hinsichtlich des IFRS 9 Umsetzungsstandes an.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Bericht der EBA finden Sie hier.

Parallel zu den Veröffentlichungen der EBA hat die ESMA eine Stellungnahme zu den Herausforderungen bei der IFRS 9 Einführung veröffentlicht. Sie betont darin die Bedeutung einer konsistenten und von hoher Qualität geprägten IFRS 9 Umsetzung sowie die Notwendigkeit der Transparenz der Auswirkungen von IFRS 9 für den Bilanzleser.

 

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