Accounting FS Blog

Abmilderung der Effekte aus der IFRS 9 Einführung auf regulatorische Eigenmittel

Am 27. Dezember 2017 wurde die Anpassung der CRR hinsichtlich der Übergangsbestimmungen zur Abmilderung der Effekte aus der IFRS 9 Einführung auf die regulatorischen Eigenmittel (Art. 473a CRR) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die CRR-Anpassung trat am 28. Dezember 2017 in Kraft und kann ab dem 01. Januar 2018 als Wahlrecht angewendet werden.

Weitere Informationen wie die Übergangsvorschriften, die damit verbundenen neuen Offenlegungsanforderungen, Anwendungsvoraussetzungen sowie Vorteile für die Nutzer finden Sie detailliert in den folgenden Regulatory Blogbeiträgen:

 

IFRS 16 – Meet your peers!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung „IFRS 16 – Meet your peers!“ am 23. März 2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr in Frankfurt am Main ein. Im Rahmen der Veranstaltung geben Unternehmensvertreter Einblick in ihre IFRS16-Umstellungsprojekte:

  • Ulf Baumann und Daniel Pagels, BASF
  • Alexander Behr, Deutsche Bahn
  • Jörg Langert, Axel Springer
  • Maren Pollmann-Klein, Deutsche Post

Der Fokus wird dabei auf konkreten Umsetzungsthemen liegen, die sich aus dem Accounting heraus ergeben. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Zudem haben Sie die Möglichkeit, in den Pausen Softwarelösungen zu IFRS 16 von verschiedenen IT-Anbietern kennenzulernen.

Seien Sie auch beim Get-together am Vorabend der Veranstaltung, am 22. März 2018 ab 20:00 Uhr, unser Gast! Genießen Sie den Blick auf die erleuchtete Stadt und den Taunus, nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Teilnehmern. Für das leibliche Wohl und musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf pwc.de.

 

Aufsichtliche Finanzinformationen: IFRS 9 ändert FINREP

Anpassungen der IFRS- und nGAAP-Meldebögen

Die Pflicht zur Erstanwendung der Bilanzierungsvorschriften für Finanzinstrumente gemäß IFRS 9 zum 01.01.‌2018 führt zu einem umfassenden Anpassungsbedarf der entsprechenden Meldebögen für aufsichtliche Finanzinformationen (sog. FINREP-IFRS-Meldebögen). Die derzeit anzuwendenden IFRS-Meldebögen basieren noch auf den bis zum 31.12.‌2017 gültigen Bilanzierungsvorschriften (IAS 39). Zusätzlich zu den angepassten IFRS-Meldebögen hat die Aufsicht die Meldebögen nach nationalen Bilanzierungsstandards (sog. nGAAP-Meldebögen) angepasst. Diese Anpassungen zielen auf die Wahrung der Konsistenz zwischen IFRS- und beispielsweise HGB-Meldebögen und auf die Beseitigung konzeptioneller Schwächen ab, die auf den praktischen Erfahrungen der Meldepraxis basieren.

Der Artikel „Aufsichtliche Finanzinformationen: IFRS 9 ändert FINREP – Anpassungen der IFRS- und nGAAP-Meldebögen“ von Judith Gehrer, Peter Schüz und Daniel Fröschle ist in Heft 4/2018 der Zeitschrift WPg erschienen.

Aus urberrecthlichen Gründen können wir Ihnen nicht den vollständigen Artikel zur Verfügung stellen.

Weihnachtsgrüße

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Ich freue mich darauf, Sie im kommenden Jahr wieder über spannende Accounting-Themen zu informieren.

Ihr
Peter Flick

DPR Prüfungsschwerpunkte für 2018 veröffentlicht

Die deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat am 23. November 2017 ihre Prüfungsschwerpunkte für Prüfungen, die sie im kommenden Jahr vornehmen wird, veröffentlicht. Wie in den letzten Jahren übernimmt sie dabei die europäischen Schwerpunkte, die von der European Securities and Markets Authority (ESMA) verkündet wurden und ergänzt diese um eigene.

Für die Prüfung der Abschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen im Rahmen des Enforcement-Verfahrens bestehen demnach folgende Schwerpunkte:

  1. Anhangangaben zu den erwarteten Auswirkungen der Anwendung wesentlicher neuer Standards im Erstanwendungsjahr
  2. Ausgewählte Aspekte zu Ansatz, Bewertung und Angaben nach IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse
  3. Ausgewählte Aspekte zu IAS 7 Kapitalflussrechnungen
  4. Ansatz und Bewertung von Rückstellungen gemäß IAS 37 sowie zugehörige Anhangangaben
  5. Konzernlagebericht und Konzernerklärungen

Weitere Einzelheiten können der Pressemitteilung der DPR sowie dem Public Statement der ESMA entnommen werden.

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag DPR veröffentlicht Prüfungsschwerpunkte für 2018 in unserem Accounting Aktuell Blog.

Softwarelösungen für die neue Leasingbilanzierung (IFRS 16)

PwC bietet ein Webinar zum Thema „Softwarelösungen für die neue Leasingbilanzierung (IFRS 16)“ an zwei unterschiedlichen Terminen an.

Im Rahmen des Webinars werden die prozessualen Herausforderungen des neuen Leasingstandards IFRS 16 vorgestellt und gezeigt, wie mithilfe von geeigneten Softwarelösungen die Leasingverhältnisse effizient bilanziert werden können.

Das Webinar findet an folgenden Terminen statt:

  • Freitag 1. Dezember 2017 von 10:00 bis 10:45 Uhr
  • Freitag 23. Februar 2018 von 10:00 bis 10:45 Uhr

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

ECB Guidance on non-performing loans

Addendum: Prudential provisioning backstops for non-performing loans (NPL)

Die EZB hat Anfang Oktober eine Ergänzung der NPL Guidance zur Konsultation gestellt.

  • Die Ergänzung der NPL Guidance umfasst quantitative aufsichtliche Mindestanforderungen an die Risikovorsorge von non-performing exposures (NPE) („prudential provisioning backstop“). Diese sind abhängig von der Dauer der Klassifizierung als NPE und von der Besicherung der Forderungen.
  • Ziel: Vermeidung eines übermäßigen Aufbaus von aus prudentieller Sicht nicht ausreichend bevorsorgten NPEs. Eine Überlagerung von Bilanzierungsvorgaben zur Risikovorsorge oder anderen aufsichtsrechtlichen Regelungen soll jedoch nicht stattfinden.
  • Anwendungsbereich: Alle Banken, die unter der direkten Aufsicht der EZB stehen, ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung, zumindest für alle ab 1. Januar 2018 als NPE klassifizierten Instrumente.
  • In der Guidance ist vorgesehen, dass prudentiell nach zwei Jahren 100% des unbesicherten Exposure durch Risikovorsorge abgedeckt sind, und nach sieben Jahren zusätzlich 100% des besicherten Anteils.
  • Sofern sich, unter Berücksichtigung der Risikovorsorge nach den Vorgaben der Rechnungslegung eines aufsichtsrechtlichen Expected Loss (EL) Shortfall und CET1 Abzügen von den Eigenmitteln nach dem Ermessen der Bank eine Differenz zu den vorgelegten Mindestanforderungen ergibt, empfiehlt die EZB den Banken die Lücke durch
    (a) Berücksichtigung der nach den Rechnungslegungsvorschriften maximal möglichen Risikovorsorge und
    (b) die Anpassung des harten Kernkapitals unter Anwendung des Artikel 3 CRR
    zu schließen.
  • Gemäß dem „Comply or Explain“-Ansatz erfolgt einmal im Jahr eine Überprüfung der sachgerechten Umsetzung; ggf. werden aufsichtliche Maßnahmen ergriffen.

Die Konsultationsfrist läuft bis zum 8. Dezember 2017 mit einer öffentlichen Anhörung am 30. November 2017. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der EZB.

IFRS für Banken – die 6. Auflage ist da

Das Praxishandbuch „IFRS für Banken“ ist jetzt in der 6. Auflage im Bank-Verlag erschienen.

 

Im Mittelpunkt des branchenbezogenen Handbuchs stehen unverändert die Vorschriften zur Erfassung und Bewertung von Finanzinstrumenten. Die Kommentierung erfolgt erstmals unter Zugrundelegung der neuen Vorschriften des IFRS 9.

Darüber hinaus erfolgt, wie in den Vorauflagen bewährt, eine postenbezogene Darstellung und Kommentierung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kreditinstitute. Wegen der zahlreichen neuen Standards wurden diese Kapitel gegenüber der vorangegangenen Auflage vollständig überarbeitet. Dies gilt auch für die Vorschriften zur Konsolidierung (IFRS 10 bis IFRS 12) und zur Umsatzrealisierung (IFRS 15).

Die weiteren Kapitel umfassen die Darstellung der Rahmenbedingungen der internationalen Rechnungslegung und einen Überblick über die neuen Bilanzierungsvorschriften für Leasingverträge (IFRS 16) und Versicherungsverträge (IFRS 17).
Zahlreiche Abbildungen und Beispiele erleichtern die Lesbarkeit und erhöhen den Praxisbezug.

Das Buch (3.326 Seiten, 2 Bände im Schuber) kann zum Preis von 98 EUR beim Bank-Verlag bestellt werden.

Das E-Book kann hier oder hier bestellt werden.