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EBA startet Konsultation bzgl. Anpassungen aufsichtsrechtlicher Meldungen aufgrund von CRR II und den aufsichtsrechtlichen Risikovorsorge-Backstop Vorschriften

Die European Banking Authortiy (EBA) hat am 16. Oktober 2019 eine Konsultation bzgl. Anpassungen aufsichtsrechtlicher Meldevorschriften gestartet. Ziel der Konsultation ist die Angleichung der Meldeanforderungen an die aufsichtsrechtlichen Änderungen bzw. Neuerungen aus 2019, insbesondere an

  • die CRR II (amending Regulation (EU) 2019/876 ) und
  • die Vorschriften zu der aufsichtsrechtlichen Risikovorsorge-Backstop Ermittlung (amending Regulation (EU) 2019/630).

Das Konsultationspapier betrifft eine breite Anzahl an aufsichtsrechtlichen Meldeanforderungen, u.a. hinsichtlich Eigenmittel, Kreditrisiko, Counterparty Risk, Großkredite, Verschuldungsquote, NSFR und FINREP.

Es ist geplant, dass die überarbeiteten Meldevorschriften ab dem Meldestichtag 30. Juni 2021 anzuwenden sind.

Hinsichtlich der FINREP Meldeanforderungen sind folgende Anpassungen geplant:

  • Es ist nicht mehr erforderlich POCI-Assets einer Stufe des IFRS 9-Risikovorsorgemodells zuzuordnen, sondern in den Tabellen F.4.X, F.7, F12.1 und F18 sind separate Spalten zum Ausweis von POCI-Assets vorgesehen.
  • Zu den Stufenbewegungen der Buchwerte (Tabelle F 12.2) werden Davon-Angaben hinsichtlich Forderungen ergänzt welche direkt von Stufe 1 in Stufe 3 bzw. vice versa gewechselt sind.
  • Für die Definition von Non-Performing Exposure wird nun auf Art. 47a CRR (Definition im Rahmen des NPE Backstop) verwiesen. 
  • Für die Definition von Forbearance wird nun auf Art. 47b CRR verwiesen.
  • Es wird eine umfangreiche Tabelle F.39 ergänzt in welcher Buchwerte, Nominalwerte und Risikovorsorge in Zeitbuckets aufzuteilen sind, entsprechend der Dauer seit erstmaliger Einstufung als Non-Performing.

 

Weiterführende Informationen zu der Konsultation der EBA sowie einer parallel gestarteten Konsultation hinsichtlich Anpassungen in der Offenlegung finden Sie unter folgenden Links. Sprechen Sie gerne unsere Experten an.

Link zu: Consultation on supervisory reporting changes related to CRR2 and Backstop Regulation (Framework 3.0)

Link zu: CP on on comprehensive ITS for financial institutions public disclosure

 

EBA veröffentlicht finale Meldevorschriften für FINREP 2.9

Die European Banking Authority (EBA) hat am 16. Juli 2019 die finalen FinRep-Meldevorschriften zu Datenpunktmodell 2.9 veröffentlicht. Die Anpassungen im Rahmen von DPM 2.9 beziehen sich auf die Darstellung von Forbearance und Non-Performing Exposures, auf Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie zu IFRS 16 Leasing. Von den Anpassungen sind sowohl IFRS-Anwender als auch nGAAP-Anwender betroffen. Das Datenpunktmodeil 2.9. ist erstmalig zum Meldestichtag 30. Juni 2020 anzuwenden.

Im Vergleich zum Konsultationspapier vom 27. August 2018 beinhalten die Meldevorschriften folgende Anpassungen:

  • Die Erstanwendung von DPM 2.9 wird um ein Quartal auf den 30. Juni 2020 verschoben
  • Informationen zu Inflows und Outflows von Non-Performing Exposures sowie Aufgliederungen der Kundengruppen „Nicht finanzielle Unternehmen“ und „Haushalte“ nach Commercial Real Estate Loans und LTV-Ratio wurden aus Template 18 herausgelöst und sind jeweils in einem separaten Template zu zeigen:
    • F18.1: Inflows and outflows of non-performing exposures – loans and advances by counterparty sector
    • F18.2: Commercial Real Estate (CRE) loans and additional information on loans secured by immovable property
  • Die Templates F6.1, F20.4 und F20.5 werden um eine zusätzliche Spalte „of which: defaulted“ ergänzt und somit mit den Offenlegungstabellen gemäß EBA Guideline on the disclosure of non-performing exposures and forborne exposures (EBA/GL/2018/10) in Einklang gebracht
  • F12.1 wird um eine Spalte “Gains or losses on derecognition of debt instruments” erweitert
  • F48 – Additional information – wurde gelöscht

Unverändert zum Konsultationspapier bleiben die Anforderungen hinsichtlich der erweiterten Angaben zu erhaltenen Sicherheiten und Garantien (F 13 – Collateral and guarantees received) sowie die Ergänzungen zu GuV- Aufgliederungen (F16 – Breakdown of selected statement of profit or loss items und F22.1 Asset management, custody and other service functions) bestehen.

Für Institute die ein NPL-Ratio größer oder gleich 5% aufweisen und die Kriterien von „small and non-complex” gemäß CRR II nicht erfüllen sind zur Überwachung der NPE-Strategie weitere umfassende Templates zu melden:

  • F23 – Loans and advances: additional information
  • F24 – Flows of non performing exposures, impairment & write offs since the end of the last financial year
  • F25 – Collateral obtained by taking possession and execution processes
  • F26 – Forbearance management and quality of forbearance
  • F47 –  Loans and advances: Average duration and recovery periods

Die finalen Meldevorschritfen zu DPM 2.9 müssen noch in europäisches Recht übernommen werden. Die Erstanwendung der EBA Guideline on the disclosure of non-performing exposures and forborne exposures (EBA/GL/2018/10) bleibt unverändert der 31. Dezember 2019.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu finalen Anpassungen der FINREP-Meldevorschriften (DPM 2.9): https://eba.europa.eu/-/eba-amends-implementing-technical-standards-on-supervisory-reporting-with-regard-to-financial-information-finrep-

EBA-Konsultation zur Anpassung der FinRep-Meldevorschriften (Datenmodel 2.9)

Die European Banking Authority (EBA) hat am 28. August 2018 eine Konsultation zur Anpassung der FinRep-Meldevorschriften (Datenmodel 2.9) gestartet. Die vorgeschlagenen Anpassungen beziehen sich auf die Meldung bzw. den Ausweis von Forbearance und Non-Performing Exposure, auf die Darstellung von Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie vereinzelt auf Angaben zu IFRS 16 (Leasing). Ziel der Konsultation ist es die Konsistenz zu weiteren aufsichtlichen Vorschriften zu wahren sowie den zunehmenden Bedürfnissen der Aufsicht zur Risikoeinschätzung und -überwachung Rechnung zu tragen.

Die Konsultationsfrist endet am 27. November. Die erstmalige Meldung nach den angepassten Meldevorschriften ist für den 31. März 2020 geplant. Von den Anpassungen sind sowohl IFRS- Anwender als auch nGAAP-Anwender betroffen.

Mit der Anpassung der Meldeanforderungen zu Forbearance und Non-Performing Exposure zielt die EBA darauf ab, ihre Fähigkeit zur Risikoeinschätzung und -überwachung von ausgefallenen Portfolien zu stärken. Hierzu sieht das aktuelle Konsultationspapier fünf weitere FinRep-Tabellen mit zahlreichen Untertabellen vor:

  • F23 – Loans and advances: additional information
  • F24 – Flows of non performing exposures, impairment & write offs since the end of the last financial year – loans and advances
  • F25 – Collateral obtained by taking possession and execution processes
  • F26 – Forbearance management and quality of forbearance
  • F47 – Average duration and recovery periods

Um den Anforderung an das Proportionalitätsprinzip Rechnung zu tragen, ist aktuell eine Meldepflicht dieser Tabellen nur für Institute mit einem NPL-Ratio von mehr als 5% im Gespräch. Unabhängig von der Höhe der NPL-Ratio ist geplant, die Tabellen F18 (Non-Performing Exposure) und F19 (Forbearance) um Aufgliederungen nach Commercial Real Estates Loans und der LTV-Ratio zu ergänzen und die bereits enthaltenen Überfälligkeitenbänder zu modifizieren.

Zusätzlich ist geplant, die Tabellen zu erhaltenen Sicherheiten (F 13 – Collateral and guarantees received) umfangreich anzupassen und u.a. eine granulare Aufteilung auf Basis der Art der Sicherheit vorzunehmen. Die Anpassungen hinsichtlich GuV-Positionen beziehen sich primär auf administrative Ausgaben. Für IFRS-Anwender ist zusätzlich der Ausweis von Nutzungsrechten nach IFRS 16 gefordert.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu den vorgeschlagenen Anpassungen der EBA inkl. einer Darstellung der Tabellen: www.eba.europa.eu/regulation-and-policy/supervisory-reporting/its-on-supervisory-reporting-amendments-with-regards-to-finrep

Zusätzlich zu den Anpassungen der FinRep-Meldevorschriften plant die EBA auch die CoRep-Meldevorschriften sowie die CoRep-LCR-Meldevorschriften anzupassen. Auch hierzu wurden Konsultationen gestartet. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.eba.europa.eu/-/eba-launches-consultations-on-supervisory-reporting-for-the-reporting-framework-2-9-and-prepares-for-its-modular-release

 

EBA veröffentlicht Ergebnisse des zweiten Impact Assessments zu IFRS 9

Nachdem die EBA die Ergebnisse ihrer ersten Auswirkungsanalyse (Impact Assessment) zur Implementierung des IFRS 9 bei Kreditinstituten in der EU veröffentlicht hatte, startete sie im November 2016 eine weitere Umfrage, um mehr Einblick zu spezielleren Teilen der Umsetzung zu bekommen. Diese Ergebnisse hat die EBA am 13. Juli 2017 veröffentlicht.

Ziel der EBA ist es, ein besseres Verständnis über den Status der Implementierung des IFRS 9 in verschiedenen Banken, die Auswirkungen auf das regulatorische Kapital sowie für weitere regulatorische Wechselwirkungen und Herausforderungen der Implementierung zu erlangen.

Als Ergebnis der Analyse kann festgehalten werden, dass die qualitativen und quantitativen Ergebnisse aus der ersten Auswirkungsanalyse zur Umsetzung des IFRS 9 bestätigt werden, aber auch neue Herausforderungen aufgetreten sind. Die wesentlichen Ergebnisse der zweiten Auswirkungsanalyse lassen sich in den folgenden Punkten zusammenfassen:

  • Im Vergleich zur ersten Auswirkungsanalyse haben die Kreditinstitute weitere Fortschritte bei der Implementierung des IFRS 9 erzielt, einige komplexere Sachverhalte sind jedoch noch in Bearbeitung.
  • Quantitativ zeigt die Auswirkungsanalyse dass die wesentliche Auswirkung von IFRS 9 aus den neuen Impairment-Vorschriften resultiert. Der geschätzte Anstieg des Risikovorsorgebedarfs aufgrund der Umstellung auf IFRS 9 beträgt ca. 13% verglichen zum aktuellen Risikovorsorgebedarf nach IAS 39. Die CET1-Kennzahlen (Common Equity Tier 1) werden voraussichtlich um 45 Basispunkte sinken. Das ist insgesamt eine geringere Auswirkung als in der ersten Auswirkungsanalyse dargestellt. Dabei erwarten kleinere Institute, die hauptsächlich den Standardansatz für die Messung von Kreditrisiken verwenden, einen größeren Einfluss auf deren Eigenkapitalquoten als größere Banken aus der Stichprobe.
  • Besorgniserregend für die EBA ist das Ergebnis, dass Institute häufig von ihrem Vorhaben einen „Parallel Run von IAS 39 und IFRS 9“ durchzuführen Abstand genommen bzw. den Umfang reduziert haben. Die EBA fordert die Banken auf, ihre neuen Prozesse und Ansätze intensiv zu testen um eine hohe Qualität des Ergebnisses zu erzielen.
  • Den Ergebnissen des Berichtes zufolge verwenden Institute bei der „Expected Loss Model“ Berechnung verschiedene Datenquellen, Prozesse und Modelle. Aufgrund der daraus resultierenden fehlenden Vergleichbarkeit zwischen den Instituten betont die EBA die Bedeutung der Angaben im Anhang. Grundsätzlich stellt die EBA heraus, dass das Reporting eine Schlüsselaufgabe in der Umsetzung des IFRS 9 darstellt.
  • Die EBA stellt fest, dass die meisten Banken noch keinen Validierungsprozess für den ECL haben. Die EBA glaubt, dass ein robuster Validierungsprozess von großer Bedeutung ist um eine hohe Qualität in der Umsetzung des IFRS 9 sicherzustellen.

Die EBA sieht die Fortführung in der Abstimmung mit den Instituten und deren Abschlussprüfern hinsichtlich der aufgetretenen Umsetzungsprobleme als wesentlichen Aspekt der Umsetzung des IFRS 9 und ermutigt die Institute ihre bisherigen Anstrengungen zur Implementierung des IFRS 9 auf einem sehr hohen Qualitätsniveau fortzuführen. Die EBA erwartet zudem dass einzelne Aspekte in der Umsetzung nach der Erstanwendung in 2018 optimiert werden.

Mittel- bis langfristig plant die EBA ein Verständnis zu erlangen wie sich die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Umsetzung auf die die Ermittlung der Expected Credit Losses auswirken.

Weitere Informationen sowie den Bericht über die Auswirkungsanalyse finden Sie unter folgendem Link:

http://www.eba.europa.eu/-/eba-updates-on-the-impact-of-ifrs-9-on-banks-across-the-eu-and-highlights-current-implementation-issues

Neben der Veröffentlichung der Auswirkungsanalyse hat die EBA eine öffentliche Konsultation zu „Guidelines on uniform disclosure of IFRS 9 transitional arrangements“ gestartet. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.eba.europa.eu/-/eba-consults-on-guidelines-on-uniform-disclosure-of-ifrs-9-transitional-arrangements

Übernahme der finalen FinRep-Tabellen für IFRS 9 durch EU Kommission

Am 29.06.2017 hat die Europäische Kommission die finalen FinRep-Tabellen für IFRS 9 übernommen. Die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt ist noch ausstehend.

Die erstmalige Meldung der IFRS 9 Templates hat zum 31. März 2018 zu erfolgen. Die Tabellen bleiben unverändert zu jenen aus dem finalen Entwurf der EBA vom November 2016 (s. meinen Beitrag vom 1. Dezember 2016).

Die offiziellen Tabellen finden Sie hier auf der Seite der EBA.

Sollten Sie hierzu Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

EBA-Meinung zu den Übergangsvorschriften aufgrund von IFRS 9

EBA äußert ihre Meinung zu den Übergangsvorschriften und der Zuordnung der Risikovorsorge zu SCRA oder GCRA aufgrund der Einführung von IFRS 9

Am 22. November 2016 hat die EU der Implementierung von IFRS 9 und damit der Ablösung von IAS 39 zur Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten zugestimmt. Für die Bewertung von Krediten ist damit auch der Wechsel vom sogenannten „incurred loss“ model zum „expected credit loss“ model (ECL) verbunden. Allerdings besteht die Sorge, dass dieser Wechsel bei der erstmaligen Einführung von IFRS 9 ab Januar 2018 zu ungewollten negativen Auswirkungen auf die Eigenkapitalquoten und damit letztlich auf die Fähigkeit der Banken zur Kreditvergabe führen könnte.

Deshalb hat die European Banking Authority (EBA) am 6. März 2017 ihre Position zu einer möglichen Übergangsvorschrift zur Berücksichtigung der Risikovorsorge nach IFRS 9 in den ersten Jahren nach der Erstanwendung veröffentlicht. Sie nimmt darin unter anderem zu den Vorschlägen der EU Kommission zum Phase-in von IFRS 9 Effekten im Rahmen der aktuellen CRR II Konsultation Stellung. Dabei betont die EBA, dass sie einen statischen Ansatz zur Verteilung des Effektes bevorzugt, da dieser einfacher nachzuvollziehen und umzusetzen ist. Bei einer Umsetzung eines dynamischen Ansatzes, wie ihn die EU Kommission in der CRR II vorschlägt, müssten stringente Anforderungen an die Offenlegung definiert werden, um eine harmonisierte Implementierung und Transparenz sicherzustellen.

Des Weiteren ist die EBA der Meinung, dass der Effekt auf die Risikovorsorge nach IFRS 9 nicht voll neutralisiert werden sollte, wie es aktuell der Entwurf der CRR II vorschlägt. Die EBA empfindet außerdem eine Verteilung des Erstanwendungseffektes über vier Jahre ab Januar 2018 als angemessen, wohingegen fünf Jahre vorgeschlagen wurden.

Laut EBA sollte die Anwendung der Übergangsregelung verpflichtend (baseline regulatory requirement) sein, um eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten. Instituten sei es jedoch erlaubt, ihren Erstanwendungseffekt zum 01.01.2018 voll im Eigenkapital zu berücksichtigen. Eine nachträgliche Anwendung der Übergangsregelungen sollte nicht möglich sein. Die Entscheidung zur Nutzung der Übergangsregelung ist offen zu legen.

Die EBA hat in dieser Veröffentlichung außerdem ihre Meinung zur Zuordnung der Risikovorsorge nach IFRS 9 beschrieben. Die Risikovorsorge sollte laut EBA den SCRA zugeordnet werden, da die Risikovorsorge auf bestimmte Einzelgeschäfte zurückzuführen ist.

EBA veröffentlicht angepasste IFRS 9 FinRep Tabellen

Nach der Übernahme von IFRS 9 in EU-Recht (siehe Blogbeitrag vom 30.11.2016) hat die EBA am 30. November 2016 die finalen IFRS 9 FinRep Tabellen veröffentlicht. Im Vergleich zu den Entwürfen aus dem Konsultationspapier vom Dezember 2015 wurden einige Anpassungen vorgenommen. Diese beziehen sich u.a. auf

  • den Bruttobuchwert,
  • kumulierte Fair value-Änderungen und
  • Angaben zu ökonomischen Hedge-Beziehungen.

Außerdem wurde die Struktur des Impairmentspiegels (Tabelle F 12.1) angepasst.
Die IFRS 9 FinRep Tabellen sind erstmalig zum Meldestichtag 31. März 2018 zu befüllen.

Auch die nGAAP FinRep Tabellen wurden im Rahmen der IFRS-9-Anpassungen überarbeitet, so dass von den Änderungen alle FinRep-Anwender betroffen sind.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link http://www.eba.europa.eu/-/eba-amends-supervisory-reporting-standards-due-to-the-new-ifrs-9.

EBA startet zweite Auswirkungsanalyse für Banken zu IFRS 9

Am 24. November 2016 hat die European Banking Authority (EBA) die zweite Befragung von Banken zu IFRS 9 gestartet. Die erneute Befragung basiert auf den am 10. November 2016 veröffentlichten Ergebnissen der ersten Auswirkungsanalyse und zielt insbesondere auf Umsetzungsherausforderungen und Wechselwirkungen zwischen IFRS 9 und aufsichtsrechtlichen Anforderungen ab.

Aufgrund des fortgeschrittenen Implementierungsprozesses erwartet die EBA aus der zweiten Befragung detailliertere und konkretere Erkenntnisse. Von der zweiten Befragung sind überwiegend die gleichen 50 europäischen Institute betroffen, wie bei der ersten Befragung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

EBA und ESMA äußern sich zu IFRS 9

Die EBA hat am 10. November 2016 erste quantitative und qualitative Erkenntnisse hinsichtlich des Umsetzungsstandes der IFRS 9 Implementierung basierend auf einer im Dezember 2015 gestarteten Befragung von Finanzinstituten veröffentlicht. Sie sieht die Finanzinstitute zum Zeitpunkt der Befragung noch am Anfang der IFRS 9 Implementierung. Die durchgeführte Erhebung zeigt, dass Banken die wesentlichen Auswirkungen der IFRS 9 Implementierung im Bereich Impairment erwarten und mit einer Erhöhung der Risikovorsorge von durchschnittlich 18% im Vergleich zu IAS 39 rechnen. Außerdem erwarten Banken ein Absinken der CET1-Quote um durchschnittlich 59 Basispunkte aufgrund von IFRS 9.

Die EBA verfolgt auch weiterhin das Ziel, einen engen Austausch mit Banken und Wirtschaftsprüfern aufrecht zu erhalten, um die IFRS 9 Einführung zu beaufsichtigen. Gleichzeitig kündigt die EBA eine erneute Befragung hinsichtlich des IFRS 9 Umsetzungsstandes an.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Bericht der EBA finden Sie hier.

Parallel zu den Veröffentlichungen der EBA hat die ESMA eine Stellungnahme zu den Herausforderungen bei der IFRS 9 Einführung veröffentlicht. Sie betont darin die Bedeutung einer konsistenten und von hoher Qualität geprägten IFRS 9 Umsetzung sowie die Notwendigkeit der Transparenz der Auswirkungen von IFRS 9 für den Bilanzleser.

 

EBA startet Konsultation zur Anpassung der FinRep-GAAP Tabellen

Die EBA hat am 23. März 2016 eine öffentliche Konsultation zur Änderung der FinRep-GAAP Tabellen unter Einbeziehung nationaler Rechnungslegungsspezifika innerhalb der EU gestartet. Grund hierfür ist, dass im Rahmen des derzeit laufenden Anpassungsprozesses der FinRep-Tabellen verschiedene Problemstellungen aufgrund der unterschiedlichen nationalen Rechnungslegungsvorschriften festgestellt wurden. Im Gegensatz zu vorherigen Konsultationen soll die am 23. März 2016 gestartete Konsultation nicht durch die EBA selbst sondern durch die nationalen Aufsichtsbehörden durchgeführt werden. Dadurch soll eine bessere Diskussion der Fragestellungen hinsichtlich nationaler Rechnungslegungsspezifika im Rahmen der FinRep-Meldung ermöglicht werden.

Die Konsultation endet am 15. April 2016. Im Anschluss daran ist eine Veröffentlichung der überarbeiteten FinRep-Tabellen sowie der Erläuterungen geplant.

Weitere Informationen rund um das Thema FinRep finden Sie unter www.pwc.de/finrep.

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