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Auswirkungen von COVID-19 auf Bilanzierung und Berichterstattung

Die COVID-19 Pandemie stellt Unternehmen vor weitreichende Herausforderungen. FĂĽr Banken ergeben sich auch wesentliche Auswirkungen auf die Bilanzierung und Berichterstattung.

Im folgenden Beitrag „PwC’s Banking Spotlight“ haben wir die Top 5 Bilanzierungsthemen fĂĽr Banken beleuchtet:

  • Risikovorsorge-Ermittlung
  • Identifikation eines „significant increase in credit risk“ (SICR)
  • Modifikationen und Forbearance
  • Berichterstattung
  • StĂĽtzungsmaĂźnahmen der Regierung

Sprechen Sie uns an. Gerne erörtern wir die Implikationen für Ihr Haus mit Ihnen.

Ihre Ansprechpartner:

Judith Gehrer
Tel: +49 175 5860054
judith.gehrer@pwc.com

Joachim Krakuhn
Tel: +49 175 9368663
joachim.krakuhn@pwc.com

Peter SchĂĽz
Tel: +49 151 14261208
peter.schuez@pwc.com

PwC Broschüre zu IFRS 9 Classification & Measurement veröffentlicht

PwC hat eine englischsprachige Broschüre zu den künftigen Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften des IFRS 9 veröffentlicht. IFRS 9 ist nach einer Endorsierung durch die EU voraussichtlich ab dem Jahr 2018 verpflichtend anzuwenden.

Neben einer Darstellung der künftigen Anforderungen zur Klassifizierung und Bewertung enthält die Broschüre zahlreiche Auslegungshilfen und Anwendungsbeispiele.

Sie können die kostenfreie Broschüre unter folgendem Link abrufen.

Eine weitere Broschüre zu den künftigen IFRS 9-Regelungen zur bilanziellen Abbildung der erwarteten Adressenausfallrisiken (Expected Credit Losses) wird in Kürze veröffentlicht. Gerne informiere ich Sie hierzu.

IFRS 9-Erstanwendungszeitpunkt nicht vor dem 1. Januar 2017?

Das International Accounting Standards Board (IASB) wird in seiner für den 21. November 2013 angesetzten Sitzung unter anderem darüber entscheiden, ob für IFRS 9 ein frühestmöglicher verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt festgelegt wird.

Der IASB Staff hat hierzu ein Agenda Paper vorbereitet, das die Gründe für eine solche Entscheidung über einen frühestmöglichen verpflichtenden Erstanwendungszeitpunkt aus dem bislang erhaltenen Feedback zusammenfasst. Als Schlussfolgerung wird dem IASB darin empfohlen, zum jetzigen Zeitpunkt die Entscheidung zu treffen, dass IFRS 9 frühestens für Geschäftsjahre verpflichtend anzuwenden sein wird, die ab dem 1. Januar 2017 beginnen. Ein endgültiger Erstanwendungszeitpunkt des IFRS 9 soll jedoch erst dann festgelegt werden, wenn die finalen Vorschriften zu IFRS 9 vorliegen.

Als GrĂĽnde fĂĽr eine solche Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt fĂĽhrt der IASB Staff unter anderem folgende Punkte an:

  • Die Umsetzung der bilanziellen Abbildung von Expected Credit Losses (IFRS 9 Phase 2 Impairment) erfordert umfassende Anpassungen der bestehenden Risikomodelle und die EinfĂĽhrung gänzlich neuer Prozesse, z.B. zur Identifikation einer signifikanten Erhöhung des Kreditrisikos (entsprechend den Anforderungen des relativen Kreditrisikomodells, siehe hierzu meinen Blogbeitrag vom 8. März 2013).
  • FĂĽr die Umsetzung der kĂĽnftigen Regelungen werden umfassende historische Daten und Trendinformationen benötigt, die fĂĽr zahlreiche Portfolien derzeit noch nicht vorliegen und zunächst erhoben werden mĂĽssen.
  • Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der neuen bzw. angepassten Prozesse und IT-Systeme im Kreditrisikocontrolling wurde von Bilanzierenden angefĂĽhrt, dass eine Parallelphase fĂĽr Probeläufe und Auswirkungsanalysen benötigt wird.
  • Aufgrund der erwarteten Wechselwirkungen mit den regulatorischen Kapitalanforderungen soll Bilanzierenden und Regulatoren ausreichend Zeit eingeräumt werden, die komplexen Interaktionen verstehen und diese entsprechend steuern zu können.
  • Aufgrund weiterer kurzfristig umzusetzender regulatorischer Anforderungen sind die Risiko- und Finanzbereiche von Finanzinstituten derzeit ohnehin stark belastet.
  • Eine effiziente Umsetzung der Regelungen zur Abbildung der kĂĽnftigen Vorschriften zur Abbildung von Expected Credit Losses erfordert den Abschluss der anderen IASB-Projekte zur Ăśberarbeitung von bestehenden Standards. Zum Beispiel kann der Anwendungsbereich, fĂĽr welche Finanzinstrumente die Expected Credit Losses zu ermitteln und zu bilanzieren sind (IFRS 9 Phase 2), erst dann bestimmt werden, wenn die neuen Anforderungen zur Klassifizierung und Bewertung (IFRS 9 Phase 1) bekannt sind. Teilweise wurden in diesem Zusammenhang auch die Wechselwirkungen mit den aktuellen IASB-Beratungen zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen angefĂĽhrt.

 

IASB veröffentlicht Impairment-Exposure Draft

Das IASB hat am 7. März den Exposure Draft (ED) der Regelungen zur Ermittlung und Bilanzierung der Risikovorsorge für finanzielle Vermögenswerte (Impairment) veröffentlicht.

ED/2013/3 sieht ein zweistufiges Impairment vor. Danach ist für finanzielle Vermögenswerte, die bei Zugang nicht bereits credit-impaired sind, ab der erstmaligen Erfassung, der aus Sicht eines Jahres erwartete Verlust als Risikovorsorge zu bilanzieren. Im Falle einer deutlichen Verschlechterung der Bonität („credit deterioration“) des Vertragspartners ist die Risikovorsorge GuV-wirksam auf den über die gesamte Restlaufzeit des Finanzinstruments erwarteten Verlust (lifetime expected credit losses) zu erhöhen.

Das IASB weicht mit dem nun veröffentlichten Exposure Draft deutlich von den voraussichtlichen Impairmentregelungen des Financial Accounting Standards Board (FASB) ab. Nach dem FASB-Entwurf sollen künftig ohne jegliche Begrenzung die zum Bilanzierungszeitpunkt erwarteten Kreditausfälle („current expected credit losses“) für finanzielle Vermögenswerte als Risikovorsorge gebildet werden.

Die Öffentlichkeit hat bis zum 5. Juli 2013 die Möglichkeit, den ED/2013/3 „Financial Instruments – Expected Credit Loss“ zu kommentieren.

 

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