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Zwischenergebnisse des IASB-Projekts zur IBOR-Reform

Das International Accounting Standards Board (IASB) besch√§ftigt sich im IBOR Projekt¬†mit den Auswirkungen des Ersatzes der Benchmark-Zinss√§tze (z.B. LIBOR und EURIBOR). Die √Ąnderung dieser Zinss√§tze kann erhebliche Auswirkungen auf die Bilanzierung haben. Diesbez√ľglich hat das IASB diverse Meetings abgehalten und entschieden, in einem ersten Schritt die kurzfristigen Auswirkungen auf das Hedge Accounting zu behandeln. Eine √úbersicht √ľber das IASB Projekt finden Sie hier (https://www.ifrs.org/projects/work-plan/ibor-reform-and-the-effects-on-financial-reporting/).

Die folgenden Punkte stellen die wichtigsten Entscheidungen der IASB-Meetings im Februar und März 2019 dar:

  • Bez√ľglich des highly probable-Kriteriums beim Cash Flow Hedge Accounting sollen Erleichterungen gew√§hrt werden, um die Auswirkungen von Unsicherheiten (Zeitpunkt und genaue Ausgestaltung der neuen IBORs) zu verringern. Insbesondere soll der Bilanzierende f√ľr Zwecke der Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, dass eine forecast transaction eintreten wird, davon ausgehen, dass die IBOR-basierten Vertragsbedingungen unver√§ndert bleiben.
  • Die Beurteilung ob eine wirtschaftliche Beziehung zwischen Grund- und Sicherungsgesch√§ft besteht (IFRS 9) bzw. die prospektive Beurteilung der Effektivit√§t (IAS 39), soll auf der Grundlage der gegenw√§rtigen vertraglichen Cashflows aus dem Sicherungsinstrument und dem Grundgesch√§ft vorgenommen werden.
  • Die Erleichterungen sind obligatorisch anzuwenden bis keine Unsicherheiten (Zeitpunkt und Betrag der Cash Flows) bestehen bzw. maximal bis zur Beendigung der Sicherungsbeziehung.

Das IASB plant die Ver√∂ffentlichung eines Exposure Drafts im zweiten Quartal 2019 mit einer sich anschlie√üenden 45-t√§gigen Kommentierungsfrist. Die geplanten √Ąnderungen sollen im Januar 2020 in Kraft treten.

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