Auf ein Watt

BGH-Entscheidung: Personalzusatzkosten von verbundenen Unternehmen als dauerhaft nicht beeinflussbare Kostenanteile

Der BGH hat in seiner aktuellen Entscheidung vom 17. Oktober 2017 (EnVR 23/16) die Bundesnetzagentur verpflichtet, auch dann Personalzusatzkosten als dauerhaft nicht beeinflussbare Kostenanteile anzuerkennen, wenn der Netzbetreiber die Kosten für Lohnzusatz- oder Versorgungsleistungen der Mitarbeiter eines Dritten aufgrund einer Vereinbarung mit dem Dritten, insbesondere mit dem originär zur Leistung verpflichteten Arbeitgeber, zu tragen hat.

Veröffentlichung der Kurzstudie Wärmenetzsysteme 4.0 und Zugang zum Förderantrag

Die Kurzstudie zur Umsetzung der Maßnahme „Modellvorhaben erneuerbare Energien in hocheffizienten Niedertemperaturwärmenetzen“ unter Mitarbeit von PwC wurde aktuell veröffentlicht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Studie beauftragt, um ein Fördersystem für moderne Wärmenetzsysteme 4.0 zu schaffen.

BGH erkennt Personalzusatzkosten von verbundenen Unternehmen als dauerhaft nicht beeinflussbare Kostenanteile an

Die Regulierungsbehörden erkennen bekanntlich nur solche Personalzusatzkosten, Kosten der Aus- und Weiterbildung sowie für die Betriebsratstätigkeit als dauerhaft nicht beeinflussbar an, die auf unmittelbar beim Netzbetreiber angestellte Mitarbeiter entfallen. Der BGH hat in seiner aktuellen Entscheidung diese Regulierungspraxis beanstandet.

Berechnungen der BNetzA – erste Rückschlüsse auf Effizienzvergleich der Gasverteilnetzbetreiber möglich

Im Rahmen des Verfahrens zur Festlegung des generellen sektoralen Produktivitätsfaktors (Xgen) für Betreiber von Gasversorgungsnetzen für die dritte Regulierungsperiode veröffentlicht die Bundesnetzagentur (BNetzA) sowohl die umfangreiche Datengrundlage als auch die Programmcodes zur Berechnung des Malmquist-Indexes. Die Informationen im Rahmen des Törnquist-Indexes sind bereits öffentlich zugänglich.