Photovoltaik-Zubau sinkt deutlich

Ein Jahr nach der letzten Reduktion der Fördersätze für Photovoltaik sinkt der Zubau hierzulande deutlich. In der ersten Jahreshälfte wurden einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums zur Folge 1.800 MW installiert. Dabei schwankte der monatliche Zubau zwischen 210 und 370 MW. Es sieht also so aus, als würden die Installationen in 2013 im jährlichen Zielkorridor der Bundesregierung von 2.500 bis 3.500 MW liegen.

Insgesamt erzeugen in Deutschland zum 30. Juni 2013 rund 35 GW Photovoltaik Strom. Die Einspeisevergütung für Dachanlagen, die im Monat Juli 2013 ans Netz gehen, beträgt in Abhängigkeit der Anlagengröße zwischen 15,07 und 10,44 €-cent pro kWh. Für Freilandanlagen bis zu 10 MWp wird 10,44 €-cent pro kWh gezahlt. In Kürze rutscht der geringste Fördersatz also unter die 10 €-cent. Erinnert man sich an die Fördersätze der längeren Vergangenheit, belegt dies eine gewaltige Kostendegression.

Wie wichtig es für die Photovoltaik hierzulande ist, diesen Prozess fortzusetzen, wird an einem Blick in die Zukunft deutlich. Erreicht die insgesamt installierte Photovoltaik-Leistung 52 GW, endet die Förderung nach EEG. Bei dem jetzigen Zubautempo muss sich die Photovoltaik also in rund fünfeinhalb Jahren in Deutschland ohne Einspeisevergütung nach EEG behaupten.

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