„women and energy“ zu Gast bei den Stadtwerken München

Zum zehnten Mal trafen sich Mitglieder des Branchennetzwerkes „women&energy“, welches wir im Jahr 2010 für weibliche Führungskräfte aus der Energiewirtschaft gegründet haben. 

„Sicher, nachhaltig, erschwinglich“: So lautet der Dreiklang, den EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker für die Europäische Energie-Union ausgerufen hat – eines der wichtigsten Themen auf seiner Agenda, wie Edith Hofer vom Generalsekretariat der Europäischen Kommission betonte. Sie eröffnete das 10. Netzwerktreffen von women&energy und skizzierte, welche Schwerpunkte die EU für die europäische Energieunion setzt. Dr. Ulrike Wolf, Abteilungsleiterin Energiepolitik beim bayerischen Wirtschaftsministerium, schilderte in ihrem Anschlussvortrag dann die regionale Perspektive: Der Freistaat Bayern unterstütze die Ziele zwar grundsätzlich, aber aus regionaler Sicht müsse das Wechselspiel zwischen Energie- und Klimazielen und den Anforderungen der regionalen Industrie in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Ein ausgewogenes Wechselspiel herrschte auch bei der Programmgestaltung des Netzwerktages, für die Erna-Maria Trixl, Geschäftsführerin Vertrieb bei den Stadtwerken München, und die Netzwerkgründerin Dr. Nicole Elert, Partnerin bei PwC, zuständig waren. Die rund 130 Gäste, darunter Vertreterinnen von Stadtwerken, Energieversorgern, Verbänden und Hochschulen, verbrachten einen abwechslungsreichen Tag. Neben den Vorträgen der Politikvertreterinnen gab es branchenspezifische Workshops – zum Beispiel zu den Folgen der Digitalisierung für die Energiewirtschaft, zur Versorgungszuverlässigkeit; oder zu Vermarktungsstrategien für konventionelle Kraftwerke.

Um Vermarktungsstrategien ganz anderer Art – nämlich die für erfolgreiche Frauen – ging es bei dem Part, den die women&energy-Treffen traditionell neben der fachlichen Weiterbildung auch abdecken: den Austausch zu Gender-Aspekten. Dieses Mal ging es um die „Bias Awareness“, also Stereotypen, über die sich nur hinwegsetzen kann, wer sie kennt. Zu diesem Thema forscht die Professorin Isabell Welpe, die an der TU München den Lehrstuhl für Strategie und Organisation leitet und aus jahrelangen Studien weiß, wie sehr Stereotypen das Vorankommen von Frauen erschweren. Dass sich Unternehmen damit letztlich selbst schaden, zeigte eine Panel-Diskussion zu Mixed Leadership Teams. Denn der gestiegenen Komplexität des Umfeldes und auch dem demographischen Wandel können Unternehmen nur mit größerer Vielfalt begegnen.

Interesse am Netzwerke women&energy? Dann finden Sie weitere Informationen unter www.pwc.de/energiefrauen. Das 11. Netzwerktreffen findet am 29. September 2015 in Düsseldorf und das 12. Treffen am 12. Mai 2016 bei der FOM in Essen statt.

Ihre PwC Ansprechpartnerinnen zu diesem Thema sind Dr. Nicole Elert und Dajana Neumann.

 

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

/* */