Kategorie: Digitalisierung

Digitalisierung

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WEC White Paper in Kooperation mit PwC: Blockchain in der Energiewirtschaft 2018

Der World Energy Council (WEC) hat in Zusammenarbeit mit PwC ein White Paper zur aktuellen und zukünftigen Rolle von Blockchain im Energiesektor verfasst. Zwar befindet sich die Entwicklung der Blockchain-Technologie insgesamt in einer frühen Phase, doch der Energiesektor ist im Vergleich zu anderen Industrien bereits relativ weit fortgeschritten. Branchenweit wird ein großes Potential erkannt – insbesondere auf dem Weg zu zunehmend dezentralisierten Geschäftsmodellen.

Neuer Transaktionsmonitor Energiewirtschaft ab heute live

Unser Transaktionsmonitor Energiewirtschaft ist ab heute im neuen digitalen Format verfügbar. Darin erhalten Sie einen aktuellen Überblick zu Themen der Energiepolitik und der Energiemärkte in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. So rückt in Deutschland der Netzausbau in den Fokus, Österreich hat die Klima- und Energiestrategie 2030 verabschiedet und die Schweiz ist auf dem Weg zur vollständigen Strommarktöffnung.

PwC forciert Digitalisierung der Energiewirtschaft – Netzwerk zur Sektorkopplung gegründet

Grün, smart und vernetzt – so soll die Energieversorgung von morgen aussehen. Doch damit der Umstieg auf die CO2-arme Stromproduktion gelingt und digitale Prozesse die Kosten zusätzlich senken, muss der Einsatz unterschiedlichster Energieträger intelligent abgestimmt und Sektoren gekoppelt werden. Jetzt hat PwC den „Open District Hub“ mitbegründet, der die Digitalisierung der Energiewirtschaft vorantreiben soll.

Prozessexzellenz in der Energiewirtschaft – Finden Sie hier das neu erschienene PwC White Paper „Digital Operations in der Energiewirtschaft – Steigern Sie Ihre Prozessexzellenz mit Process Mining“

Das neue PwC-White Paper „Digital Operations in der Energiewirtschaft – Steigern Sie Ihre Prozessexzellenz mit Process Mining“ stieß kurz nach Veröffentlichung bereits auf großes Interesse. Grund hierfür ist neben der „theoretischen“ Betrachtung dieser „State of the Art“ Analysemethode vor allem der praxisnahen Einblick und reale Bezug am Beispiel des Order-2-Cash Prozesses. Lernen auch Sie die Anwendungsgebiete und Vorteile von Process Mining kennen und laden Sie das aktuelle White Paper hier herunter.

Buchveröffentlichung

Energiewirtschaft 4.0 ist das zentrale Thema für die Branche, die Wissenschaft und die Politik. Haupttreiber ist die Digitalisierung, die das Potenzial hat, die bekannte Energiewelt und den Arbeitsalltag grundlegend zu ändern. Unternehmen müssen bestehende Konzepte überdenken, rasch eigene Antworten entwickeln und diese zeitnah sowie mit Partnern umsetzen.

Praxishandbuch: Regulierung in der deutschen Energiewirtschaft –Digitalisierung, neue Technologien, Geschäftsmodelle

Die Energiewende sowie die Digitalisierung haben einen neuen Rahmen für den Strommarkt und seine Regulierung geschaffen. Ein interdisziplinäres Team von mehr als 70 PwC-Experten widmet sich in Band II von „Regulierung in der deutschen Energiewirtschaft“ dabei fokussiert dem Strommarkt.

Der Wechselbereitschaft auf der Spur – Wie mit datenbasierten Entscheidungen die Kundenbindung gesteigert werden kann

Im dynamischen Marktumfeld bestehen

Die zunehmende Verbreitung digitaler Technologien im Energieversorgungsmarkt und der damit einhergehende Zuwachs an Angeboten von ehemals branchenfremden Unternehmen führen zu veränderten Kundenbedürfnissen: Kunden erwarten zunehmend die Nutzung digitaler Kontaktkanäle in der Interaktion mit ihrem Energieversorgungsunternehmen sowie maßgeschneiderte Tarife und Services in der Kundenbetreuung. Zudem ermöglicht das Internet die permanente Vergleichbarkeit verschiedener Angebote und erhöht dadurch die Verhandlungsmacht der Kunden. Dabei wird die zur Verfügung stehende Auswahl an Angeboten stetig größer: Start-ups und ehemals branchenfremde Unternehmen drängen in den Markt und bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit konventioneller Energieversorgungsunternehmen. Dieses dynamische Marktumfeld stellt Energieversorger vor die Herausforderung die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden zu bedienen und wertvolle Kundenbeziehungen aktiv zu gestalten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hierzu ist es erforderlich, profitable sowie wechselgefährdete Kunden rechtzeitig zu identifizieren, ihr Verhalten zu verstehen und ihre individuellen Bedürfnisse zu kennen. Dabei muss die im Zuge der Digitalisierung stetig wachsende Menge verfügbarer Daten als Chance verstanden werden.

Profitable Kunden identifizieren und ihre Bedürfnisse erkennen

Zunächst sollte das Energieversorgungsunternehmen die Potenziale der Daten aus herkömmlichen, i.d.R. eigenen Datenquellen wie Abrechnungs-, CRM-, Marktkommunikations- und Prognose-Systemen nutzen. Um alle Kundenkontaktpunkte zu erfassen und ein umfassendes Bild über den Kunden zu erstellen, gilt es diese Datenbasis mit weiteren Daten aus zusätzlichen, auch externen, Quellen anzureichern. Daraus kann mit Kundenwertanalysen der aktuelle und für die Zukunft prognostizierte Wert bestehender und potentieller Kunden ermittelt werden. Bei der Analyse sollten unterschiedliche quantitative und qualitative Faktoren betrachtet werden, die das kundenspezifische Verhalten während des gesamten Kundenlebenszyklus abbilden. Die berücksichtigten Faktoren und deren Gewichtung resultieren in einem Kennzahlenkatalog, der an den strategischen Zielen des Energieversorgungsunternehmens ausgerichtet sein sollte. PwC-Lösungen unterstützen bei der Tool-basierten Durchführung und Visualisierung der Kundenwertanalysen. Für eine detaillierte Momentaufnahme der Kundenbasis eignen sich zielgerichtete Ad-hoc Analysen, die aktuelle Auffälligkeiten aufzeigen, um daraus akute Handlungserfordernisse abzuleiten. Langfristig sollte eine nachhaltig integrierte Lösung zur kontinuierlichen Bewertung der Kundenbasis implementiert werden.

 

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Nachhaltige Kundenbeziehungen pflegen

Die Ermittlung der Kundenwerte liefert die Grundlage zur Bildung strukturierter Kundensegmente für ein effektives Kundenportfoliomanagement. Anhand der spezifischen Eigenschaften jedes Kundensegments lassen sich individuell zugeschnittene Maßnahmen ableiten, um neue profitable Kundenbeziehungen zu initiieren oder bestehende wertvolle Beziehungen nachhaltig zu pflegen und so einer drohenden Wechselbereitschaft entgegen zu wirken. Entscheidungen wie die Auswahl des geeigneten Kommunikationskanals oder das Angebot individueller Serviceleistungen und Tarife werden dann basierend auf Daten und den daraus abgeleiteten Kundeninformationen getroffen. Für die nachhaltige Pflege wertvoller Kundenbeziehungen ermöglichen Feedbackschleifen eine regelmäßige Erfolgskontrolle und Nachjustierung der abgeleiteten Maßnahmen und somit eine dynamische Anpassung an sich ändernde Kundenbedürfnisse.

Ansprechpartner

Jörg Netzband

Risk Assurance

Tel.: +49 89 5790­ 5425

E-­Mail: joerg.netzband@de.pwc.com

Katja Tiefenbacher

Risk Assurance

Tel.: +49 69 9585 3103

E-Mail: katja.tiefenbacher@de.pwc.com

 

Messstellenbetreiber müssen ab 2017 den Smart Meter-Rollout umsetzen

Am 23. Juni ist der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende mit nur geringfügigen Änderungen durch den Bundestag verabschiedet worden. Kernstück des Gesetzes ist das neue Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) mit der Verpflichtung des grundzuständigen Messstellenbetreibers zum Rollout von intelligenten Messsystemen (Smart Metern). Mit einem Inkrafttreten ist noch im Juli zu rechnen.

Die wichtigste gesetzliche Anforderung stellt unverändert die Verpflichtung des Netzbetreibers – als grundzuständigem Messstellenbetreiber – zum Rollout der Smart Meter für Verbrauchsfälle ab 6.000 kWh sowie EEG- und KWK-Anlagen ab einer installierten Leistung von 7 kW dar. Die dabei einzuhaltenden Preisobergrenzen sind insbesondere für kleine und mittelgroße Netzbetreiber herausfordernd. Für einen Letztverbraucher mit einem Verbrauch zwischen 6.000 und 10.000 kWh dürfen höchstens 100 € brutto jährlich in Rechnung gestellt werden. Netzbetreiber sollten ihre Handlungsoptionen – Eigen- oder Fremdleistung, Kooperation oder Stand-alone, Nischen- oder Volldienstleister – auf Basis der verschiedenen Anbieterpreise hinsichtlich einer optimalen Wirtschaftlichkeit untersuchen. Die einzelnen Komponenten der Smart Metering-Infrastruktur – Zähler, Gateways, Telekommunikation, IT – sind dabei getrennt zu betrachten.

Darüber hinaus sollte jetzt bereits mittels einer Inventarisierung der Pflichteinbaufälle (Lage und Zustand des Zählerschranks, mögliche TK-Anbindung, Mehrspartenanbindung, Klassifizierung des Kunden etc.) die Basis für einen möglichst effizienten Rollout gelegt werden. Für die konkrete Rollout-Planung ist zu beachten, dass mit Beginn des Rollouts ab 2017 – genauer gesagt: nach Feststellung der technischen Möglichkeit nach § 30 des MsbG – innerhalb von drei Jahren bereits 10% der Pflichteinbaufälle durchgeführt worden sein müssen. Ist dies nicht gegeben, droht dem Netzbetreiber der nachhaltige Verlust der Grundzuständigkeit.

Ansprechpartner

Dr. Steffen Schattner

PwC

Tel.:+49 69 9585-2712

E-Mail: steffen.schattner@de.pwc.com