Kategorie: Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien, EEG

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Europäische Kommission: Verlängerung der Genehmigung für die Reduzierung der EEG-Umlage für Eigenversorgung

Die lang erwartete Verlängerung der Reduzierung der EEG-Umlage für Eigenversorger ist endlich da. Mit der Entscheidung vom 19.12.2017 hat die EU-Kommission den größten Teil der im EEG 2017 vorgesehenen Regelungen zur Eigenversorgung beihilfenrechtlich genehmigt.

Volle EEG-Umlage fĂĽr KWK-Anlagen in der Eigenversorgung ab dem 1. Januar 2018

Betreiber von KWK-Anlagen, die zur Eigenversorgung genutzt werden, müssen ab dem 01.01.2018 mit höheren Kosten durch die EEG-Umlage rechnen. Die Europäische Kommission wird die bestehende beihilferechtliche Genehmigung für die Reduzierung der EEG-Umlage auf 40 % bei hocheffizienten KWK-Anlagen nicht verlängern. Nicht betroffen sind nach derzeitigem Kenntnisstand bestandsgeschützte Anlagen, die bereits vor dem 01.08.2014 zur Eigenversorgung genutzt wurden. Auch für KWK-Anlagen innerhalb von Abnahmestellen, für die ein Begrenzungsbescheid des BAFA vorliegt, hat die Änderung voraussichtlich keine Auswirkungen. Das BMWi ist um eine differenzierte Neuregelung ab 2018 bemüht.

Veröffentlichung der Kurzstudie Wärmenetzsysteme 4.0 und Zugang zum Förderantrag

Die Kurzstudie zur Umsetzung der Maßnahme „Modellvorhaben erneuerbare Energien in hocheffizienten Niedertemperaturwärmenetzen“ unter Mitarbeit von PwC wurde aktuell veröffentlicht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Studie beauftragt, um ein Fördersystem für moderne Wärmenetzsysteme 4.0 zu schaffen.

test to innovate – Förderung ermöglicht KMU Zugang zu verschiedenen Industrie 4.0-Testumgebungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt aktuell im Rahmen des Bundesförderprogramms „IKT 2020“ die Entfaltung der Innovationskraft von kleineren und mittleren Unternehmen  (KMU), indem es ihnen den Zugang zu verschiedenen Industrie 4.0-Testumgebungen für die Entwicklung und Erprobung ihrer digitalisierten Prozesse und Produkte ermöglicht. Die Fördermaßnahme adressiert dabei auch KMU aus den Branchen Energie & Umwelt und begleitet diese von der Erstinformation, über die Auswahl einer geeigneten Testumgebung und die Durchführung ihrer Projekttestpiloten bis zum Projektabschluss. Voraussetzung für die Teilnahme an einem vereinfachten Förderverfahren ist ein Bezug zu IT-basierten Produktionssystemen.

Nutzen statt Abregeln – Förderung von KWK- und Power-to-Heat-Anlagen in Norddeutschland

§ 13 Absatz 6a EnWG gibt Übertragungsnetzbetreibern ein Instrument zur sinnvollen Nutzung sonst abzuregelnder Strommengen aus EE-Anlagen an die Hand. Mit dem Prinzip „Nutzen statt Abregeln“ soll unter Einbeziehung bestehender KWK-Anlagen ins Netzengpassmanagement doppelter Nutzen geschaffen werden, indem die Wirkleistungseinspeisung der KWK-Anlage reduziert wird und gleichzeitig eine zuschaltbare Last (Power-to-Heat-Anlage, auch P2H-Anlage) elektrische Überschussenergie (aus EE-Anlagen) in Nutzenergie (Wärme) wandelt. Zur Ausgestaltung der Regelungen hat die Bundesnetzagentur im Beschlussentwurf BK8-17-0009-A vom 23.08.2017 Detailregelungen entwickelt, zu denen Netzbetreiber und Marktbeteiligte bis zum 29.09.2017 Stellung nehmen sollen.

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