Kategorie: Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien, EEG

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Netzentgelte im Jahr 2017 erneut deutlich gestiegen

Getrieben durch die Energiewende und den in diesem Zusammenhang notwendigen Ausbau des Stromnetzes sind die Netzentgelte seit 2011 durchschnittlich um 8,3 Prozent pro Jahr und damit √§hnlich stark wie die viel diskutierte EEG-Umlage gestiegen. Von 2016 auf 2017 betrug der Anstieg sogar 14,3 Prozent. Die sich regional f√ľr Industrie und Gewerbekunden um bis zu 200 Prozent unterscheidenden Netzentgelte stellen schon jetzt rund 15 bis 25 Prozent des Strompreises dar ‚Äď Tendenz steigend!

Buchveröffentlichung

Energiewirtschaft 4.0 ist das zentrale Thema f√ľr die Branche, die Wissenschaft und die Politik. Haupttreiber ist die Digitalisierung, die das Potenzial hat, die bekannte Energiewelt und den Arbeitsalltag grundlegend zu √§ndern. Unternehmen m√ľssen bestehende Konzepte √ľberdenken, rasch eigene Antworten entwickeln und diese zeitnah sowie mit Partnern umsetzen.

Aktueller Stadtwerke-Strategiereport von PwC: EVUs von Umsatzr√ľckg√§ngen betroffen ‚Äď es gibt jedoch auch Gewinner!

Im Strategiereport 2016 hat PwC wieder die Jahresabschl√ľsse von 200 Stadtwerken und EVU untersucht und die wichtigsten Kennzahlen zur Unternehmensentwicklung und Marktpositionierung von 2011 bis 2016 ermittelt. Obwohl 54% der Unternehmen ihren Umsatz von 2014 zu 2015 steigern konnten, erwirtschafteten die untersuchten EVU in der Summe 2015 jedoch rund 0,9 Mrd. EUR weniger Umsatz als noch im Vorjahr.

Der Wechselbereitschaft auf der Spur ‚Äď Wie mit datenbasierten Entscheidungen die Kundenbindung gesteigert werden kann

Im dynamischen Marktumfeld bestehen

Die zunehmende Verbreitung digitaler Technologien im Energieversorgungsmarkt und der damit einhergehende Zuwachs an Angeboten von ehemals branchenfremden Unternehmen f√ľhren zu ver√§nderten Kundenbed√ľrfnissen: Kunden erwarten zunehmend die Nutzung digitaler Kontaktkan√§le in der Interaktion mit ihrem Energieversorgungsunternehmen sowie ma√ügeschneiderte Tarife und Services in der Kundenbetreuung. Zudem erm√∂glicht das Internet die permanente Vergleichbarkeit verschiedener Angebote und erh√∂ht dadurch die Verhandlungsmacht der Kunden. Dabei wird die zur Verf√ľgung stehende Auswahl an Angeboten stetig gr√∂√üer: Start-ups und ehemals branchenfremde Unternehmen dr√§ngen in den Markt und bedrohen die Wettbewerbsf√§higkeit konventioneller Energieversorgungsunternehmen. Dieses dynamische Marktumfeld stellt Energieversorger vor die Herausforderung die sich √§ndernden Bed√ľrfnisse ihrer Kunden zu bedienen und wertvolle Kundenbeziehungen aktiv zu gestalten, um konkurrenzf√§hig zu bleiben. Hierzu ist es erforderlich, profitable sowie wechselgef√§hrdete Kunden rechtzeitig zu identifizieren, ihr Verhalten zu verstehen und ihre individuellen Bed√ľrfnisse zu kennen. Dabei muss die im Zuge der Digitalisierung stetig wachsende Menge verf√ľgbarer Daten als Chance verstanden werden.

Profitable Kunden identifizieren und ihre Bed√ľrfnisse erkennen

Zun√§chst sollte das Energieversorgungsunternehmen die Potenziale der Daten aus herk√∂mmlichen, i.d.R. eigenen Datenquellen wie Abrechnungs-, CRM-, Marktkommunikations- und Prognose-Systemen nutzen. Um alle Kundenkontaktpunkte zu erfassen und ein umfassendes Bild √ľber den Kunden zu erstellen, gilt es diese Datenbasis mit weiteren Daten aus zus√§tzlichen, auch externen, Quellen anzureichern. Daraus kann mit Kundenwertanalysen der aktuelle und f√ľr die Zukunft prognostizierte Wert bestehender und potentieller Kunden ermittelt werden. Bei der Analyse sollten unterschiedliche quantitative und qualitative Faktoren betrachtet werden, die das kundenspezifische Verhalten w√§hrend des gesamten Kundenlebenszyklus abbilden. Die ber√ľcksichtigten Faktoren und deren Gewichtung resultieren in einem Kennzahlenkatalog, der an den strategischen Zielen des Energieversorgungsunternehmens ausgerichtet sein sollte. PwC-L√∂sungen unterst√ľtzen bei der Tool-basierten Durchf√ľhrung und Visualisierung der Kundenwertanalysen. F√ľr eine detaillierte Momentaufnahme der Kundenbasis eignen sich zielgerichtete Ad-hoc Analysen, die aktuelle Auff√§lligkeiten aufzeigen, um daraus akute Handlungserfordernisse abzuleiten. Langfristig sollte eine nachhaltig integrierte L√∂sung zur kontinuierlichen Bewertung der Kundenbasis implementiert werden.

 

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Nachhaltige Kundenbeziehungen pflegen

Die Ermittlung der Kundenwerte liefert die Grundlage zur Bildung strukturierter Kundensegmente f√ľr ein effektives Kundenportfoliomanagement. Anhand der spezifischen Eigenschaften jedes Kundensegments lassen sich individuell zugeschnittene Ma√ünahmen ableiten, um neue profitable Kundenbeziehungen zu initiieren oder bestehende wertvolle Beziehungen nachhaltig zu pflegen und so einer drohenden Wechselbereitschaft entgegen zu wirken. Entscheidungen wie die Auswahl des geeigneten Kommunikationskanals oder das Angebot individueller Serviceleistungen und Tarife werden dann basierend auf Daten und den daraus abgeleiteten Kundeninformationen getroffen. F√ľr die nachhaltige Pflege wertvoller Kundenbeziehungen erm√∂glichen Feedbackschleifen eine regelm√§√üige Erfolgskontrolle und Nachjustierung der abgeleiteten Ma√ünahmen und somit eine dynamische Anpassung an sich √§ndernde Kundenbed√ľrfnisse.

Ansprechpartner

Jörg Netzband

Risk Assurance

Tel.: +49 89 5790­ 5425

E-­Mail: joerg.netzband@de.pwc.com

Katja Tiefenbacher

Risk Assurance

Tel.: +49 69 9585 3103

E-Mail: katja.tiefenbacher@de.pwc.com

 

10 Prozent Wachstum des Energieeffizienzmarktes durch Verpflichtung zu Energieaudits

Anbieter von Energieeffizienzl√∂sungen in Deutschland haben im vergangenen Jahr hochgerechnet einen Umsatz von 135 Milliarden Euro erwirtschaftet und dabei √ľber eine halbe Million Menschen allein in Deutschland besch√§ftigt. Der Markt ist damit zwischen 2014 und 2015 um knapp 10 Prozent gewachsen. Die auf Energieeffizienz spezialisierten Unternehmen wachsen dabei √ľberdurchschnittlich stark im Vergleich zu den Branchen, denen sie angeh√∂ren

Die zum vierten Mal durchgef√ľhrte Marktanalyse ‚ÄěBranchenmonitor Energieeffizienz‚Äú basiert auf einer Unternehmensbefragung von PwC in Zusammenarbeit mit der der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) unter 190 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen des Energieeffizienzmarktes (Energiemanagement- und Beratungsdienstleistungen, Geb√§udetechnik, Baugewerbe, Contracting, Mess-Steuer- und Regelungstechnik, Maschinenbau und anderen).

Erstmals wurde dabei die Energiepreisentwicklung vor dem Hintergrund gefallener √Ėl- und Gaspreise als wichtigster Treiber f√ľr den Absatz von Energieeffizienzl√∂sungen abgel√∂st. Eine klare Trendwende. Und: Die politischen Ma√ünahmen und Instrumente, die in Deutschland und auf europ√§ischer Ebene zur Steigerung der Energieeffizienz bereits angesto√üen worden sind, wurden √ľberwiegend als wirkungsvoll bewertet. Insbesondere die Verpflichtung gro√üer Unternehmen bis zum 5. Dezember 2015 und danach alle vier Jahre ein Energieaudit durchzuf√ľhren, wurde als ma√ügeblicher Treiber bewertet.

Die somit insgesamt gute bis sehr gute Stimmung auf dem Energieeffizienzmarkt darf aber nicht dar√ľber hinwegt√§uschen, dass die Anbieter von Energieeffizienzl√∂sungen nach wie vor gleichzeitig auch die Unsicherheit √ľber politische Rahmenbedingungen als Kernproblem f√ľr die zuk√ľnftige Marktentwicklung nennen. Umso erfreulicher ist es vor diesem Hintergrund und einer als zunehmend schlechter eingesch√§tzten Verf√ľgbarkeit von Fachkr√§ften, dass der Anteil neu in den Wettbewerb auf dem Effizienzmarkt eingetretener Anbieter konstant ist.

Nun ist es an den Anbietern von Energieeffizienzl√∂sungen, den bisher weiterhin positiven Trend, trotz einer fehlenden Verpflichtung zur Umsetzung der in den Energieaudits identifizierten Effizienzma√ünahmen, zu verstetigen. Etablierte Anbieter sollten nun insbesondere die R√ľckmeldungen vom Vertrieb aus Kundengespr√§chen sowie Marketinginnovationen (z.B. Vertriebskooperationen) nutzen, um die Nachfrage zielgerichtet weiter stimulieren und Cross- und Up-Selling-Potenziale nutzen zu k√∂nnen. Die j√ľngsten Erkenntnisse sollten aber auch vor Neueintritten in den Effizienzmarkt, z.B. durch Energieversorger, genau reflektiert werden, um die Gesch√§ftsfeldentwicklung nachhaltig gewinnbringend gestalten und die noch nur niedrigen Eintrittsbarrieren ausnutzen zu k√∂nnen.

Mehr Informationen finden Sie hier. Auf dieser Seite können Sie den Monitor auch bestellen.

 Ansprechpartner  

Nicolas Deutsch

Finance & Regulation

Tel: +49 711250343963

Email: nicolas.deutsch@de.pwc.com

Adrian Br√ľndl

Finance & Regulation

Tel.: +49 8957906122

Email: adrian.bruendl@de.pwc.com

 

„Ma√ügebliche Stromkosten“ k√∂nnen Quoten der EEG-Entlastung schm√§lern

Die EEG-Beg√ľnstigung im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung nach ¬ß¬ß 63 ff. EEG 2014 und damit die Einsparung eines hohen Anteils der Energiekosten ist f√ľr viele Unternehmen ein zentraler Faktor, um die Wettbewerbsf√§higkeit zu erhalten. Das Bundesamt f√ľr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als zust√§ndige Beh√∂rde ist stetig darauf bedacht, praxisbedingte Umsetzungsschw√§chen der Regelung auszur√§umen und die Leitplanke des EU-Beihilferechts einzuhalten, sodass nur diejenigen Unternehmen in den Genuss der Beg√ľnstigung kommen, die auch tats√§chlich als energieintensiv eingestuft werden. Auch aus diesem Grund wird es im Antragsjahr 2016 erstmalig eine √Ąnderung bei der Ermittlung der Stromkosten geben, deren Wirkung jedoch insbesondere in den kommenden Jahren f√ľr viele aktuell privilegierte Unternehmen zu sp√ľren sein wird.

Bei der Ermittlung der Stromkosten im Rahmen der Stromkostenintensit√§t ist ab diesem Antragsjahr nicht mehr der tats√§chliche Strompreis, sondern ein vorgegebener Strompreis aus der zwischenzeitlich in Kraft getretenen Besondere-Ausgleichsregelung-Durchschnittsstrompreis-Verordnung (DSPV) heranzuziehen, der sich anhand einer Matrix aus dem Gesamtverbrauch des Unternehmens und der gewichteten Benutzungsdauer ergibt. Hierbei ist zu beachten, dass die tats√§chlichen Stromkosten weiterhin bruttowertsch√∂pfungswirksam sind, die ma√ügeblichen Stromkosten hingegen nun im Z√§hler der Stromkostenintensit√§t ber√ľcksichtigt werden m√ľssen.

Der ma√ügebliche Strompreis ergibt sich aus den durchschnittlichen Strompreisen inkl. m√∂glicher Beg√ľnstigungen aller antragstellenden Unternehmen, was zur Folge hat, dass darin enthaltene Marktpreisver√§nderungen, Netzentgeltver√§nderungen etc. ber√ľcksichtigt sind, auch wenn das antragstellende Unternehmen etwaige Marktvorteile selbst nicht realisiert hat.Blogbeitrag

Im aktuellen Antragsjahr ist der Effekt f√ľr die meisten Unternehmen vergleichsweise gering. Mit Blick auf die Zukunft geht das PwC-Team in¬†seiner Prognose der DSPV-Strompreise jedoch davon aus, dass beispielsweise im Antragsjahr 2017 der ma√ügebliche Strompreis durchschnittlich um ca. 6 % sinkt. Bezogen auf die Stromkostenintensit√§t bedeutet dies eine Reduzierung um ca. 1,3 Prozentpunkte.

Da durch die Nutzung des arithmetischen Mittels √ľber die letzten drei Jahre sowohl in Bezug auf die Bruttowertsch√∂pfung, aber auch in Bezug auf die Stromverbr√§uche kurzfristige Hebel nur sehr gering wirken, ist eine fr√ľhzeitige Kontrolle und Prognose sowie gegebenenfalls fr√ľhzeitiges ‚ÄěGegensteuern‚Äú notwendig, um die Privilegierung in den Folgejahren aufrecht zu erhalten. Hierzu bietet sich das PwC-Prognosetool f√ľr Strompreise an, um die Auswirkungen fr√ľhzeitig zu erkennen und ggfs. steuernde Ma√ünahmen einzuleiten.

 Ansprechpartner

Nicolas Deutsch

Dipl.-Oec.

Tel: +49711250343963

Email: nicolas.deutsch@de.pwc.com

Lukas Kr√ľger

Dr. rer. pol.

Tel: +49 2119811397

Email: lukas.krueger@de.pwc.com

Simon Fahrenholz

Dipl.-Oec.

Tel: +49 2119812346

Email: s.fahrenholz@de.pwc.com

 

Schrittweise √úberf√ľhrung von Braunkohlekraftwerksbl√∂cken mit einer Leistung von 2,7 GW in die Sicherheitsbereitschaft zur Erreichung der Klimaschutzziele ‚Äď Verst√§ndigung zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen

In einer Eckpunktevereinbarung vom 1. Juli 2015 hatte die Bundesregierung festgelegt, dass die deutsche Braunkohlenwirtschaft einen zus√§tzlichen Beitrag zum Aktionsprogramm Klimaschutz leisten soll. Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 40 Prozent gegen√ľber 1990 reduziert werden.

Nach √ľbereinstimmenden Pressemitteilungen der beteiligten Parteien haben sich nunmehr das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und die Energieunternehmen Mibrag, RWE und Vattenfall auf die befristete Einrichtung einer Sicherheitsbereitschaft von Braunkohlekraftwerken in einem Umfang von 2,7 Gigawatt und deren anschlie√üende Stilllegung verst√§ndigt. Ein Gesetzentwurf zur Ausgestaltung der Ma√ünahme soll im November im Bundeskabinett beschlossen werden. Wenngleich gem√§√ü Verlautbarung des BMWi bereits intensive Gespr√§che mit der Europ√§ischen Kommission erfolgt sind und man zuversichtlich ist, dass diese Ma√ünahme beihilferechtlich genehmigungsf√§hig ist und noch offene Fragen gekl√§rt werden k√∂nnen, ist das formelle Verfahren noch nicht abgeschlossen.

Die Regelung sieht vor, dass zwischen 2016 und 2019 Braunkohlenbl√∂cke f√ľr jeweils vier Jahre vom Netz genommen werden. Diese Kraftwerksbl√∂cke sollen nur noch als letzte und befristete Absicherung der Stromversorgung abgerufen werden k√∂nnen und m√ľssen in diesem Zeitraum der Sicherheitsbereitschaft betriebsbereit gehalten werden.

Es ist vorgesehen, dass die Unternehmen Mibrag, RWE und Vattenfall Braunkohlebl√∂cke mit einer Gesamtleistung von 2,7 Gigawatt ab dem Jahr 2016 schrittweise aus dem Markt genommen und vorl√§ufig stillgelegt werden. Danach werden die Bl√∂cke endg√ľltig stillgelegt.

Nach den Verlautbarungen der Betreiber sind folgende Anlagen betroffen:

  • Seitens der MIBRAG wird das Kraftwerk Buschhaus mit einer Netto-Leistung von rund 350 Megawatt zum 1. Oktober 2016 f√ľr vier Jahre in die Sicherheitsbereitschaft genommen.
  • Der RWE Konzern wird f√ľnf Anlagen der 300-MW-Klasse in die Sicherheitsbereitschaft √ľberf√ľhren. Die Ma√ünahme beginnt f√ľr die Bl√∂cke P und Q in Frimmersdorf am 1. Oktober 2017, f√ľr die Bl√∂cke E und F in Niederau√üem am 1. Oktober 2018 sowie f√ľr den Block C in Neurath am 1. Oktober 2019.
  • Vattenfall wird die 500 MW Bl√∂cke E und F des Kraftwerks J√§nschwalde (Lausitzer Revier) zum 1. Oktober 2018 bzw. 2019 in die Sicherheitsbereitschaft √ľberf√ľhren.

Die Betreiber der stillzulegenden Anlagen erhalten f√ľr die Herstellung der Sicherheitsbereitschaft und f√ľr die Stilllegung der Anlagen eine Verg√ľtung, die wie auch das technische Einsatzkonzept gesetzlich verankert werden soll.

F√ľr die Sicherheitsbereitschaft fallen Gesamtkosten in einer Gr√∂√üenordnung von rund 230 Mio. Euro pro Jahr √ľber sieben Jahre, mithin rd. 1,6 Mrd. Euro, an. Durch diese Ma√ünahme sollen die Netzentgelte um rund 0,05 Cent pro Kilowattstunde ansteigen.

Ziel der √úberf√ľhrung der Kraftwerksbl√∂cke in die Sicherheitsbereitschaft ist, eine Emissionsminderung von 11 bis 12,5 Mio. Tonnen CO2 im Jahr 2020 zu erreichen, um damit ‚Äď gemeinsam mit der Initiative zur Kraft-W√§rme-Kopplung (KWKG Novelle) und Ma√ünahmen im Bereich der Energieeffizienz ‚Äď die nationalen Klimaziele zu erreichen. Es ist vorgesehen, die genaue Entwicklung der Emissionsminderung im Jahr 2018 zu evaluieren und gegebenenfalls weitere Ma√ünahmen abzuleiten.

Ihr PwC Ansprechpartner zu diesem Thema ist Thomas Schmid.

Energy Risk Cockpit ‚Äď Ihre Gesamtrisikosituation auf einen Blick

Kennen Sie Ihre Risikotragfähigkeit und Ihren Risikoappetit ?

Neuartige und bestehende Risiken transparenter darzustellen gewinnt bei Unternehmen der Energiebranche zunehmend an Bedeutung. Hintergrund sind nicht zuletzt die neuartigen Risiken, die aus der Energiewende resultieren. Einige Energieversorger orientieren sich bei Aufbau und Weiterentwicklung von Risikomanagementsystemen an den Mindestanforderungen f√ľr das Risikomanagement (MaRisk), die f√ľr Banken verpflichtend einzuhalten sind. Eine Ableitung der Risikotragf√§higkeit und des Risikoappetits ‚Äď wie in den MaRisk vorgesehen – erfolgt hierbei jedoch in der Energiebranche h√§ufig noch nicht. Ein solches Risikotragf√§higkeitskonzept ist aber als Steuerungsgr√∂√üe f√ľr die Gesamtrisikosituation sehr hilfreich und PwC wird folgerichtig zunehmend von Unternehmen aller Gr√∂√üenordnung der Branche auf die Thematik angesprochen.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung eines effizienten Risikomanagements und Risikotragf√§higkeitskonzepten in einer Welt mit ersten Insolvenzen in der Energiebranche, entschieden sich PwC und ein deutscher Energiekonzern zur Durchf√ľhrung eines Pilotprojekts. Ziel war die Entwicklung eines pragmatischen aber dennoch sinnvollen Ansatzes in Anlehnung an Risikotragf√§higkeitskonzepte im Bankenumfeld. Die Grundidee war es Gesch√§ftsf√ľhrung und Aufsichtsrat die Risikosituation anhand einer aus Jahresabschlussinformationen abgeleiteten Risikodeckungsf√§higkeit transparent darstellen zu k√∂nnen.

Neben der eigentlichen Konzeption eines Risikotragf√§higkeitskonzeptes stand die Entwicklung einer Management-Cockpit L√∂sung im Vordergrund. Unser Zielbild hierbei war den Leitungsorganen des Unternehmens jederzeit kompakt auf einer Seite einen √úberblick √ľber die Risikosituation und die Auslastung des Risikodeckungspotentials des Unternehmens darstellen zu k√∂nnen.

Der konzeptionelle Ansatz ‚ÄďRealisation als Top-Down und Bottom-Up Betrachtung

Dashboard¬†Im Rahmen einer Top-Down Ermittlung wird die Risikotragf√§higkeit quantifiziert und mit Hilfe ¬†eines¬†¬† im Rahmen des Projektes entwickelten statistischen Ansatz auf die ¬†Unternehmensbereiche verteilt. ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†¬†¬†¬† ¬†¬†Im Rahmen einer Bottom-Up Ermittlung werden parallel die zentralen Risiken (Marktpreis-, ¬†Kredit-,¬†Counterparty- und ggf. Liquidit√§tsrisiko) f√ľr die einzelnen Unternehmens- oder ¬†Gesch√§ftsbereiche¬†erfasst und im Dashboard aggregiert. Sofern bereits standardisierte Risikoreports¬†vorliegen, kann dies ¬†auch als Dateiupload erfolgen.

 

Energy Risk Cockpit ‚Äď Endlich √úberblick √ľber Unternehmensrisiken

Dashboard_real¬†Die Gegen√ľberstellung der aggregierten Risiken und der zur Verf√ľgung stehenden ¬†Risikodeckungsmassen erfolgt im letzten Schritt und stellt das eigentliche Cockpit dar. Auf einer ¬†zentralen √úbersicht werden alle relevanten Auslastungsgrade visuell, sowohl f√ľr das gesamte ¬†Unternehmen als auch f√ľr einzelne Unternehmens- oder Gesch√§ftsbereiche ausgewiesen. Ein ¬† ¬†Ampelsystem sorgt schnell f√ľr Transparenz √ľber die Risikosituation.

Daneben wurden sowohl eine Historisierung der ermittelten Ergebnisse der letzten Perioden als auch weitere Auswertungsansichten in verschiedenen Dimensionen und Granularitäten implementiert.

Neben der grunds√§tzlichen Einf√ľhrung einer Risikotragf√§higkeitsbetrachtung im Rahmen eines angemessenen Risikomanagements stellt das Energy Risk Cockpit somit auch eine zentrale Auswertungsm√∂glichkeit f√ľr das Risikoreporting dar.

 

Kosteng√ľnstige und flexible technische Umsetzung

Die Applikation wurde auf Basis einer kostenfrei verf√ľgbaren Business Intelligence L√∂sung entwickelt. Diese bietet die Auswertungsm√∂glichkeiten einer multidimensionalen Datenbank und l√§sst sich sowohl als Einzelplatzl√∂sung als auch im Netzwerk f√ľr mehrere Nutzer gleichzeitig nutzen. Die Bedienung erfolgt √ľber ein Excel-Dokument, welches √ľber ein Add-In mit der Datenbank kommuniziert. Hierdurch ist die L√∂sung sehr flexibel anpassbar und intuitiv von Mitarbeitern mit Office Kenntnissen bedienbar.

Gerne stellen wir Ihnen unsere Lösung im Rahmen eines persönlichen Gesprächs als Live Demonstration vor. Wir freuen uns auf Ihre Terminvereinbarung. Ihr PwC-Ansprechpartner zu diesem Thema ist Marco Galioto.

Neuauflage Verteilnetzstudie Niedersachsen: Auswirkungen der Energiewende auf die Netzbetreiber in der Region

PwC hat, wie schon 2013, gemeinsam mit dem VKU und der Hochschule Osnabr√ľck die Auswirkungen der Energiewende auf die Netzbetreiber in der Region ermittelt. 17 von 60 befragten Netzbetreibern beteiligten sich; diese versorgen rund 50% der Fl√§che Niedersachsens/Bremens.

Die Studie zeigt f√ľr 2013/14 einen beschleunigten Zubau von EE-Anlagen und eine deutlich h√∂here Durchschnittsleistung je Anlage gegen√ľber der Prognose der ersten Studie. Diese Zubaugeschwindigkeit determiniert die Netzausbauerfordernisse. Einige Netzbetreiber gaben an, dass ihre Netze an die Grenzen der Aufnahmef√§higkeit f√ľr EE-Strom sto√üen. Bei 3 der 17 Studienteilnehmer kam es zu √úberspeisungen. In vier weiteren F√§llen liegt der Quotient zwischen 0,8 und 1; hier k√∂nnte k√ľnftig bei weiter anhaltendem Anlagenzubau eine √úberspeisung drohen.

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