Kategorie: Regulierung, Energierecht, Energiesteuern

Energierecht

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Referentenentwurf zur ersten Änderung der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV)

Höhere Datenqualität und geringere Meldeaufwände sind die Hauptziele des Marktstammdatenregisters (MaStR). Als elektronisches Verzeichnis energiewirtschaftlicher Anlagendaten soll es mehr Transparenz gewährleisten. Vor Implementierung des Webportals bedarf es bereits erster Anpassungen der Verordnung – unter anderem der Übergangsfristen. Der Go-Live ist nun für den 4. Dezember 2018 geplant.

WEC White Paper in Kooperation mit PwC: Blockchain in der Energiewirtschaft 2018

Der World Energy Council (WEC) hat in Zusammenarbeit mit PwC ein White Paper zur aktuellen und zukünftigen Rolle von Blockchain im Energiesektor verfasst. Zwar befindet sich die Entwicklung der Blockchain-Technologie insgesamt in einer frühen Phase, doch der Energiesektor ist im Vergleich zu anderen Industrien bereits relativ weit fortgeschritten. Branchenweit wird ein großes Potential erkannt – insbesondere auf dem Weg zu zunehmend dezentralisierten Geschäftsmodellen.

EVU-Studie 2018: Krise abgesagt? PwC-Analyse zu den Finanzierungsverhältnissen kommunaler Versorger und Konzerne

Deutsche Energieversorgungsunternehmen (EVUs) durchlaufen seit mehreren Jahren schwierige finanzwirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen. In der jährlich erscheinenden PwC-Studie „Finanzierungsverhältnisse kommunaler Versorger und Konzerne“ legen wir dar, wie sich die finanzielle Lage von EVUs – entgegen dem Bauchgefühl vieler Branchenbeobachter – zunehmend stabilisiert.

BNetzA veröffentlicht aktuellen Datensatz zur Kostentreiberanalyse und konsultiert Parameterauswahl zum Effizienzvergleich Strom der dritten Regulierungsperiode: Konsultationsfrist 16. August 2018

Die Bundesnetzagentur hatte am Mittwoch, den 25. Juli 2018 nach Bonn geladen, um die Auswahl der netzbetreiberindividuellen Aufwands- und Vergleichsparameter, die für die Kostentreiberanalyse im Rahmen des Effizienzvergleichs der Betreiber von Stromverteilernetzen in der 3. Regulierungsperiode (RegP) genutzt werden, vorzustellen und zu diskutieren. In Vorbereitung auf die Konsultation wurden am Nachmittag des 24. Juli 2018 auch potentielle Parameter auf der Homepage der BNetzA veröffentlicht.

PwC-Experten kommentieren u.a. die novellierte AReGV sowie die Konzessionsabgabenverordnung

Die 2016 in Kraft getretene Novelle der Anreizregulierungsverordnung hat mit der Einführung des Kapitalkostenabgleichs erhebliche Änderungen für Netzbetreiber und -eigentümer mit sich gebracht. Die Konzessionsabgabenverordnung ist 2006 nur notdürftig an die neue Energieversorgungswelt angepasst worden und vermehrt Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten.

CO2-Preis heizt Fernwärmeunternehmen gewaltig ein

Der Preis für CO2-Zertifikate (Emissionsberechtigungen) hat sich seit Beginn dieses Jahres mehr als verdoppelt und treibt damit die Kosten der Wärmeerzeugung in emissionshandelspflichtigen Anlagen dramatisch in die Höhe. Gleichzeitig sinkt von Jahr zu Jahr die Zuteilungsmenge an kostenfreien Emissionsberechtigungen, sodass bei gleichbleibender Wärmeerzeugung mehr und teurere Zertifikate zugekauft werden müssen. Fernwärmeunternehmen, welche die CO2-Komponente noch nicht in ihren Wärmepreisen und Preisgleitklauseln abgebildet haben, gehen damit ein enormes Risiko ein. Nach Information von WIBERA/PwC betrifft dies mehr als die Hälfte der Fernwärmeversorgungsunternehmen (FVU) in Deutschland.

Aktuelle Entscheidungen des OLG Frankfurt und des LG Kiel zum Rechtsschutz bei Rügen in Konzessionsverfahrens nach § 47 Energiewirtschaftsgesetz

Das Landgericht (LG) Kiel hat sich in seinem Urteil vom 23.03.2018 (Az.: 14 HKO 166/17 Kart) mit dem erforderlichen inhaltlichen Konkretisierungsgrad der nach § 47 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) im Rahmen eines Strom- bzw. Gaskonzessionsverfahrens erhobenen Rügen auseinandergesetzt.

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