Kategorie: Regulierung, Energierecht, Energiesteuern

Energierecht

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Energiesammelgesetz – Ermöglichung von Schätzungen bei Umlageprivilegien (Teil 3)

Neben der Novellierung der Regelungen für KWK-Neuanlagen im Rahmen des derzeit diskutierten Energiesammelgesetzes dürfte die beabsichtigte Neueinführung einer Regelung für „geringfügige Stromverbräuche“ (§ 62a EEG-E) sowie zur Messung und Schätzung (§ 62b EEG-E) für Gesprächsstoff sorgen. Hierdurch sollen erstmals Schätzungen von an Dritte weitergeleiteten Strommengen im Rahmen sämtlicher Umlageprivilegien im EEG und über entsprechende Verweise für die Umlageprivilegien aus dem KWKG, StromNEV und EnWG ausnahmsweise zulässig sein. Angestrebt wird eine Harmonisierung der Rechtsanwendung.

Neuregelung zur Entlastung von der EEG-Umlage für KWK-Neuanlagen ist mit dem Referentenentwurf zum Energiesammelgesetz auf der Zielgeraden (Teil 2)

Betreiber von KWK-Anlagen, die zur Eigenversorgung genutzt werden, befanden sich seit dem 01.01.2018 im Hinblick auf die Reduzierung der EEG-Umlage unter dem Aspekt der Eigenversorgung im Ungewissen. Mit dem Energiesammelgesetz („EnergiesammelG“) will der Gesetzgeber nun den bis dato unanwendbaren § 61b EEG 2017 anpassen und die anteilige EEG-Umlagebefreiung auch wieder flächendeckend für den KWK-Eigenverbrauch ermöglichen.  

Referentenentwurf zur ersten Änderung der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV)

Höhere Datenqualität und geringere Meldeaufwände sind die Hauptziele des Marktstammdatenregisters (MaStR). Als elektronisches Verzeichnis energiewirtschaftlicher Anlagendaten soll es mehr Transparenz gewährleisten. Vor Implementierung des Webportals bedarf es bereits erster Anpassungen der Verordnung – unter anderem der Übergangsfristen. Der Go-Live ist nun für den 4. Dezember 2018 geplant.

WEC White Paper in Kooperation mit PwC: Blockchain in der Energiewirtschaft 2018

Der World Energy Council (WEC) hat in Zusammenarbeit mit PwC ein White Paper zur aktuellen und zukünftigen Rolle von Blockchain im Energiesektor verfasst. Zwar befindet sich die Entwicklung der Blockchain-Technologie insgesamt in einer frühen Phase, doch der Energiesektor ist im Vergleich zu anderen Industrien bereits relativ weit fortgeschritten. Branchenweit wird ein großes Potential erkannt – insbesondere auf dem Weg zu zunehmend dezentralisierten Geschäftsmodellen.

EVU-Studie 2018: Krise abgesagt? PwC-Analyse zu den Finanzierungsverhältnissen kommunaler Versorger und Konzerne

Deutsche Energieversorgungsunternehmen (EVUs) durchlaufen seit mehreren Jahren schwierige finanzwirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen. In der jährlich erscheinenden PwC-Studie „Finanzierungsverhältnisse kommunaler Versorger und Konzerne“ legen wir dar, wie sich die finanzielle Lage von EVUs – entgegen dem Bauchgefühl vieler Branchenbeobachter – zunehmend stabilisiert.

BNetzA veröffentlicht aktuellen Datensatz zur Kostentreiberanalyse und konsultiert Parameterauswahl zum Effizienzvergleich Strom der dritten Regulierungsperiode: Konsultationsfrist 16. August 2018

Die Bundesnetzagentur hatte am Mittwoch, den 25. Juli 2018 nach Bonn geladen, um die Auswahl der netzbetreiberindividuellen Aufwands- und Vergleichsparameter, die für die Kostentreiberanalyse im Rahmen des Effizienzvergleichs der Betreiber von Stromverteilernetzen in der 3. Regulierungsperiode (RegP) genutzt werden, vorzustellen und zu diskutieren. In Vorbereitung auf die Konsultation wurden am Nachmittag des 24. Juli 2018 auch potentielle Parameter auf der Homepage der BNetzA veröffentlicht.

PwC-Experten kommentieren u.a. die novellierte AReGV sowie die Konzessionsabgabenverordnung

Die 2016 in Kraft getretene Novelle der Anreizregulierungsverordnung hat mit der Einführung des Kapitalkostenabgleichs erhebliche Änderungen für Netzbetreiber und -eigentümer mit sich gebracht. Die Konzessionsabgabenverordnung ist 2006 nur notdürftig an die neue Energieversorgungswelt angepasst worden und vermehrt Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten.

CO2-Preis heizt Fernwärmeunternehmen gewaltig ein

Der Preis für CO2-Zertifikate (Emissionsberechtigungen) hat sich seit Beginn dieses Jahres mehr als verdoppelt und treibt damit die Kosten der Wärmeerzeugung in emissionshandelspflichtigen Anlagen dramatisch in die Höhe. Gleichzeitig sinkt von Jahr zu Jahr die Zuteilungsmenge an kostenfreien Emissionsberechtigungen, sodass bei gleichbleibender Wärmeerzeugung mehr und teurere Zertifikate zugekauft werden müssen. Fernwärmeunternehmen, welche die CO2-Komponente noch nicht in ihren Wärmepreisen und Preisgleitklauseln abgebildet haben, gehen damit ein enormes Risiko ein. Nach Information von WIBERA/PwC betrifft dies mehr als die Hälfte der Fernwärmeversorgungsunternehmen (FVU) in Deutschland.

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