Kategorie: Regulierung

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Die Einführung eines Marktstammdatenregisters soll die Datenqualität im Strom- und Gasmarkt steigern

Die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) wurde im März 2017 verabschiedet. Ziel ist, ein für jedermann nutzbares Instrument zu schaffen, welches die wesentlichen Akteure des Strom- und Gasmarktes erfasst. Dazu zählen insbesondere Strom- und Gaserzeuger, Betreiber von Strom- und Gasspeichern, Energiever­brauchs­anlagen, die am Stromhöchst- und hochspannungsnetz bzw. am Gasfernleitungsnetz angeschlossen sind, organisierte Marktplätze, Netzbetreiber, Bilanzkreis­verant­wort­liche, Messstellenbetreiber, Strom­lieferanten und Transportkunden.

Netzentgelte im Jahr 2017 erneut deutlich gestiegen

Getrieben durch die Energiewende und den in diesem Zusammenhang notwendigen Ausbau des Stromnetzes sind die Netzentgelte seit 2011 durchschnittlich um 8,3 Prozent pro Jahr und damit ähnlich stark wie die viel diskutierte EEG-Umlage gestiegen. Von 2016 auf 2017 betrug der Anstieg sogar 14,3 Prozent. Die sich regional für Industrie und Gewerbekunden um bis zu 200 Prozent unterscheidenden Netzentgelte stellen schon jetzt rund 15 bis 25 Prozent des Strompreises dar – Tendenz steigend!

Energie Compliance

  1. Ausgangssituation

Komplexe Herausforderungen erwarten Unternehmen beim Thema Energie Compliance. Die steigende Anzahl von Anforderungen, Datenmeldungen und einzureichenden Anträgen macht es für Unternehmen immer schwieriger, alle gesetzlichen Pflichten zu erfüllen und mögliche Förderungen fristgerecht zu beantragen. Regelmäßige Änderungen und neue Verordnungen erschweren es zusätzlich, hier den Überblick zu behalten. Mögliche Bußgelder, die Unternehmen aufgrund der Anforderungsdichte zahlen müssen oder verpasste Privilegierungsfristen, bezeugen den bestehenden Handlungsdruck.

Mehr-/Mindermengen-Abrechnung – Veränderung mit Hürden

Ausgangssituation

Seit dem Rechnungsstellungsdatum 01. April 2016 gelten die neuen Anforderungen an die Abrechnung von Mehr-/Mindermengen (MeMi) für die Sparten Strom und Gas. Der Gesetzgeber sieht dabei unter anderem vor, dass die MeMi-Abrechnung sowohl für künftige als auch für bereits vergangene Abrechnungszeiträume ab dem Zeitpunkt der Einführung lieferstellenscharf durchzuführen ist.

KWK-Förderung von Wärmenetzen und -speichern erfordert seit diesem Jahr einen zusätzlichen Wirtschaftlichkeitsnachweis

Seit Inkrafttreten des novellierten Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) zum 1. Januar 2017 müssen Betreiber von Wärmenetzen und Wärmespeichern zur Förderung darlegen, dass die beantragte Zuschlagszahlung für die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens erforderlich ist. Der sogenannte Wirtschaftlichkeitsnachweis muss dieses Jahr erstmalig dem Zulassungsantrag von Wärmenetzen und -speichern bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zum 30. Juni 2017 beigefügt werden.