Cybersecurity in der Energiewirtschaft – Ergebnisse der neuen Digital Trust Insights 2021 Studie

Neue technische Entwicklungen haben in den letzten Jahren produktivere Arbeitsweisen etabliert. Doch jede neue Technologie zieht auch ein potentielles Sicherheitsrisiko mit sich. Zudem hat COVID-19 die Digitalisierung beschleunigt und damit auch die Angriffsfläche für Cyberattacken erweitert. Die Wahrnehmung der neuen Bedrohungen, die an Umfang und Komplexität zunehmen, sowie das Verständnis der aktuellen Cyber-Risikolandschaft sind unerlässlich, um die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens langfristig sicherzustellen. Auch deutsche Energieversorgungsunternehmen sind sich dieser Herausforderung bewusst und stärken dahingehend ihre Sicherheitssysteme. Eine neue Ära für Cybersicherheit hat begonnen – doch wie könnten mögliche Bedrohungen aussehen und was wird sich für Energieversorgungsunternehmen im Bereich Cybersicherheit zukünftig ändern?

In der neuen PwC-Studie “Digital Trust Insights 2021” werden weltweit über 3.000 Führungskräfte der Wirtschaft und des IT-/Sicherheitsbereichs aus 44 Ländern zu Zukunftstrends im Cyberspace befragt. 55 Prozent der Befragten sind Führungskräfte in großen Unternehmen mit einem Umsatz über 1 Milliarde Dollar. In der Auswertung der Umfrage wird deutlich, dass die Befragten Cyber-Angriffe auf Cloud-Dienste sowie Ransomware- und Disruptionware-Angriffe als große, relevante Bedrohungen einstufen. Daher versuchen auch Unternehmen der Energiewirtschaft in den nächsten drei Jahren Cyber-Risiken besser zu quantifizieren, einen verbesserten Umgang mit aktuellen Bedrohungen sicherzustellen und die Fähigkeiten der Sicherheitsfunktionen, u.a. durch die Umstellung auf Echtzeit-Prozesse wie Threat Intelligence, zu verbessern. Dies soll durch eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl im Bereich Cybersicherheit sowie durch ein höheres Cyber-Budget realisiert werden. Ziel ist es, durch eine ständige Bereitschaft die Reaktionsfähigkeit zu erhöhen, um geschäftsschädigenden Auswirkungen durch eine schnelle und effektive Eindämmung vorzubeugen. Dabei wird künstliche Intelligenz zukünftig einen großen Beitrag leisten. Im kommenden Jahr wird daher ein Großteil des Cyber-Budgets bei Energieunternehmen in die Anwendung künstlicher Intelligenz in der Cyberabwehr investiert, um Bedrohungen stets einen Schritt voraus zu sein.

Weitere Details zu den Studienergebnissen für die Energiewirtschaft finden Sie hier.

Bei Fragen zur Studie oder allgemein zum Thema Cyber Security kommen Sie gerne auf uns zu oder schauen Sie auf unserer Cyber Security Website vorbei.

Ansprechpartner:

Moritz Anders

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