Monatliche Archive: September, 2017

test to innovate – Förderung ermöglicht KMU Zugang zu verschiedenen Industrie 4.0-Testumgebungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt aktuell im Rahmen des Bundesförderprogramms „IKT 2020“ die Entfaltung der Innovationskraft von kleineren und mittleren Unternehmen  (KMU), indem es ihnen den Zugang zu verschiedenen Industrie 4.0-Testumgebungen für die Entwicklung und Erprobung ihrer digitalisierten Prozesse und Produkte ermöglicht. Die Fördermaßnahme adressiert dabei auch KMU aus den Branchen Energie & Umwelt und begleitet diese von der Erstinformation, über die Auswahl einer geeigneten Testumgebung und die Durchführung ihrer Projekttestpiloten bis […]

Energiebilanzen – Herzstück der Energiewirtschaft

Energieversorger sehen sich häufig mit hohen aperiodischen Effekten konfrontiert, die gegenüber Anteilseignern erklärt werden müssen. In vielen Fällen resultieren diese aus einer fehlenden oder unvollständigen Plausibilisierung der Bilanziellen Abgrenzung und marktbedingten Prozessen mit teilweise großem zeitlichem Versatz, wie z.B. die Mehrmindermengenabrechnung, die bis zu 21 Monate nach dem tatsächlichen Liefermonat erstellt wird.

Nutzen statt Abregeln – Förderung von KWK- und Power-to-Heat-Anlagen in Norddeutschland

§ 13 Absatz 6a EnWG gibt Übertragungsnetzbetreibern ein Instrument zur sinnvollen Nutzung sonst abzuregelnder Strommengen aus EE-Anlagen an die Hand. Mit dem Prinzip „Nutzen statt Abregeln“ soll unter Einbeziehung bestehender KWK-Anlagen ins Netzengpassmanagement doppelter Nutzen geschaffen werden, indem die Wirkleistungseinspeisung der KWK-Anlage reduziert wird und gleichzeitig eine zuschaltbare Last (Power-to-Heat-Anlage, auch P2H-Anlage) elektrische Überschussenergie (aus EE-Anlagen) in Nutzenergie (Wärme) wandelt. Zur Ausgestaltung der Regelungen hat die Bundesnetzagentur im Beschlussentwurf BK8-17-0009-A vom 23.08.2017 Detailregelungen entwickelt, zu […]

Die Einführung eines Marktstammdatenregisters soll die Datenqualität im Strom- und Gasmarkt steigern

Die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) wurde im März 2017 verabschiedet. Ziel ist, ein für jedermann nutzbares Instrument zu schaffen, welches die wesentlichen Akteure des Strom- und Gasmarktes erfasst. Dazu zählen insbesondere Strom- und Gaserzeuger, Betreiber von Strom- und Gasspeichern, Energiever­brauchs­anlagen, die am Stromhöchst- und hochspannungsnetz bzw. am Gasfernleitungsnetz angeschlossen sind, organisierte Marktplätze, Netzbetreiber, Bilanzkreis­verant­wort­liche, Messstellenbetreiber, Strom­lieferanten und Transportkunden.

Neue Verordnung zur Festlegung einer Leitlinie für den Übertragungsnetzbetrieb

Am 25.8.2017 wurde die Verordnung 2017/1485 der Kommission vom 2. August 2017 zur Festlegung einer Leitlinie für den Übertragungsnetzbetrieb im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie tritt am 14.09.2017 in Kraft. Durch die Verordnung sollen harmonisierte Vorschriften über den Netzbetrieb für Übertragungsnetzbetreiber, Verteilernetzbetreiber und signifikante Netznutzer festgelegt werden. Zu den signifikanten Netznutzern zählen gemäß der Verordnung u.a. bestehende und neue Verbrauchsanlagen sowie Verteilernetze mit Übertragungsnetzanschluss.

Netzentgelte im Jahr 2017 erneut deutlich gestiegen

Getrieben durch die Energiewende und den in diesem Zusammenhang notwendigen Ausbau des Stromnetzes sind die Netzentgelte seit 2011 durchschnittlich um 8,3 Prozent pro Jahr und damit ähnlich stark wie die viel diskutierte EEG-Umlage gestiegen. Von 2016 auf 2017 betrug der Anstieg sogar 14,3 Prozent. Die sich regional für Industrie und Gewerbekunden um bis zu 200 Prozent unterscheidenden Netzentgelte stellen schon jetzt rund 15 bis 25 Prozent des Strompreises dar – Tendenz steigend!

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