Jährliche Archive: 2020

Das Business Breakfast zum Thema Stromkostenoptimierung – nun in virtueller Form (20. und 27. November 2020)

An den kommenden beiden Freitagen findet der Webcast zum Thema “Stromkostenoptimierung in Industrie und Gewerbe” statt. Bei dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen die wichtigsten Entwicklungen zu den bevorstehenden Ă„nderungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2021 sowie durch neue regulatorische Rahmenbedingungen fĂĽr energieintensive Unternehmen vorstellen. Zudem werden wir Ihnen einen Ăśberblick ĂĽber wesentliche Möglichkeiten der Energiekostenreduzierung und ĂĽber die derzeit notwendigen MaĂźnahmen geben. Anmeldungen werden ab sofort gern entgegengenommen. 

Klärschlammverordnung: Eine PwC-Studie zum aktuellen Stand der Umsetzung in Deutschland

Die verschärfte Verordnung in Deutschland zwingt Klärschlammerzeuger, neue Verwertungskonzepte zu entwickeln. Die PwC-Studie “Klärschlammverordnung: Eine Kurzstudie zum aktuellen Stand der Umsetzung in Deutschland”, in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig, befasst sich mit der Frage, wie es drei Jahre nach der Novellierung um die Umsetzung bei den Kläranlagenbetrieben steht.

Referentenentwurf zum EEG 2021 (Teil 5): Beteiligung von Kommunen, BĂĽrgerstromtarife und Entwicklungen der Begrenzung der Kostenbelastung

Der Referentenentwurf (RefE) zur Novellierung des EEG hebt sechs Felder von besonderer Relevanz hervor. Die Entwicklung von Kosten und Akzeptanz stellen zwei dieser Felder dar. Als wesentliche Herausforderung wird die Einhaltung des „energiewirtschaftliche[n] Zieldreieck[s]“ aus Kostenbegrenzung im Interesse bezahlbarer Strompreise, stärkerer Markt- und Systemintegration von Strom aus erneuerbaren Energien (EE-Strom) fĂĽr eine sichere und kosteneffiziente Stromversorgung sowie der Akzeptanzsteigerung fĂĽr den weiteren Ausbau – insbesondere der Windenergie an Land identifiziert. Dieser Beitrag beschäftigt sich nur […]

Referentenentwurf zum EEG 2021 (Teil 4): Anpassung an die „Post-Förderungs-Ära“ von EEG-Anlagen

Der Referentenentwurf für die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes („EEG 2021“) sieht auch Neuerungen bei der Vermarktung des Stroms von denjenigen Anlagen vor, die ab dem Jahr 2021 nach den derzeit geltenden Bestimmungen aus der Vergütung fallen werden. Geplant sind nun explizite Regelungen für diese sogenannten „ausgeförderten Anlagen“. Die lückenhaften rechtlichen Vorgaben des EEG 2017 haben bislang zu einer großen Verunsicherung bei den Marktakteuren geführt.

Referentenentwurf zum EEG 2021 (Teil 3): Weiterentwicklung der Besonderen Ausgleichsregelung

Im dritten Teil unserer Blogreihe berichten wir ĂĽber die geplanten Ă„nderungen der Rahmenbedingungen fĂĽr die sog. Besondere Ausgleichsregelung zugunsten der stromkostenintensiven Industrie. Die gestrebte Absenkung der EEG-Umlage durch Mehreinnahmen aus der CO2-Bepreisung, weitere ZuschĂĽsse zur EEG-Finanzierung im Rahmen des Konjunkturpakets sowie die COVID19-bedingte Rezession, könnten mittelfristig dazu fĂĽhren, dass sich fĂĽr die antragstellende Unternehmen die Anforderungen an eine erfolgreiche Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung erhöhen. In der Konsequenz könnten bislang begĂĽnstigte Unternehmen zukĂĽnftig die Schwellenwerte zur […]

Referentenentwurf zum EEG 2021 (Teil 1): Veränderungen im Mieterstrom

Im ersten Teil unserer Blogreihe berichten wir ĂĽber die geplanten Ă„nderungen der Rahmenbedingungen fĂĽr den sogenannten Mieterstrom. Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes („EEG 2021“) könnte dem Mieterstrom neuen Aufwind verleihen und die wirtschaftliche Attraktivität entsprechender Modelle steigern. Der Zeitplan der Bundesregierung ist dabei ambitioniert. Noch in diesem Jahr soll das EEG 2021 verabschiedet werden, um dann (pĂĽnktlich) zum 01. Januar 2021 in Kraft zu treten. Ă„nderungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren bleiben abzuwarten – wir halten Sie auf […]

Ă„nderungsfassung des KWKG in Kraft getreten

Am 14. August 2020 ist nach einem langwierigen Gesetzgebungsverfahren das Gesetz zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung und zur Änderung weiterer Gesetze – kurz als Kohleausstiegsgesetz bezeichnet – in Kraft getreten. Kernstück des Mantelgesetzes ist neben dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz insbesondere die Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG).

Referentenentwurf zum EEG 2021 liegt vor

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat mit dem nun bekannt gewordenen Referentenentwurf (Stand: 25.08.2020) zur seit längerem erwarteten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) umfangreiche Anpassungen des bestehenden Rechtsrahmens auf den Weg gebracht. Ein Großteil der anvisierten Gesetzesänderungen war namentlich im Hinblick auf das Klimaschutzprogramm 2030 bereits zu erwarten.

Chancen im Effizienzvergleich erhöhen und Erhebungsaufwand minimieren – Warum Verteilnetzbetreiber sich auf die Strukturdatenerhebung bereits frühzeitig vorbereiten sollten

Die Basisjahre 2020 (Gas) und 2021 (Strom) der 4. Regulierungsperiode sind für Verteilnetzbetreiber besonders relevant. Alle Unternehmen müssen Daten des Basisjahres zur Kostendatenerhebung zwecks Prüfung der Netzkosten vorlegen. Teilnehmer des regulären Verfahrens müssen zusätzlich Strukturdaten zwecks Durchführung des Effizienzvergleichs fristgerecht bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) einreichen. Diese Daten bilden die Grundlage für den unternehmens-individuellen Effizienzwert.

BMU legt erste VerordnungsentwĂĽrfe zur Ausgestaltung des Brennstoffemissionshandels vor

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat Referentenentwürfe einer Durchführungsverordnung zum Brennstoffemissionshandelsgesetz (Brennstoffemissionshandelsverordnung – BEHV) sowie einer Verordnung über die Emissionsberichterstattung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz für die Jahre 2021 und 2022 (Berichterstattungsverordnung 2022 – BeV 2022) vorgelegt. Die Rechtsverordnungen sollen der Konkretisierung der teilweise recht vagen Vorgaben des Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) dienen. Von einer Pflicht der Verantwortlichen zur Übermittlung und Genehmigung eines Überwachungsplans für 2021 und 2022 wird abgesehen.  

Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen – Herausforderungen und Potenziale für Ihr Unternehmen

Die Bundesregierung hat am 10. Juni 2020 die ursprĂĽnglich fĂĽr Dezember 2019 angekĂĽndigte Nationale Wasserstoffstrategie („NWS“) beschlossen. Wasserstoff soll danach nicht nur im Rahmen der Energiewende, sondern auch im Hinblick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität im Jahr 2050 eine zentrale Rolle zukommen. KernstĂĽck der NWS ist der insgesamt 38 MaĂźnahmen umfassende Aktionsplan, auf Grundlage dessen in der sogenannten ersten Phase bis zum Jahr 2023 ein zĂĽgiger Markthochlauf und die Grundlagen fĂĽr einen funktionierenden Heimatmarkt angestoĂźen […]

Konzessionen (Teil 4): BGH konkretisiert Mitwirkungsverbot

Zum vorläufigen Abschluss unserer Blogreihe werden wir Sie über die Entscheidung des BGH in seinem Urteil vom 28. Januar 2020 (Az. EnZR 99/18) informieren, welches besagt, dass grundsätzlich Personen, die bei einem Bewerber gegen Entgelt beschäftigt sind oder bei diesem als Mitglieds eines Organs tätig sind, nicht am Konzessionsverfahren mitwirken dürfen. Der BGH konkretisiert dabei aber Vorgaben, unter denen eine Mitwirkung trotz Doppelmandat zur Nichtigkeit des Konzessionsvertrags führen könne.

Konzessionen (Teil 3): OLG DĂĽsseldorf zur rechtzeitigen Geltendmachung der Nichtigkeit eines Konzessionsvertrags

In dem dritten Blogbeitrag der Reihe „Konzessionen“ berichten wir ĂĽber das Urteil des OLG DĂĽsseldorf vom 11. März 2020 (Az. VI-2 U 1/18), welches entschieden hat, dass ein unterlegener Bewerber jedenfalls eine Frist von maximal sechs Monaten nicht wesentlich ĂĽberschreiten dĂĽrfe, wenn er gegen den Abschluss eines Konzessionsvertrags vorgehen wollte.

BNetzA gibt Ergebnisse der aktuellen KWK- und iKWK-Ausschreibungen bekannt

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der sechsten KWK- sowie der fünften innovativen KWK-Ausschreibung für den Gebotstermin 2. Juni 2020 veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen ein anhaltend großes Interesse der Energieversorger an innovativen KWK-Systemen, die fünfte Ausschreibung war erneut deutlich überzeichnet. Das Ausschreibungsvolumen bei konventionellen KWK-Anlagen wurde hingegen wieder nicht ausgeschöpft.

Smart Metering – kĂĽnftig entscheidender Erfolgsfaktor bei der vertrieblichen Positionierung?

Der offizielle Startschuss für Smart Metering ist gefallen und das Thema rückt damit für die Energiebranche in den Fokus. Die Nutzung der Technologie für vertriebliche Zwecke und zur Generierung von Mehrwertprodukten für Kunden steckt jedoch noch in den Anfängen. Durch eine Marktbefragung erhebt PwC ein Stimmungsbild, wie Energieversorger das vertriebliche Potenzial von Smart Metering bewerten.

PwC Wärmepumpen-Studie: Chancen und Risiken für die deutsche Heizungsindustrie

Der europäische und globale Wärmemarkt befindet sich derzeit in einem erheblichen Transformationsprozess. Die PwC-Studie „Chancen und Risiken für die deutsche Heizungsindustrie im globalen Wettbewerb. Effizienz und erneuerbare Energien in der Wärmewende“ befasst sich mit der Frage, ob die Rahmenbedingungen für den Heimatmarkt Deutschland so gestellt werden können, dass die aktuelle Technologieführerschaft der Heizungsindustrie und damit auch rund 75.000 Arbeitsplätze mittel- bis langfristig gesichert bleiben und zugleich die Erreichung klimapolitischer Ziele vorangetrieben wird. 

Konzessionen (Teil 2): BGH bestätigt Anspruch auf Übereignung von Anlagen in Hochdruck- und Hochspannungsebene

Der zweite Teil der Blogbeitrag-Reihe „Konzessionen“ handelt von dem Urteil des BGH vom 07. April 2020 (Az. EnZR 75/18). Dieses bestätigt die Entscheidung des OLG Stuttgart (Urt. v. 26. Juli 2018, Az. 2 U 4/17), dass ein neuer Konzessionsnehmer einen Anspruch auf Ăśbereignung von Leitungsanlagen der Hochspannungs- oder Hochdruckebene gegen den Altkonzessionär hat,  wenn die Anlage eine mehr als nur unwesentliche Funktion bei der örtlichen Versorgung besitzt und der Neukonzessionär seine Aufgabe ohne die Anlage […]

Redispatch 2.0: Neue Verantwortung fĂĽr Betreiber von Verteilnetzen

Mit der unter dem Begriff „Redispatch 2.0“ bekannten grundlegenden Novellierung des Einspeisemanagements verpflichtet die Bundesnetzagentur (BNetzA) zukünftig auch Verteilnetzbetreiber (VNB) für Strom, sich an der Engpass-Behebung in vorgelagerten Netzen zu beteiligen. Bis zum 1. Oktober 2021 sollen die Betreiber von Verteilnetzen die neue Verordnung der Bundesnetzagentur umsetzen. Die Frist ist knapp bemessen und verpflichtet die VNB, einen weiteren Beitrag zur Systemstabilität zu leisten.

Konzessionen (Teil 1): BGH lehnt Privilegierung von Altkonzessionären im Rechtsschutz um Konzessionen ab

In den kommenden Ausgaben unseres Blogs „Auf ein Watt“ möchten wir Sie ĂĽber aktuelle Urteile zu Konzessionsverfahren informieren. Der BGH hat in seinem Urteil vom 28. Januar 2020 (Az. EnZR 116/18) entschieden, dass der Altkonzessionär in Bezug auf die RĂĽgeobliegenheit gegenĂĽber anderen unterlegenen Bietern nicht privilegiert ist. Die Unwägbarkeiten des vorläufigen Rechtsschutzes beträfen alle unterlegenen Bieter gleichermaĂźen. Daneben legt der BGH hohe Anforderungen an die RĂĽgeobliegenheit fest – sowohl fĂĽr die alte als auch fĂĽr […]

Zur Verschiebung der Fristen fĂĽr PrĂĽfvermerke zu EEG und KWKG aufgrund der Corona-Krise

Am 31. März 2020 veröffentlichten die Übertragungsnetzbetreiber auf ihrer Homepage den Hinweis auf eine mögliche „Verschiebung von Testierungsfristen infolge der COVID-19-Pandemie“, sofern in Einzelfällen wg. der Corona-Krise eine Prüfung logistisch und prozessual erschwert ist.

Startschuss zum Rollout intelligenter Messsysteme

Der 24. Februar 2020 ist ein sehr wichtiger Meilenstein fĂĽr die deutsche Energiewirtschaft – mit der AllgemeinverfĂĽgung zur Feststellung der technischen Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme, startet die Digitalisierung der Energiewende in Deutschland. Der verpflichtenden Rollout von intelligenten Messsystemen findet fĂĽr grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) Anwendung. Die am 7. Februar veröffentlichte Marktanalyse gibt nun den technischen Rahmen fĂĽr den Rollout-Beginn vor und stellt insbesondere gMSB vor die anspruchsvolle Aufgabe, innerhalb der nächsten drei Jahre zehn Prozent […]

Die neue Vergleichsstudie zu ERP-Systemen in der Energiewirtschaft ist ab sofort verfĂĽgbar

Energieversorger stehen angesichts der fortschreitenden Regulierung und der dadurch ausgelösten Marktveränderungen sowie mit Blick auf das beschleunigte Digitalisierungstempo vor der enormen Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle und IT-Landschaften grundlegend neu auszurichten.

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) und seine Folgen fĂĽr Energieversorgungsunternehmen

Das im Dezember 2019 als Teil des Klimaschutzprogramms in Kraft getretene Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) mit dem darin verankerten nationalen Emissionshandelssystem (nEHS) bringt fĂĽr die verschiedenen Sektoren weitreichende Konsequenzen. Mit einem geschätzten Volumen von fast 10 Mrd. EUR/a wird durch die Regelungen zum nEHS die kostenintensivste staatliche LenkungsmaĂźnahme im Energiemarkt seit EinfĂĽhrung der Ă–kosteuer im Jahr 1999 ausgelöst. Ein wesentlicher Teil der vom Staat erzielten Einnahmen soll durch Entlastungen bei staatlichen Abgaben im Strombereich oder durch Steuerentlastungen […]

Neue Lösungsangebote für Energievertriebe auf Basis intelligenter Messsysteme

Der verpflichtende Rollout von intelligenten Messsysteme (iMS) hat mit der Markterklärung des BSI am 31.01.2020 begonnen. Grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) werden nun kontinuierlich ihre Messstellen mit iMS ausstatten und entsprechend die Messentgelte erhöhen. Diese Messentgelte werden 1:1 über den Lieferanten an den Endkunden weiterverrechnet und fallen aus Kundensicht erstmal negativ auf den jeweiligen Energieanbieter zurück.

Wie Energieversorgungsunternehmen vertrauliche Geschäftsinformationen und betriebliches Know-how schützen

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) haben sich die Vorzeichen für Energieversorgungsunternehmen maßgeblich geändert: Vertrauliche Geschäftsinformationen und betriebliches Know-how werden gesetzlich grundsätzlich nur geschützt, wenn angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen worden sind und diese Maßnahmen kontinuierlich evaluiert werden. Eine zentrale Herausforderung ist hierbei, aufgrund einer vorherigen Identifizierung der schützenswerten Informationen ein adäquates Schutzniveau herzustellen.

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