Auf ein Watt

BNetzA gibt Ergebnisse der aktuellen KWK- und iKWK-Ausschreibungen bekannt

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der siebten KWK- sowie der sechsten innovativen KWK-Ausschreibung für den Gebotstermin 1. Dezember 2020 veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen ein weiterhin großes Interesse der Energieversorger an innovativen KWK-Systemen, die sechste Ausschreibung blieb erneut leicht überzeichnet. Das Ausschreibungsvolumen bei konventionellen KWK-Anlagen wurde hingegen wieder nicht ausgeschöpft.

Qualitätselement Strom 2021 – PwC unterstützt bei Plausibilisierung des individuellen Bonus/Malus

Die BNetzA hat am 02.12.2020 die Festlegung der Methodik zur Bestimmung der Qualitätselemente 2021 bis 2023 veröffentlicht. Die im Beschluss festgelegte Methodik wurde bereits in Bescheid-Entwürfen zum Qualitätselement 2021 von Verteilnetzbetreiber des regulären Verfahrens zugrunde gelegt. Die Methodik dient als Grundlage für die Bestimmung der Qualitätselement der Jahre 2021 bis 2023. Mittels eines neuen, rollierenden Ansatzes mit jährlicher Datenaktualisierung sollen die Qualitätselemente jährlich neu und somit möglichst genau ermittelt werden. Auf Basis dieser Methodik und einer PwC-Expertenschätzung zum Monetarisierungsfaktors lassen sich individuelle Bonus-/Malus-Werte abschätzen beziehungsweise vorläufige Bescheide der BNetzA zum Qualitätselement plausibilisieren.

Das Business Breakfast zum Thema Stromkostenoptimierung – nun in virtueller Form (20. und 27. November 2020)

An den kommenden beiden Freitagen findet der Webcast zum Thema “Stromkostenoptimierung in Industrie und Gewerbe” statt. Bei dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen die wichtigsten Entwicklungen zu den bevorstehenden Änderungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2021 sowie durch neue regulatorische Rahmenbedingungen für energieintensive Unternehmen vorstellen. Zudem werden wir Ihnen einen Überblick über wesentliche Möglichkeiten der Energiekostenreduzierung und über die derzeit notwendigen Maßnahmen geben. Anmeldungen werden ab sofort gern entgegengenommen. 

Klärschlammverordnung: Eine PwC-Studie zum aktuellen Stand der Umsetzung in Deutschland

Die verschärfte Verordnung in Deutschland zwingt Klärschlammerzeuger, neue Verwertungskonzepte zu entwickeln. Die PwC-Studie “Klärschlammverordnung: Eine Kurzstudie zum aktuellen Stand der Umsetzung in Deutschland”, in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig, befasst sich mit der Frage, wie es drei Jahre nach der Novellierung um die Umsetzung bei den Kläranlagenbetrieben steht.

Referentenentwurf zum EEG 2021 (Teil 5): Beteiligung von Kommunen, Bürgerstromtarife und Entwicklungen der Begrenzung der Kostenbelastung

Der Referentenentwurf (RefE) zur Novellierung des EEG hebt sechs Felder von besonderer Relevanz hervor. Die Entwicklung von Kosten und Akzeptanz stellen zwei dieser Felder dar. Als wesentliche Herausforderung wird die Einhaltung des „energiewirtschaftliche[n] Zieldreieck[s]“ aus Kostenbegrenzung im Interesse bezahlbarer Strompreise, stärkerer Markt- und Systemintegration von Strom aus erneuerbaren Energien (EE-Strom) für eine sichere und kosteneffiziente Stromversorgung sowie der Akzeptanzsteigerung für den weiteren Ausbau – insbesondere der Windenergie an Land identifiziert. Dieser Beitrag beschäftigt sich nur mit den intendierten Maßnahmen des RefE zur Änderung des EEG vom 14.09.2020.

Referentenentwurf zum EEG 2021 (Teil 4): Anpassung an die „Post-Förderungs-Ära“ von EEG-Anlagen

Der Referentenentwurf für die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes („EEG 2021“) sieht auch Neuerungen bei der Vermarktung des Stroms von denjenigen Anlagen vor, die ab dem Jahr 2021 nach den derzeit geltenden Bestimmungen aus der Vergütung fallen werden. Geplant sind nun explizite Regelungen für diese sogenannten „ausgeförderten Anlagen“. Die lückenhaften rechtlichen Vorgaben des EEG 2017 haben bislang zu einer großen Verunsicherung bei den Marktakteuren geführt.

Referentenentwurf zum EEG 2021 (Teil 3): Weiterentwicklung der Besonderen Ausgleichsregelung

Im dritten Teil unserer Blogreihe berichten wir über die geplanten Änderungen der Rahmenbedingungen für die sog. Besondere Ausgleichsregelung zugunsten der stromkostenintensiven Industrie. Die gestrebte Absenkung der EEG-Umlage durch Mehreinnahmen aus der CO2-Bepreisung, weitere Zuschüsse zur EEG-Finanzierung im Rahmen des Konjunkturpakets sowie die COVID19-bedingte Rezession, könnten mittelfristig dazu führen, dass sich für die antragstellende Unternehmen die Anforderungen an eine erfolgreiche Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung erhöhen. In der Konsequenz könnten bislang begünstigte Unternehmen zukünftig die Schwellenwerte zur Besonderen Ausgleichsregelung nicht mehr erreichen und somit aus der Antragsberechtigung fallen.

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