Auf ein Watt

BNetzA veröffentlicht aktuellen Datensatz zur Kostentreiberanalyse und konsultiert Parameterauswahl zum Effizienzvergleich Strom der dritten Regulierungsperiode: Konsultationsfrist 16. August 2018

Die Bundesnetzagentur hatte am Mittwoch, den 25. Juli 2018 nach Bonn geladen, um die Auswahl der netzbetreiberindividuellen Aufwands- und Vergleichsparameter, die für die Kostentreiberanalyse im Rahmen des Effizienzvergleichs der Betreiber von Stromverteilernetzen in der 3. Regulierungsperiode (RegP) genutzt werden, vorzustellen und zu diskutieren. In Vorbereitung auf die Konsultation wurden am Nachmittag des 24. Juli 2018 auch potentielle Parameter auf der Homepage der BNetzA veröffentlicht.

Global Innovation Index 2018 – Energizing the World with Innovation

Der Global Innovation Index (GII) wird seit 2007 jährlich veröffentlicht und ist ein führendes Benchmarking-Tool für Führungskräfte, politische Entscheidungsträger und andere, die einen Einblick in den neusten Innovationsstand erhalten möchten. Dazu wird jedes Jahr der Innovationsstand von über 120 Länder analysiert. Der aktuelle Bericht gibt einen Überblick über den Stand der Innovationen im Energiesektor. PwC und Strategy& sind auch in diesem Jahr sog. Knowledge Partner des Global Innovation Index.

PwC-Experten kommentieren u.a. die novellierte AReGV sowie die Konzessionsabgabenverordnung

Die 2016 in Kraft getretene Novelle der Anreizregulierungsverordnung hat mit der Einführung des Kapitalkostenabgleichs erhebliche Änderungen für Netzbetreiber und -eigentümer mit sich gebracht. Die Konzessionsabgabenverordnung ist 2006 nur notdürftig an die neue Energieversorgungswelt angepasst worden und vermehrt Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten.

Neuer Transaktionsmonitor Energiewirtschaft ab heute live

Unser Transaktionsmonitor Energiewirtschaft ist ab heute im neuen digitalen Format verfügbar. Darin erhalten Sie einen aktuellen Überblick zu Themen der Energiepolitik und der Energiemärkte in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. So rückt in Deutschland der Netzausbau in den Fokus, Österreich hat die Klima- und Energiestrategie 2030 verabschiedet und die Schweiz ist auf dem Weg zur vollständigen Strommarktöffnung.

CO2-Preis heizt Fernwärmeunternehmen gewaltig ein

Der Preis für CO2-Zertifikate (Emissionsberechtigungen) hat sich seit Beginn dieses Jahres mehr als verdoppelt und treibt damit die Kosten der Wärmeerzeugung in emissionshandelspflichtigen Anlagen dramatisch in die Höhe. Gleichzeitig sinkt von Jahr zu Jahr die Zuteilungsmenge an kostenfreien Emissionsberechtigungen, sodass bei gleichbleibender Wärmeerzeugung mehr und teurere Zertifikate zugekauft werden müssen. Fernwärmeunternehmen, welche die CO2-Komponente noch nicht in ihren Wärmepreisen und Preisgleitklauseln abgebildet haben, gehen damit ein enormes Risiko ein. Nach Information von WIBERA/PwC betrifft dies mehr als die Hälfte der Fernwärmeversorgungsunternehmen (FVU) in Deutschland.