Neue Datenerhebung durch BNetzA: Meldepflicht für EEG-Zahlungen bis zum 15.06.2018

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) führt derzeit eine Datenerhebung zu erhaltenen EEG-Zahlungen im Jahr 2016 durch. Hintergrund sind europarechtliche Transparenzvorgaben.

Von der Meldepflicht betroffen sind Betreiber von EEG-Anlagen, die nach dem 31.12.2011 in Betrieb gegangen sind und für die die EEG-Zahlungen durch den Netzbetreiber im Jahr 2016 mehr als 500.000 Euro (netto) je Anlage betragen haben. Dabei sind insbesondere die Einspeisevergütung, die Marktprämie oder die Flexibilitätsprämie, nicht jedoch Erlöse aus der Direktvermarktung oder Entschädigungen für Einspeisemanagement-Maßnahmen relevant. Für Anlagen, die bis zum genannten Datum in Betrieb genommen wurden bzw. für die die EEG-Zahlungen geringer waren, besteht keine Meldepflicht.

Frist für die Meldung bei der BNetzA ist der 15.06.2018 (Eingang bei der BNetzA). Die Meldung ist auf dem von der BNetzA unter https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Datenerhebung_EEG/DatenEEGZahlungen2016/EEGZahlungen_node.html veröffentlichten Erhebungsbogen abzugeben und sowohl elektronisch als auch postalisch in unterzeichneter Form zu versenden. Der Erhebungsbogen fragt sowohl die erhaltene EEG-Zahlung je Anlage als auch weitere unternehmensspezifische Informationen ab.

Ansprechpartner

Micha Klewar

PwC GmbH WPG

Tel.: +49 89 5790 6294

E-Mail: micha.klewar@pwc.com

Karin Jenner

PwC GmbH WPG

Tel.: +49 711 25034 1151

E-Mail: karin.jenner@de.pwc.com

 

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