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Neuregelung zur Entlastung von der EEG-Umlage für KWK-Neuanlagen ist mit dem Referentenentwurf zum Energiesammelgesetz auf der Zielgeraden (Teil 2)

Betreiber von KWK-Anlagen, die zur Eigenversorgung genutzt werden, befanden sich seit dem 01.01.2018 im Hinblick auf die Reduzierung der EEG-Umlage unter dem Aspekt der Eigenversorgung im Ungewissen. Mit dem Energiesammelgesetz („EnergiesammelG“) will der Gesetzgeber nun den bis dato unanwendbaren § 61b EEG 2017 anpassen und die anteilige EEG-Umlagebefreiung auch wieder flächendeckend für den KWK-Eigenverbrauch ermöglichen.  

Volle EEG-Umlage für KWK-Anlagen in der Eigenversorgung ab dem 1. Januar 2018

Betreiber von KWK-Anlagen, die zur Eigenversorgung genutzt werden, müssen ab dem 01.01.2018 mit höheren Kosten durch die EEG-Umlage rechnen. Die Europäische Kommission wird die bestehende beihilferechtliche Genehmigung für die Reduzierung der EEG-Umlage auf 40 % bei hocheffizienten KWK-Anlagen nicht verlängern. Nicht betroffen sind nach derzeitigem Kenntnisstand bestandsgeschützte Anlagen, die bereits vor dem 01.08.2014 zur Eigenversorgung genutzt wurden. Auch für KWK-Anlagen innerhalb von Abnahmestellen, für die ein Begrenzungsbescheid des BAFA vorliegt, hat die Änderung voraussichtlich keine Auswirkungen. Das BMWi ist um eine differenzierte Neuregelung ab 2018 bemüht.

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