Banking Licence / Bankgründung

New requirements for authorisation applications from securities trading companies

Since yesterday, 3 January 2018, securities trading companies and securities trading banks have to comply with new requirements if they wish to apply for authorisation from the Federal Financial Supervisory Authority (BaFin).
These new rules are based on the following regulations, that have been in force since yesterday and exist in connection with the MiFID II Directive: Delegated Regulation (EU) 2017/1943, Delegated Regulation (EU) 2017/1946 and Implementing Regulation (EU) 2017/1945.
The content of these EU regulations, which are directly applicable in Germany, are the documents and information that must be submitted as a part of application for authorisation.
In a note dated 2 January 2018, BaFin clarified that applications for authorisation must no longer be submitted formless, but that the appropriate form shall be used. Furthermore, the corresponding provisions of German Banking Act (KWG), Regulation on Reports (Anzeigenverordnung) and Holder Control Regulation (Inhaberkontrollverordnung) are no longer applicable to authorisation applications from securities trading companies and securities trading banks.

Further information can be found on BaFin’s homepage.

Neue Anforderungen für Erlaubnisanträge von Wertpapierhandelsunternehmen

Seit gestern, 3. Januar 2018, müssen Wertpapierhandelsunternehmen und Wertpapierhandelsbanken neue Anforderungen beachten, sofern sie eine Erlaubnis bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beantragen wollen.
Grundlage für diese neuen Regelungen sind die seit gestern geltenden und im Zusammenhang mit der MiFID II Richtlinie existierenden weiteren Verordnungen: Delegierte Verordnung (EU) 2017/1943, Delegierte Verordnung (EU) 2017/1946 und Durchführungsverordnung (EU) 2017/1945.

Inhalt dieser direkt in Deutschland geltenden EU-Verordnungen sind die Unterlagen und Informationen, die im Rahmen eines Erlaubnisantrages eingereicht werden müssen.
Die BaFin hat in einem Beitrag vom 2. Januar 2018 klargestellt, dass Erlaubnisanträge nunmehr nicht mehr formlos zu stellen seien, sondern das entsprechende Formular zu verwenden sei. Weiter seien die entsprechenden Vorschriften des Kreditwesengesetzes, der Anzeigenverordnung sowie der Inhaberkontrollverordnung nicht mehr auf Zulassungsanträge von Wertpapierhandelsunternehmen und Wertpapierhandelsbanken anwendbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der BaFin.

PSD II – Dringender Handlungsbedarf für Zahlungsdienstleister

Das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) wurde durch die Umsetzung der PSD II neu gefasst. Gemäß dem neugefassten ZAG müssen sowohl bereits lizenzierte Zahlungsinstitute als auch künftig lizenz- bzw. registrierungspflichtige Unternehmen Anträge und begleitende Unterlagen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einreichen, sofern die Unternehmen ihre Tätigkeit auch unter der neuen Rechtslage fortführen wollen.

 

PSD II – Dringender Handlungsbedarf für Zahlungsdienstleister
Wer Was Wann Warum
Bestehende lizenzierte Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute

1. Anzeige der Absicht, die Tätigkeit weiter zu erbringen, bei der BaFin

2. Einreichen zahlreicher Unterlagen, z. B. Beschreibung der Sicherheitsstrategie

1.Innerhalb von 2 Wochen ab dem 13.01.2018

2.Innerhalb von 4 Wochen ab dem 13.01.2018

Erlöschen der Erlaubnis zum 13.07.2018
Zahlungsauslösedienste
(z. B Hersteller einer Softwarebrücke zwecks Zugriff auf Zahlungskonto)

1. Antrag auf Erlaubnis

2. Einreichen zahlreicher Unterlagen, z. B. Geschäftsplans Sicherheitsstrategie etc.

Innerhalb von 3 Monaten ab dem 13.01.2018 Strafbarkeit für unerlaubtes Erbringen von Zahlungsdiensten
Kontoinformationsdienste
(z. B. Apps, die alle Kontoverbindungen des Kunden anzeigen)

1. Antrag auf Registrierung

2. Einreichen zahlreicher Unterlagen z. B. Geschäftsplan, Beschreibung Geschäftsmodell etc.

Innerhalb von 3 Monaten ab dem 13.01.2018 Strafbarkeit für unerlaubtes Erbringen von Zahlungsdiensten

 

Für weitere Informationen verweisen wir auf folgende Blogbeiträge „Umsetzung der PSD II Richtlinie – Fristen für BaFin-Antrag“ sowie „PSD II – Was verändert sich?“

 

 

Brexit: license application can already be submitted now

Licensing applications for a German branch of CRR credit institutions resident in UK (third-country) may already be submitted now for all planned banking activities.

In such a case, when BaFin will grant the license, BaFin will add in its notice the pertinent ancillary provisions that the notice (i.e. the license) will become effective only upon the UK’s exit from the EEA.

For further information refer to BaFin’s “Brexit: FAQs for banks and financial services institutions” and the checklist which contains the documents and information to be handed in for the licensing application. The English version can be found here.

BREXIT: German Banking Authority is issuing new Guidelines on Licensing Procedures

Due to BREXIT the number of banking licensing requests have increased, also in Germany. Hence, the German banking authority, Bundestanstalt für Finanzdienstleisungsaufsicht (BaFin), has reacted with its most recently publication of an updated checklist.

Since 20 Aug 2017 a 15-pages checklist, “Checkliste – Erlaubnisverfahren – Zulassung als Kreditinstitut” (only in German wording), is available to all.

The checklist gives guidelines on which requirements applicants have to meet, if they seek to offer banking business according to Sec. 32 and 33 of the German Banking Act, Kreditwesengesetz (KWG), in the German market.

The checklist can be downloaded here (only in German wording).

More information on licensing procedures and Brexit are available on BaFin’s website!

BREXIT: BaFin veröffentlicht neue Checkliste für das Erlaubnisverfahren

Die Bundestanstalt für Finanzdienstleisungsaufsicht (BaFin) reagierte jüngst mit einer aktualisierten Erlaubnisverfahren-Checkliste auf die erhöhten Erlaubnisverfahrenanfragen, die seit dem BREXIT steigen.

Seit dem 20. August 2017 ist die 15-seitige “Checkliste – Erlaubnisverfahren – Zulassung als Kreditinstitut” für alle Interessenten abrufbar.

Die Checkliste gibt Hilfestellungen welche Voraussetzungen Kreditinstitute erfüllen müssen, die eine Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften gemäß §§ 32 und 33 Kreditwesengesetz (KWG) in Verbindung mit § 14 Anzeigenverordnung (AnzV) beantragen wollen.

Die Checkliste kann hier (ausschließlich in deutscher Sprache) heruntergeladen werden.

Zu den Themen Erlaubnisverfahren und Brexit informiert die BaFin auf ihrer Webseite!

 

Neu gegründete Finanzdienstleister (FinTechs) und klassische Geschäftsbanken – eine Gegenüberstellung II

In unserem vorherigen Beitrag „Neu gegründete Finanzdienstleister (FinTechs) und klassische Geschäftsbanken – eine Gegenüberstellung I“ haben Sie erfahren, dass FinTechs Banken bei der Kundenwahrnehmung noch lange nicht in allen Bereichen eingeholt haben. Nachfolgend werden die sich hieraus ergebenden Implikationen für Förderbanken erläutert.

Förderbanken sollten versuchen eine Vernetzung sowohl mit FinTechs als auch mit klassischen Geschäftsbanken zu erreichen, sodass individuelle Schwächen der einzelnen Finanzdienstleister kompensiert und Stärken genutzt werden können. Ein solches Vorgehen erfordert zwar die Umstrukturierung von Prozessen und IT-Strukturen innerhalb der Förderbanken, ist jedoch aufgrund der damit verbundenen hohen Potentiale dennoch durchzuführen.

 

Neu gegründete Finanzdienstleister (FinTechs) und klassische Geschäftsbanken – eine Gegenüberstellung I

FinTechs wird momentan viel Aufmerksamkeit geschenkt. Sie beeinflussen die Strategien und Geschäftsmodelle nahezu aller Banken, da sie sich im Vergleich zu klassischen Geschäftsbanken durch Eigenschaften wie z.B. ein besseres Preis-Leistungsverhältnis, eine höhere Kundenorientierung sowie gesteigerte Transparenz auszeichnen. Diese Beurteilung von Start-ups im Finanzdienstleistungsbereich ist gemäß einer Umfrage (siehe Grafik) dennoch zweiseitig zu betrachten. Zwar können die oben genannten Attribute eher FinTechs zugesprochen werden, jedoch weisen FinTechs im Vergleich zu klassischen Banken auch Schwächen auf. Entsprechend den Befragungsergebnissen werden Banken als sicherer, vertrauenswürdiger, zuverlässiger und nachhaltiger wahrgenommen. Sogar im Bereich Fairness schneiden Banken besser ab als neu gegründete Finanzdienstleister.

 

Erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag „Neu gegründete Finanzdienstleister (FinTechs) und klassische Geschäftsbanken – eine Gegenüberstellung II“  welche Implikationen sich hieraus für Förderbanken ergeben.

 

 

Iranian Banks entering the German Market (Part 2)

Whilst in the previous post (Three Iranian banks enter the German market through Munich) you could read differences between the establishment of branches and institutes in Germany (in relation to the most recent market entries of three Iranian banks, Middle East Bank, Sina Bank and Saman Bank), here you will find conditions under which a license application can be dismissed.

Have-to-conditions

There are a number of conditions under which the German regulator, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) has to dismiss a license application:

  • the resources needed for business operations, in particular sufficient initial capital consisting of Common Equity Tier 1 capital, are not available in Germany;
  • facts are known which reveal that an applicant or one of its managing directors is not trustworthy;
  • information provide the assumption that the holder of a major participating interest is not trustworthy or, for other reasons, fails to satisfy the requirements to be set in the interests of the sound and prudent management of the institution;
  • facts are known which reveal that the applicant or one of its managing directors does not have the professional qualifications required to manage the institution;
  • the assumption that a senior manager does not have sufficient time to perform his/her tasks;
  • the fact that a senior manager is having too many parallel mandates;
  • the institution is not prepared or in a position to make the organisational arrangements necessary for the proper operation of the business for which it is seeking authorization;
  • the applicant is a subsidiary of a foreign credit institution and the foreign supervisory authority responsible for overseeing this credit institution has not given permission for the establishment of the subsidiary.