Category: Licensing Procedure

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EU-Passport: BaFin veröffentlicht Formulare zur Notifizierung

CRR-Kreditinstitute oder Wertpapierhandelsunternehmen, können im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs oder durch Errichtung einer Zweigniederlassung in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes tätig werden, ohne eine gesonderte Erlaubnis der im Aufnahmemitgliedstaat zuständigen Aufsichtsbehörde einholen zu müssen. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – BaFin – zugelassen ist, die Erlaubnis die im Aufnahmestaat geplanten Geschäfte abdeckt, das Unternehmen in Deutschland wirksam beaufsichtigt wird und ein Anzeigeverfahren bei der BaFin durchläuft.

Diese Idee des EU-Passportes ist nicht neu, wurde sie doch schon 1992 im Rahmen der 4. KWG-Novelle aufgrund der Zweiten Richtlinie 89/646/EWG vom 15. Dezember 1989 im KWG verankert. Die CRD IV (RL 2013/36/EU) führt diese grundlegende Idee über die freie Niederlassung und den freien Dienstleistungsverkehr fort und bestimmt, dass die European Banking Authority – EBA – entsprechende technische Regulierungs- und Durchführungsstandards erarbeitet. Diese sollen dazu dienen, die der Aufsicht zu übermittelnden Informationen zu präzisieren und Standardformulare, Dokumentenvorlagen und Verfahren vorzugeben.

Auf Basis dieser von der EBA entwickelten Standards und Formulare, die bereits 2014 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden, hat die BaFin am 16. Juli 2015 die Formulare „EWR-Dienstleister: Formular zur Dienstleistungs-Notifizierung“ und „EWR-Dienstleister: Formular zur Notifizierung einer Zweigstelle“ veröffentlicht.

Plant nunmehr ein in Deutschland zugelassenes CRR-Kreditinstitut oder Wertpapierhandelsunternehmen im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs oder durch die Eröffnung einer Zweigniederlassung in einem anderen Mitgliedstaat Tätigkeiten zu erbringen, sind diese Formulare für die Anzeige gemäß § 24a KWG i.V.m. § 12 Anzeigenverordnung zu nutzen.

Revised Directive on Payment Services (PSD2)

There is new activity within the project to update and amend the provisions of the Directive on Payment Services. On 5 May 2015, the Parliament and Council agreed on a new proposal for a revised version of the Directive on Payment Services following trilogue negotiations between the Commission, the European Parliament and the Council of Ministers.

Already in July 2013, the Commission had drafted a proposal for a “Directive of the European Parliament and of the Council on payment services in the internal market and amending Directives 2002/65/EC, 2013/36/EU and 2009/110/EC and repealing Directive 2007/64/EC” (so-called PSD2).

According to this proposal some actual regulated exemptions of the current German Payment Services Act would be limited. The German Payment Services Act is based on the current available EU-Regulation (PSD) which will be repealed by the new one.

That means, companies which are currently allowed to use an exemption, might need a regulatory licence to provide their services in future. In case of a licence requirement these companies would be under the supervision of BaFin. This would lead to massive consequences for the company. Hence the respective company should take care of the possible consequences and changes at a very early stage.

Although the new directive needs to be implemented into German law first – since an EU directive is not directly applicable in Germany – in the past, the German legislator has been constantly making efforts to transform EU directives into German law faithfully.

Überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)

Es gibt wieder Bewegung im Rahmen der Aktualisierung der Vorschriften für die Zahlungsdiensterichtlinie. Am 5. Mai 2015 haben sich das Parlament und der Rat nach Trilog-Verhandlungen zwischen der Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat auf einen Text verständigt.

Bereits im Juli 2013 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine “Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Zahlungsdienste im Binnenmarkt zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2013/36/EU und 2009/110/EG sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG” (sogenannte PSD2) zur Abstimmung auf den Weg gebracht.

Laut diesem Richtlinienvorschlag würde der Anwendungsbereich einiger Ausnahmeregelungen des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) eingeschränkt. Das ZAG beruht auf der bisherigen Zahlungsdiensterichtlinie, welche durch die PSD2 aufgehoben würde.

Dadurch unterlägen Unternehmen, die bisher eine Ausnahmeregelung nutzen konnten möglicherweise in Zukunft der Erlaubnispflicht und damit der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Beaufsichtigung durch die BaFin hat sehr weitreichende Folgen und deshalb sollte frühzeitig eine Auseinandersetzung mit den Konsequenzen der Änderungen erfolgen.

Zwar handelt es sich bei der zu überarbeitenden Richtlinie über Zahlungsdienste um eine EU-Richtlinie, welche nicht unmittelbar anwendbar ist, sondern erst in deutsches Recht umgesetzt werden muss. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass der deutsche Gesetzgeber bemüht ist, die europäischen Vorgaben wortgetreu umzusetzen.

Third Countries Regime pursuant to MiFID II

Single aspects of future market access in Germany for investment firms from third countries according to MiFID II (Directive no. 2014/65 / EU) and MiFIR (Regulation (EU) No. 600/2014)

Part of the revision of MiFID was the intended uniform regulation of market access in the European Union (EU) for providers of investment services and activities from third countries.

However, the EU Member States could agree on a single set of rules only in the area of (so called “born”) professional clients and eligible counterparties. In the future, providers of investment services domiciled in a third country are allowed to provide cross borders services (without a branch) to professional clients and eligible counterparties, if the European Commission has issued an equivalence decision regarding prudential and business conduct requirements for the country of origin. In addition, a cooperation agreement between ESMA (European Securities and Markets Authority) and the relevant competent authority of the third country is needed. Furthermore, the provider must be authorized in its home country for the investment services to be provided in the EU and be subject to effective supervision and enforcement ensuring a full compliance with the requirements applicable in that third country. Last but not least, a registration of the investment firm (third country) with ESMA is required.

These provisions were included in MiFIR. As an EU regulation, the MiFIR is directly applicable in all EU Member States, so that the provisions contained therein are consistent across the EU. Although the regulation will come into effect on January 3, 2017, the new rules on cross border services by third country providers will only apply, when an equivalence decision and an agreement for cooperation between supervisors will have been obtained. Therefore, the national rules will continue to apply after January 3, 2017 for a transitional period of up to three years after the conclusion of an equivalence decision and an agreement for cooperation between supervisory authorities.

With respect to the market access from third countries for the provision of investment services to private clients or clients treated as professionals on their request, MiFID II foresees only an optional implementation of the single Member State. MiFID II provides for the establishment of a branch in case of the provision of investment services to these customer groups. It remains to be seen whether the individual Member States will implement the provisions of MiFID II and to what extent cross border investment services to these kind of clients will be possible on the basis of national rules, e.g. in Germany through the so called “Freistellungsverfahren” (exemption procedure).

 

 

 

Drittstaatenregime nach MiFID II

Aspekte des künftigen Marktzugangs in Deutschland für Wertpapierdienstleistungsunternehmen aus Drittstaaten auf der Basis von MiFID II (Richtlinie Nr. 2014/65/EU) und MiFIR (Verordnung (EU) Nr. 600/2014)

 

Im Rahmen der Überarbeitung der Finanzmarktrichtlinie (MiFID) war beabsichtigt, auch den Marktzugang von Anbietern von Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten aus Drittstaaten EU-weit einheitlich zu regeln.

Die EU-Mitgliedstaaten konnten sich jedoch nur im Bereich der Dienstleistungen für (geborene) professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien auf eine einheitliche Regelung einigen. Künftig sollen Anbieter von Wertpapierdienstleistungen die ihren Sitz in einem Drittland haben, grenzüberschreitend (d.h. ohne Zweigniederlassung) für professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien tätig werden dürfen, wenn die Europäische Kommission für das Herkunftsland einen Gleichwertigkeitsbeschluss hinsichtlich der dort geltenden Aufsichts- und Wohlverhaltensregeln erlassen hat. Zudem muss eine Kooperationsvereinbarung zwischen der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) und der jeweils zuständigen Drittstattbehörde bestehen. Darüber hinaus muss der Anbieter in seinem Herkunftsland für die in der EU zu erbringenden Wertpapierdienstleistungen lizensiert sein und einer wirksamen Beaufsichtigung und Durchsetzung unterliegen, die die vollständige Einhaltung der in diesem Drittland gültigen Anforderungen sicherstellen. Außerdem muss eine Registrierung des Drittlandunternehmens bei der ESMA erfolgen.

Diese Regelungen fanden Eingang in die MiFIR. Als EU-Verordnung gilt die MiFIR unmittelbar in allen Mitgliedstaate, sodass die dort enthaltenen Vorschriftlichen EU-weit einheitlich sind. Die Regelungen treten zwar am 3. Januar 2017 in Kraft, können aber erst dann konkrete Anwendung finden, wenn ein Gleichwertigkeitsbeschluss sowie eine Vereinbarung für die Zusammenarbeit zwischen den Aufsichtsbehörden vorliegen. Die nationalen Regelungen gelten daher auch nach dem 3. Januar 2017 für eine Übergangszeitraum von maximal drei Jahren nach der Annahme eine Gleichwertigkeitsbeschlusses sowie einer Vereinbarung für die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsbehörden.

Hinsichtlich des Marktzugangs aus Drittstaaten für die Erbringung von Dienstleistungen für Privatkunden oder gekorene professionelle Kunden trifft die MiFID II Regelungen, deren Umsetzung für die einzelnen Mitgliedstaaten optional ist. Die MiFID II sieht die Errichtung einer Zweigniederlassung vor, falls diesen Kundengruppen Wertpapierdienstleistungen angeboten werden. Es bleibt abzuwarten, ob die einzelnen Mitgliedsstaaten diese Regelungen der MiFID II umsetzen und inwieweit künftig wie beispielweise in Deutschland im Rahmen einer Freistellung grenzüberschreitende Wertpapierdienstleistungen gegenüber Privatkunden und gekorenen professionellen Kunden möglich bleiben.

SSM licensing procedure – first impressions

On November 4, 2014, the Single Supervisory Mechanism (SSM) became effective. It entrusts the European Central Bank (ECB) with the final approval of a credit institutions licence application. Here some first impressions from one of the SSM licensing procedures currently on the way:

Theory and practice of an SSM licensing procedure

While the corresponding EU-provisions describe ECB’s involvement in an SSM licensing procedure as having 10 (20) working days for its final approval once the national application procedure came to a positive preliminary result, the practice is rather different. In reality, ECB will be involved in an SSM licensing procedure from the first day the applicant approaches the national competent authority (the national regulator). Thereafter, ECB and the national regulator will liaise closely. The national regulator will remain the first point of contact for the applicant in the daily operations of the licensing procedure. However, ECB will join the meetings with the applicant once the application is filed.

Learning by doing

Beside this basic approach, ECB and national Regulators seem still busy with establishing their internal procedures and aligning them with each other. ‘Learning by doing’, sometimes paired with ‘try and error’, seems to be one of the best practices currently used. As an example, we experienced a situation where the national regulator cancelled a meeting for preparing the application on short notice by ECB. We were told that ECB would not allow any bilateral meetings between the applicant and the national regulator. We found such strong influence of ECB at this stage rather surprising. Especially so, since the application was not filed at that moment and, thus, the SSM procedure had not even started. Obviously, also our contact persons at the national regulator were baffled by ECB’s approach: They struggled in this situation to explain their next steps. A week later we were informed that there was a misunderstanding between the national regulator and ECB: ECB thought the application had already been submitted.

Digitalisation of application to come?

We also had the chance to have a first glance at the web portal which ECB currently develops for the national regulators to submit information on the application during the SSM licensing procedure. It seems that currently there is a lot of data keying expected from the national regulator’s staff. Maybe over time this will lead to a boost in digitalisation requirements regarding the format of an application.

It will be interesting to see which further usance for the SSM licensing procedure will develop from this ongoing liaising process between ECB and national regulators.

SSM-Erlaubnisverfahren – erste Eindrücke

Am 4. November 2014 ist der einheitliche europäische Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism – SSM) in Kraft getreten. Er betraut die europäische Zentralbank (EZB) mit der abschließenden Genehmigung von Erlaubnisanträgen für Kreditinstitute. Hier unsere ersten Eindrücke aus einem laufenden SSM-Erlaubnisverfahren:

Theorie und Praxis eines SSM-Erlaubnisverfahrens

Gemäß den entsprechenden EU-Bestimmungen besteht die Beteiligung der EZB am SSM-Erlaubnisverfahren darin, dass sie, sobald das nationale Antragsverfahren zu einem positiven vorläufigen Ergebnis gekommen ist, binnen 10 (20) Werktagen über die abschließende Genehmigung entscheidet. In der Praxis sieht das anders aus. In Wirklichkeit wird die EZB schon ab dem Tag, an dem der Antragsteller mit der zuständigen nationalen Aufsichtsbehörde Kontakt aufnimmt, in das SSM-Erlaubnisverfahren eingebunden. Ab diesem Zeitpunkt arbeitet die EZB eng mit der nationalen Aufsichtsbehörde zusammen. Die nationale Aufsichtsbehörde bleibt zwar weiterhin primärer Ansprechpartner des Antragstellers für die laufenden Aktivitäten des Erlaubnisverfahrens. Die EZB nimmt jedoch an allen Gesprächsterminen der nationalen Aufsichtsbehörde mit dem Antragsteller teil.

Learning by doing

Abgesehen von dieser grundsätzlichen Vorgehensweise scheinen die EZB und die nationalen Aufsichtsbehörden noch stark beschäftigt, ihre internen Prozeduren zu entwickeln und gegenseitig abzustimmen. Zurzeit scheint der Ansatz “learning by doing” – manchmal gekoppelt mit „Versuch und Irrtum“– eine Best Practice der Aufsicht zu sein. Zum Beispiel haben wir die Situation erlebt, dass die nationale Aufsichtsbehörde ein vereinbartes Abstimmungsgespräch zur Antragsvorbereitung aufgrund einer Intervention der EZB kurzfristig absagte. Uns wurde mitgeteilt, die EZB erlaube keine bilateralen Treffen zwischen dem Antragsteller und den nationalen Aufsichtsbehörden. Für uns war ein solcher starker Einfluss der EZB in dieser Phase des Verfahrens eher überraschend. Insbesondere weil der Antrag zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingereicht war und das SSM-Erlaubnisverfahren formell noch nicht begonnen hatte. Offensichtlich wurden auch unsere Ansprechpartner beim nationalen Regulierer von der Intervention durch die EZB verwirrt: sie hatten Schwierigkeiten, uns ihre nächsten Schritte zu erläutern. Eine Woche später wurde uns mitgeteilt, dass es zu einem Missverständnis zwischen der nationalen Aufsichtsbehörde und der EZB gekommen sei: die EZB habe gedacht, der Antrag sei schon eingereicht gewesen.

Digitalisierung des Antragsverfahrens zu erwarten?

Wir hatten die Möglichkeit einen ersten Blick auf das Web-Portal zu werfen, welches die EZB zurzeit für die nationalen Aufsichtsbehörden entwickelt, damit diese die Informationen zum Antrag des jeweiligen SSM-Erlaubnisverfahrens online einreichen. Es scheint, dass zurzeit von den Mitarbeitern der nationalen Aufsichtsbehörden viel manuelle Datenerfassung erwartet wird. Vielleicht wird dies im Laufe der Zeit zu einer verstärkten Digitalisierung des formellen Erlaubnisantrags führen.

Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Usancen für das SSM-Erlaubnisverfahren im Rahmen der laufenden engen Zusammenarbeit zwischen der EZB und den nationalen Aufsichtsbehörden entstehen werden.

MiFID II and future regulation of commodity traders

The “Market in Financial Instruments Directive” (MiFID ) is currently being revised and will be final adopted as so-called “MiFID II” by the European Parliament later this or next month.

The definition of the term “financial instrument” is expected to be extended . For example, according to the draft, emission allowances will be classified as financial instruments . In addition, basically all physically settled commodity derivatives that are not stipulated bilaterally will be classified as financial instruments, with the exception of certain electricity, gas , coal and oil contracts.

According to the draft the current exemption for commodity traders will be deleted (Article 2 para 1 lit. k). This exemption currently allows to carry out certain trading activities in commodities derivatives without a license. Further, the so-called ” ancillary activity ex-cemption”, which is also used by commodity traders will be extensively revised and is likely to be rather limited in its application (Article 2 para 1 lit. i). For example, investment services will be allowed to be performed only for customers or suppliers of commodity traders which want to make use of the exemption. In addition, these investment services may only relate to commodity derivatives , emission allowances or derivatives thereof.

As a consequence, according to the current MiFID II draft, activities carried out by commodity traders without a license may be subject to a license requirement from 2017 on. Although not yet all the details of future regulation have been clarified, it makes sense to analyze in time the trading, advising and portfolio management activities in relation to a possible future license requirement.

The EU-Manager Passport pursuant to Sect. 53 and 54 KAGB shall prospectively include the provision of services and non-core services

In the course of the AIFMD’s (Directive 2011/61/EC) transposition into national law, Article 33 AIFMD has been interpreted differently. Some competent authorities were of the opinion that the provision of services and non-core services pursuant to Article 6 para. 4 AIFMD could not be part of the EU-Manager Passport. Other competent authorities, as for example the English FCA, took the position, that Article 33 AIFMD very well allows the so called passporting of MiFID services and non-core services.

These different interpretations of Article 33 AIFMD were taken into account. In the context of negotiations on EU-level regarding the draft of MiFID II consent was reached to clarify and amend Article 33 AIFMD. It will be explicitly stated in Article 33 AIFMD that an EU-AIFM is allowed to provide services and non-core services according to Article 6 para. 4 AIFMD in another member state by using the passport procedure.

Even though the provision is still at draft stage on EU-level, national competent authorities already reacted on the clarification. For example, the Central Bank of Ireland explained in its FAQ’s re AIFMD (ID 1019), that the passporting of services and non-core services pursuant to Article 6 para. 4 AIFMD is permitted from now on.

Also in Germany the transposition of the planned amendment is to be expected soon. A respective adjustment of Sect. 53 and 54 KAGB (German Investment Act) is already part of a Federal Ministry of Finance’s draft regarding an act to adjust financial market’s laws (dated 4 March 2014).

Banking Business in Germany, 4th edition – now available

We did it again: The 4th revised edition of “Banking Business in Germany” is now available.

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Also the new edition was developed in close cooperation between the Association of Foreign Banks in Germany (Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V.) and PwC.

The book’s subtitle tries to explain its ambition in one short sentence:

“A practical guide for foreign banks establishing a subsidiary or a branch in Germany”

True. But actually the book covers much more: It presents a current overview of the economic, regulatory, legal and tax framework that applies to credit institutions and financial service institutions in Germany.

Due to the current numerous developments throughout the financial market it was necessary to shorten the interval for the new edition from four to two years in order to keep up to date. Especially the chapter on prudential supervision in German got more or less completely re-written. The book now also comprises a new chapter regarding the ‘Minimum Requirements for Risk Management (MaRisk)’ published by the German regulator Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Since regulation is not likely to stop here, you can expect the 5th edition by 2016.

With so many new things to tell, we were concerned that the book might lose its character as a concise guide and become simply to voluminous. We therefore managed to enhance the book’s focus throughout the chapters. In addition, you find now a subject index for ease of use.

The book is available as paperback or e-book.

I hope you enjoy reading the book and look forward to receive your comments.

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