Category: Sourcing

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”Banking Business in Germany“ jetzt auch als Online-Kommentierung

Ab sofort stellt PwC im Rahmen des CIS Client Information System unsere Publikation ”Banking Business in Germany“ auch als Online-Kommentierung (“Onko“) zur Verfügung.

“Banking Business in Germany”, seit Mai auch als E-Book erhältlich, bietet im Onko-Format folgende Vorteile:

  • Durch inhaltliche Aktualisierungen sind Sie immer unabhängig von Neuauflagen des Buchs auf dem neuesten Stand.
  • Durch die CIS News werden Sie wöchentlich über Updates informiert.
  • Durch einfaches Klicken auf Dokumente mit inhaltlichem Querbezug erweitern Sie Ihren Horizont.
  • Durch die CIS Kommentar-Funktion können Sie Anmerkungen und Fragen direkt platzieren.
  • Durch die CIS Feedback-Funktion nehmen Sie mit unseren Fachleuten direkten Kontakt auf.
  • Bei Buchung weiterer Themen-Module (z.B. Regulatory oder Tax Services) ergeben sich thematische Verbindungen und themenverwandte Updates.

Was kostet das neue Modul?

Die Kommentierung “Banking Business in Germany” ist als einzelnes CIS Modul zum Jahrespreis von 50 EUR pro Person oder in Verbindung mit dem Regulatory Modul zum vergünstigten Preis von 30 EUR über CIS abonnierbar.

Gibt es Vorteile für CIS Bestandskunden?

Ja, gibt es. Sowohl CIS Bestandskunden als auch Abonnenten aus dem Bereich Hochschule und Wissenschaft werden von uns in separater Kommunikation über Bezugsmöglichkeiten und Preisvorteile informiert.

Banking Business in Germany – 3rd edition, revised and expanded – now available

I am proud to announce that the latest, the 3rd, edition of "Banking Business in Germany" is now available. Also the new edition was developed in close cooperation between the Association of Foreign Banks in Germany (Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V.) and PwC and, like the former editions, is endorsed by the State-Government of Hesse.

The book's subtitle tries to explain its ambition in one short sentence:

"A practical guide for foreign banks establishing a subsidiary or a branch in Germany"

True. But actually the book covers much more: It presents a current overview of the economic, regulatory, legal and tax framework that applies to credit institutions and financial service institutions in Germany. More than 27 authors, 6 months of preparation and 442 pages were required in order to cope with that task. Due to the numerous developments throughout the financial market in the last four years it was necessary to revise and expand more or less every chapter of the book.

I hope you enjoy reading the book and look forward to receive your comments.

Banking Business in Germany – 3. überarbeitete und erweiterte Auflage – jetzt verfügbar

Ich freue mich mitteilen zu können, dass die neue 3. Auflage von "Banking Business in Germany" erschienen ist. Auch diese Auflage wurde wieder in enger Zusammenarbeit zwischen dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. und PwC herausgebracht und wird – wie die vorherigen Ausgaben - von der Hessischen Landesregierung unterstützt.

Der Untertitel des Buches versucht, seine Zielsetzung in einem kurzen Satz zu beschreiben:

"A practical guide for foreign banks establishing a subsidiary or a branch in Germany"

("Ein Praxisleitfaden für ausländische Banken, die eine Tochtergesellschaft oder eine Betriebsstätte in Deutschland errichten")

Wohl wahr. Aber das Buch deckt viel mehr ab: Es präsentiert einen aktuellen Überblick über das geltende wirtschaftliche, regulatorische, rechtliche und steuerliche Rahmenwerk für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute in Deutschland. Mehr als 27 Autoren, 6 Monate Vorbereitung und 442 Seiten waren erforderlich, diese Aufgabe zu bewältigen. Wegen der vielzähligen Entwicklungen im Finanzmarkt während der letzten vier Jahre war es notwendig, mehr oder weniger jedes Kapitel des Buches zu überarbeiten und zu erweitern.

Ich wünsche eine angenehme Lektüre und freue mich auf Ihre Kommentare.

 

Mit einer vorausschauenden Planung die Dauer der Bankgründung verkürzen

Die Praxiserfahrung aus mehreren Bankgründungsprojekten zeigt, dass die Dauer einer Bankgründung vom Umfang der zu gründenden Bank abhängig ist. Soll lediglich ein Spezialinstitut gegründet werden, kann man sich neben den notwendigen Steuerungs- und Unterstützungsprozessen auf die Konzeption und Ausgestaltung einiger weniger Kernprozesse konzentrieren. Bei einer Bank, die einen breiteren Fokus hat, wird dementsprechend ein längerer Gründungs-Zeitraum benötigt.

 

Vorteil für bereits vorhandene Bankstrukturen und Abläufe

Dieser Aufwand reduziert sich, wenn der Gründer auf bereits vorhandene Strukturen einer Bank zurückgreifen kann, beispielsweise auf die eines Mutterunternehmens, und diese auf einer individuell angepassten Art und Weise auf das neue Institut überträgt. Im Gegensatz dazu bedeutet eine Gründung “auf der grünen Wiese”, also ohne eine Basis oder Vorlage, auf die aufgebaut werden kann, immer einen anders gelagerten Aufwand z.B. in der Ausarbeitung der Sourcing-Strategie.

Eine wichtige Rolle für die Dauer einer Bankgründung spielt das regulatorische Umfeld. In dem Fall, dass viele Abstimmungen mit der Finanzaufsicht erfolgen und damit auch ein hoher Aufwand an Vorarbeiten geleistet werden muss, können diese Aufgaben eine hohe zeitliche Belastung darstellen. Eine durchdachte Vorbereitung, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Aufsicht abstellt und die zentralen Fragestellungen bereits im Vorfeld darstellt, erleichtert den Abstimmungs- und damit verbundenen Zeitbedarf.

 

Detailfragen können den entscheidenden Zeit- und Kostenvorteil bringen

Bei komplexen Aufgabenpaketen der Bankgründung, die zudem von internen und externen Zulieferungen abhängig sind oder diese beeinflussen können, kann die Dauer einer Bankgründung bei einer wenig detailliert geplanten Vorgehensweise ebenfalls negativ beeinflusst werden. Selbst vordergründig untergeordnete Aktivitäten im Gründungsprozess können diesen massiv beeinflussen und somit den Zeit- und Kostenrahmen erweitern. Beispielsweise kann die Beantragung einer Bankleitzahl nur zu bestimmten Terminen im Jahr stattfinden. Diese Beantragung sollte zeitlich wohl überlegt sein, da z.B. die Benennung für einige IT-spezifische Anwendungen und für die Beantragung von Lizenzen zur Emission von Kreditkarten eine wichtige Rolle spielt und somit im Vorfeld feststehen muss. Eine verspätete Beantragung kann zur Folge haben, dass sich das Gründungsprojekt ungewollt verzögert. Insgesamt können durch eine strukturierte und geplante Durchführung eines Bankgründungsvorhabens Zeit, Ressourcen und somit Kosten gespart werden.

Banking business in Germany – revised edition soon available

As time goes by …

Time is relative. But from a regulatory perspective the last four years since 2007 brought close to epochal changes. In nearly all areas of the financial industry the measures taken to scope with the financial crisis led to fundamental amendments and new regulations which already transformed the industry sustainably and will further do so in future.

What you can look forward to

Insofar it was high time to start a new edition of the English publication "Banking business in Germany", which was published last time 2007 as 2nd edition. The work offers its readers a detailed and comprehensive overview of Germany in general and its financial industry in particular, including the possible legal forms of an organisation in Germany, the relevant supervisory authorities and supervisory framework, and German tax law and labour relations. The book can be used as a helpful guide to the establishment of banks, branches or representative offices in Germany.

Time line

Also the new edition is developed in close cooperation between the Association of Foreign Banks in Germany (Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V.) and PwC. It is scheduled for January 2012.

Bankengründung mit schlankem Target Operating Model (TOM)

Die globale Krise im Bankenbereich scheint beherrschbar oder in Teilen bereits überwunden. Jetzt zeigt sich wieder ein aufkommendes Gründungsinteresse für neue Banken. Die Gründe dafür sind vielfältig, von einer geänderten strategische Ausrichtung hin zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Bankengründungen werden dabei im Wesentlichen von bereits bestehenden Banken durchgeführt.

Grenzen der Auslagerung und Verschlankung des TOM

Das Ziel dieser Bankengründung kann grob umrissen werden mit der Erhöhung der Durchschlagskraft bei der Marktbearbeitung, der Eroberung neuer Marktanteile und der Etablierung eines sehr auf die Kundenbedürfnisse fokussierten Geschäftsmodells. Damit zeigt sich vielfach in der Folge der Finanzkrise, dass sich Marktanteile neu verteilen und die aktivsten Banken frühzeitig tätig werden. Neben den strategischen Überlegungen, die im Vorfeld einer Bankgründungsentscheidung getroffen werden müssen, spielt hier insbesondere die Entscheidung für ein zukünftiges Target Operation Model eine entscheidende Bedeutung für den Erfolg der neu gegründeten Bank.

Das TOM wird damit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Neue Institute werden aus unser Praxiserfahrung überwiegend als "Lean Bank" aufgestellt und beziehen den überwiegenden Teil der Leistungen, die nicht direkt am Kunden erbracht werden, über Dienstleister. Im klassischen Fall einer Bankengründung oder Ausgründung durch eine Bank, werden sehr häufig die vorhandenen Prozesse und Strukturen über vertragliche Regelungen auf das neue Institut übertragen. Damit wird die Mutter, oder das abgebende Institut zum Dienstleister mit sehr dezidierten Kenntnissen bzgl. der Abläufe in der neuen Bank. Sind die Auslagerungen sehr weitgehend, stößt die daraus resultierende schlanke Personaldecke an regulatorische Grenzen, da dann möglicherweise Vertretungen gem. Funktionentrennung, Urlaub und Krankheit sowie Kündigung die Fortführung des Geschäfts beeinträchtigen können.

Neue Aufgaben mit deutlicher Orientierung in Richtung Marktbearbeitung

Aufgrund der bei Bankgründungen vielfach zu beobachtenden Verringerung der Fertigungstiefe und der damit einhergehenden Auslagerung aller wesentlichen Prozesse schafft dies personelle Freiräume, die insbesondere für die fokussierte Marktbearbeitung genutzt werden können und sollten. Gerade in neu gegründeten Banken kann somit die Relation von Mitarbeitern am Kunden zu Mitarbeitern im Backoffice enorm optimiert werden. Dies führt auf der einen Seite zu einer Unterstützung der oftmals mit Gründungen von "Lean Banks" verfolgten Strategie einer starken Marktfokussierung und auf der anderen Seite zu einer sehr schlanken und dennoch schlagkräftigen Personalausstattung.

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