BaFin passt ihre Verwaltungspraxis der Geschäftsleitereignungsprüfung bei IT-Vorständen an

Die BaFin erwartet auch von Banken, dass sie die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen können. Insofern möchte die BaFin nun dem Vernehmen nach mehr Raum für die Bereitstellung von IT-Spezialisten zu Geschäftsleitern schaffen.
Da dies regelmäßig im Widerspruch zu den Anforderungen an die fachliche Eignung gemäß § 25c Abs. 1 KWG steht, beabsichtigt die BaFin für ausgesprochene IT-Vorstände vom Proportionalitätsprinzip stärker Gebrauch zu machen. Insofern ist geplant, dass in Einzelfällen und abhängig von den nachgewiesenen IT Kenntnissen, der erforderliche Nachweis des Geschäftsleiter Know-hows im Rahmen eines Erlaubnisantrages über einen kürzeren Zeitraum als bisher üblich ausreichen solle. Inwieweit sich dies in der Praxis umsetzen lässt, bleibt abzuwarten, da zum Beispiel Aspekte wie die Gesamtverantwortung der Geschäftsleitung dagegen stehen könnten.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf der BaFin Homepage.

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