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Neu gegründete Finanzdienstleister (FinTechs) und klassische Geschäftsbanken – eine Gegenüberstellung I

FinTechs wird momentan viel Aufmerksamkeit geschenkt. Sie beeinflussen die Strategien und Geschäftsmodelle nahezu aller Banken, da sie sich im Vergleich zu klassischen Geschäftsbanken durch Eigenschaften wie z.B. ein besseres Preis-Leistungsverhältnis, eine höhere Kundenorientierung sowie gesteigerte Transparenz auszeichnen. Diese Beurteilung von Start-ups im Finanzdienstleistungsbereich ist gemäß einer Umfrage (siehe Grafik) dennoch zweiseitig zu betrachten. Zwar können die oben genannten Attribute eher FinTechs zugesprochen werden, jedoch weisen FinTechs im Vergleich zu klassischen Banken auch Schwächen auf. Entsprechend den Befragungsergebnissen werden Banken als sicherer, vertrauenswürdiger, zuverlässiger und nachhaltiger wahrgenommen. Sogar im Bereich Fairness schneiden Banken besser ab als neu gegründete Finanzdienstleister.

 

Erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag „Neu gegründete Finanzdienstleister (FinTechs) und klassische Geschäftsbanken – eine Gegenüberstellung II“  welche Implikationen sich hieraus für Förderbanken ergeben.

 

 

Rückgang der Filialen versus Neugründungen – Wie Förderbanken profitieren II

Im Zuge des teilweisen Rückgangs der Bankfilialanzahl (mehr dazu im Beitrag „Rückgang der Filialen versus Neugründungen – Wie Förderbanken profitieren I“) müssen die Förderbanken die klassische Vernetzung mit den Finanzierungspartnern hin zur digitalen Vernetzung weiterentwickeln. Nur so kann ein medienbruchfreier und webbasierter Antragsprozess für Fördermittel ermöglicht werden. Des Weiteren ist eine gesteigerte digitale Präsenz notwendig, um das Interesse der Endkunden für Förderprodukte zu wecken und sie über Fördermöglichkeiten zu informieren. Weiterhin sollte allgemein für eine digital-strategische Neuausrichtung in technische Innovationen wie Robo-Advice, Cyber-Resilience und Robotic Process Automation (RPA) investiert werden. Diese verbessern zum einen die Orientierung aufseiten des Endkunden hinsichtlich der Förderprodukte (Robo-Advice), zum anderen werden die internen Abläufe durch RPA effizienter gestaltet und mit Cyber-Resilience wird in Zeiten vermehrter Hacker-Angriffe das Vertrauen in die eigene IT-Infrastruktur gestärkt. Der Filialrückgang bietet somit die Chance für Markteintritte durch FinTechs, aber auch für Förderbanken, die digitale Transformation über eine digitale Vernetzung mit den Finanzierungspartnern voranzutreiben.

Rückgang der Filialen versus Neugründungen – Wie Förderbanken profitieren I

Im Bankensektor ist eine konkrete Entwicklung hervorzuheben – die Anzahl der Banken sowie der Bankfilialen nimmt ab. Demnach sank die Anzahl der Kreditinstitute von 2.466 im Jahre 2003 auf 1.960 im Jahre 2015 (siehe Grafik). Eine ähnliche Entwicklung ist gemäß Statista für das Bankfilialnetz festzustellen, das von 49.711 in 2003 auf 36.005 Bankfilialen in 2015 sank (vgl. Statista 2016 Anzahl der Bankstellen in Deutschland in den Jahren von 1957 bis 2015). Banken stehen im Zuge der Digitalisierung zunehmend unter Kostendruck. Hinzu kommen die Auswirkungen des demografischen Wandels. Mit der stetig fortschreitenden Digitalisierung und dem abnehmenden Filialnetz wird sich das für Förderbanken über den persönlichen Kontakt zwischen Finanzierungspartner und Endkunde generierbare Geschäftspotential über die kommenden Jahre zunehmend auf digitale Kanäle verlagern. Da die Zusammenarbeit zwischen Förderbanken und Geschäftsbanken auf dem Hausbankprinzip beruht, ist eine digital-strategische Neuausrichtung notwendig.

   

 

Erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag „Rückgang der Filialen versus Neugründungen – Wie Förderbanken profitieren II“ wie eine digital-strategische Neuausrichtung der Banken konkret aussehen sollte.

Neugründungen im Finanzdienstleistungsmarkt erfordern die digitale Transformation bei nahezu allen Banken, z.B. Förderbanken – Teil II

Im vorherigen Beitrag „Neugründungen im Finanzdienstleistungsmarkt erfordern die digitale Transformation bei nahezu allen Banken wie z.B. Förderbanken – Teil I“ haben Sie erfahren, welchen enormen Wandel der Finanzdienstleistungsmarkt derzeit durchläuft.

Diese disruptiven Entwicklungen können Banken nutzen, um den Kundenwünschen entsprechende Finanzprodukte anzubieten. Dies gilt nicht zuletzt für Förderbanken. Kooperationen mit FinTechs bieten die Möglichkeit, neue Geschäftspotentiale zu erschließen,  das Produktportfolio zu erweitern sowie Prozesse effizienter zu gestalten. Mit FinTechs treten somit neue Finanzierungspartner neben die Hausbanken. Mittels Schnittstellen (sog. APIs) sind eine nahtlose Verbindung von externen Datenbanken von z.B. FinTechs und förderbank-internen Systemen sowie ein Zugriff auf digitale Daten (bspw. zur Bonitätsprüfung) möglich. Die digitale Weiterentwicklung ermöglicht somit die Erschließung neuen Geschäftspotentials und ist daher die Grundlage dafür, dass der deutsche Förderbankensektor auch zukünftig global für ein erfolgreiches System steht.

Neugründungen im Finanzdienstleistungsmarkt erfordern die digitale Transformation bei nahezu allen Banken, z.B. Förderbanken – Teil I

Neugründungen (Start-ups) revolutionieren gegenwärtig nahezu alle Branchen und kaum eine Wertschöpfungskette steht nicht vor einer grundlegenden Neuordnung. Banken sind hiervon keinesfalls ausgeschlossen. FinTechs sind Start-ups oder neue Marktteilnehmer, die Technologie und Financial Services vereinen. Getreu dem Motto „Banking is necessary, banks are not“, fällt es FinTechs leichter neue Technologien schnell auf dem Markt zu etablieren, ohne eine Banklizenz erwerben zu müssen, und krempeln derzeit so den Financial Services Sektor um. So können Kunden über FinTechs bspw. Finanzierungsmodelle anfragen und beantragen.

Erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag „Neugründungen im Finanzdienstleistungsmarkt erfordern die digitale Transformation bei nahezu allen Banken wie z.B. Förderbanken – Teil II“ wie sich Banken insbesondere Förderbanken auf die neuen Marktteilnehmer und auf das geänderte Marktumfeld einstellen sollten.

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