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Blickpunkt Osteuropa

Ausländer müssen beim Antrag auf ein tschechisches Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung ihre Unterkunft nachweisen


Personen mit fremder Staatsangehörigkeit, die ein Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung für die Tschechische Republik beantragen, müssen nachweisen, dass ihnen auf dem Gebiet der Tschechischen Republik eine Unterkunft zur Verfügung steht.

Als solcher Nachweis kann ein Mietvertrag oder eine sog. Bestätigung über die Sicherstellung der Unterkunft dienen, wodurch der Eigentümer der Liegenschaft oder dessen Bevollmächtigter durch seine Unterschrift bestätigt, dem Ausländer eine Unterkunft für die im Mietvertrag oder  in der Bestätigung aufgeführte Dauer zur Verfügung zu stellen. Solcher Beleg über die Unterkunftssicherstellung muss neben dem Vor- und Nachnamen des Unterkunftgebers auch den Vor- und Nachnamen des Antragstellers, dessen Geburtsdatum, Reisepassnummer und die vereinbarte Unterkunftsdauer beinhalten und in tschechischer Sprache ausgestellt werden.

Bei Belegen, die für Staatsangehörige aus Drittländern ausgestellt werden, die ein Visum oder eine langfristige oder dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen, ist der Beleg über die Sicherstellung der Unterkunft vor einem Notar zu unterzeichnen. Bei einem Mietvertrag ist keine notarielle Beglaubigung erforderlich.