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Blickpunkt Osteuropa

Änderungen der serbischen Steuergesetze


Zur Bekämpfung des Haushaltsdefizits, der Staatsverschuldung und der Wirtschaftskrise hat die serbische Regierung Änderungen der Steuergesetze vorgeschlagen. Einige der Änderungen haben außerdem den Zweck der Angleichung an die EU-Regeln.

Die wichtigsten Änderungen betreffen das Umsatzsteuergesetz, das Verbrauchsteuergesetz, die Steuerverwaltung und das Steuerverfahrensgesetz, das Einkommensteuergesetz sowie das Gesetz über Registrierkassen. Gleichzeitig werden einige Gebühren/Abgaben abgeschafft. Das Körperschaftsteuergesetz soll in näherer Zukunft ebenfalls geändert werden.

Dem Vorschlag entsprechend soll der Umsatzsteuersatz zum 1. Oktober 2012 von 18 % auf 20 % angehoben werden. Desweiteren gibt es noch zusätzliche Änderungen bezüglich der Umsatzsteuer, die die serbische Regierung plant (z. B. Verbesserungen an gepachtetem Besitz, Immobilienlieferungen, unentgeltliche Lieferungen, Verteilung von Marketingmaterialien, Umsatzsteuerschuldner sowie Anwendung der Steuerschuldumkehr, Umsatzsteueranmeldung, Regeln des Lieferortes, Rückerstattung von Umsatzsteuer an Nichtansässige, Befreiungen usw.). Falls das serbische Parlament den Vorschlag annimmt, treten die meisten dieser Änderungen am 1. Januar 2013 in Kraft.

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