PwC

Blickpunkt Osteuropa

Blickpunkt Osteuropa

Quellensteuer in Polen


Die zum 1. Januar 2012 eintretenden Änderungen, abgesehen von der Änderung des Gesetzes über die Umsätze von Finanzinstrumenten und einigen anderen Gesetzen, ändern die Regelungen bezüglich der Quellensteuer laut polnischem Körperschafts- und Einkommensteuergesetz sowie das Steuergesetz.

Die vorgeschlagenen Änderungen veranschaulichen, dass die Finanzbehörden mit verschiedenen Problemen vertraut sind. Dazu gehören die Bestimmung des Steuerwohnsitzes sowie die Bestimmung des wirtschaftlichen Eigentums bei Unternehmen, die mit Blick auf Zahlungen von Zinsen und Dividenden von Polen an Unternehmensvertreter, Zinsen und Dividenden aus Polen erhalten (unterliegen in Polen der Quellensteuer).

Zur selben Zeit sollte beachtet werden, dass die vorgeschlagenen Änderungen die Interpretationsprobleme hinsichtlich der Besteuerung von Zahlungen durch Sammelkonten nicht lösen.

Hilfestellung bei der Lösung von Problemen hinsichtlich der Einfuhrumsatzsteuer


Bei der Einfuhr von Waren nach Aserbaidschan haben viele Unternehmen kürzlich eine Verweigerung der am Zoll gezahlten Einfuhrumsatzsteuer unter den vorübergehenden Einfuhrvorschriften erfahren. Das Problem tritt bei der am Zoll fälligen Umsatzsteuerteilzahlung in Höhe von 3 % (entsprechend des Zollkodexes Aserbaidschans) auf. In vielen Fällen hat die Steuerbehörde diese Umsatzsteuer als Gutschrift für Fach- oder Verwaltungsschwierigkeiten nicht anerkannt. Als Auswirkungen haben sich der Verlust des Umsatzsteuerguthabens, die Anwendung von Strafen und Zinsen sowie Änderungen der Abgabe von Umsatzsteuer usw. gezeigt.

PwC hat große Fortschritte bei der Verteidigung der Rechte von Steuerzahlern zur Gutschrift von Einfuhrumsatzsteuer gemacht. Außerdem haben wir zur Klärung verschiedener Herangehensweisen mit den staatlichen Einrichtungen zusammengearbeitet und ein rechtmäßiges Resultat erzielt.

Was ist in Sachen Umsatzsteuer für das Jahr 2012 zu erwarten?


Der tschechische Präsident hat Änderungen des Umsatzsteuergesetzes unterzeichnet, die am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Die wichtigsten davon sind:

  • Der ermäßigte Umsatzsteuersatz wird von 10 % auf 14 % erhöht.
  • Vorauszahlungen, die am Ende des Jahres 2011 in Verbindung mit einer dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegenden Lieferung erhalten wurden und 2012 realisiert werden, unterliegen einem Steuersatz von 10 %; die Differenz zwischen dem Endpreis und Vorauszahlungen unterliegt dem neuen Satz.
  • Das Verfahren der Steuerschuldumkehr wird für Bauarbeiten und Fließbandarbeit unter der Produktklassifizierungsnummer CZ-CPA 41 – 43 erweitert. Die Anwendung des Verfahrens der Steuerschuldumkehr ist obligatorisch für diese Arbeit, sofern sie zwischen Unternehmen geleistet wird.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Daniel Kast und Monika Diekert gern zur Verfügung.

Die Steuerbehörden schlagen ein neues System für den Verlustvortrag vor


Am 7. November 2011 veröffentlichte die nationale Steuerbehörde der Ukraine auf ihrer Internetseite einen Gesetzesentwurf zur öffentlichen Diskussion von Änderungsvorschlägen zur Behandlung von Verlustvorträgen.

Der Entwurf schlägt vor, dass ab dem 1. April 2011 nur jeweils 25 % der vor diesem Datum entstandenen Steuerverluste in 2011 bis 2014 abgezogen werden können. Falls dieser Prozentsatz der Verluste während des entsprechenden Jahres nicht angewendet wird, kann der Restbetrag in den darauffolgenden Jahren nicht mehr benutzt werden.

Der Entwurf nennt auch mehrere Ausnahmen hierzu. So können folgende Unternehmen sämtliche Verluste nutzen:

  • Unternehmen mit einem steuerpflichtigen Einkommen von weniger als UAH 1 mio (ca. EUR 89.781) im Jahr 2010;
  • Unternehmen, die Nahrungsmittel für die Wohlfahrtspflege produzieren.

Obwohl es als keine ideale Lösung erscheint, so sorgt der Vorschlag für eine gewisse erste Sicherheit und beseitigt aktuelle Probleme im Zusammenhang mit der Nutzbarkeit von Verlustvorträgen. PwC ist der Meinung, dass all diese Verluste abzugsfähig bleiben sollten.

Neuer Ansprechpartner des German Desks bei PwC in Kiew


 

Mitte Oktober hat Andreas Pfeil den German Desk in Kiew übernommen. Herr Pfeil wird in dieser Rolle einerseits als Ansprechpartner für deutschsprachige Unternehmen in der Ukraine zur Verfügung stehen, andererseits betreut er als Senior Manager nationale und internationale Transaktions- und Bewertungsprojekte in Kiew sowie in den GUS-Ländern. Aufgrund früherer Aufenthalte kann Andreas Pfeil bereits auf ein umfassendes Netzwerk zu Unternehmen und staatlichen Institutionen vor Ort zurückgreifen. Gerne steht er für Anfragen und Rückfragen zur Verfügung.

Kontaktdaten:

Andreas Pfeil
PwC | Senior Manager, Corporate Finance
Office: +380 44 4906777 | Ext. 83803023 | Mobile +380 50 3835208 | Fax: +380 44 490 6738
E-mail: andreas.pfeil@ua.pwc.com
LLC PricewaterhouseCoopers
Eurasia Business Center, 10th floor, 75 Zhylyanska Street, Kyiv 01032, Ukraine

Vorübergehende ukrainische Aufenthaltserlaubnis für Ehepartner ausländischer Arbeitnehmer


Am 20. Oktober 2011 wurde das Gesetz über die „Rechtsstellung ausländischer und staatenloser Personen“ vom ukrainischen Präsidenten unterzeichnet. Dieses Gesetz ermöglicht einer neuen Gruppe von Ausländern (einschließlich nicht-erwerbstätigen Ehepartnern von Inhabern einer vorübergehenden ukrainischen Aufenthaltserlaubnis) die Beantragung einer solchen vorübergehenden ukrainischen Aufenthaltserlaubnis.

Die dafür notwendigen Dokumente sind die Heiratsurkunde sowie eine Kopie der vorübergehenden Aufenthaltserlaubnis des ursprünglichen Inhabers. Entsprechend vorläufiger Informationen wird das Gesetz am Tag der offiziellen Bekanntgabe in Kraft treten.

SCP zur Abstimmung im tschechischen Parlament


Das tschechische Parlament hat begonnen eine Gesetzesnovelle zu besprechen, deren Hauptziel in der Einführung eines Single Collection Points (SCP) für Steuern und andere Abgaben liegt. Im Wesentlichen geht es um eine Steuerreform, die zum 1. Januar 2013 wirksam wird. Das Finanzministerium hatte den ursprünglichen Vorschlag vorbereitet, allerdings wurden einige bedeutungsvolle Änderungen während der Regierungsverhandlung beschlossen.

Im Folgenden führen wir einige wichtige Punkte dieser Gesetzesnovelle auf:

Auswirkungen auf einzelne Personen
Das Konzept des Superbruttolohns wurde aufgehoben und der Einkommenssteuersatz auf 19 % erhöht. Daneben wurden weitere wichtigen Änderungen vereinbart; die Basen für die Steuerberechnung sowie für die Sozial- und Krankenversicherung wurden vereint, die Arbeitnehmer werden nach wie vor Erholungs-, Sport- u. a. Einrichtungen oder Beiträge zu Kultur- und Sportsveranstaltungen genießen können (die Befreiung dieser Geldwertleistung wird jedoch mit einem jährlichen Höchstbetrag von CZK 10.000 (ca. EUR 572,05) begrenzt) u.a.

Auswirkungen auf juristische Personen und Arbeitgeber
Es wurde eine neue Abgabe auf die Lohnsumme mit einer Gesamtrate von 32,4 % eingeführt. Diese wird die Sozial- und Krankenversicherung, die durch den Arbeitgeber gezahlt wurde, ersetzen. Zur gleichen Zeit wird die individuelle maximale Bemessungsgrundlage für Sozial- und Krankenversicherung beim Arbeitgeber aufgehoben, aber die Grenze wird für alle Arbeitnehmer gemeinsam anwendbar sein. Neu ist eine Befreiung der Dividenden, Gewinnanteile, Liquidationsteile und ähnlichem Einkommen, das von Unternehmen aus der Tschechischen Republik anderen EU-Staaten sowie Norwegen, Island und der Schweiz gezahlt wird und auch von Unternehmen aus der Tschechischen Republik anerkannt wird.

Auswirkungen für Gesellschaften und Personen
Die Steuergrenze für die obligatorische Anzahlung wurde von CZK 30.000 (ca. EUR 1.716,15) auf CZK 200.000 erhöht (ca. EUR 11.441). Dazu wurde ein neues System der monatlichen Vorschüsse eingeführt. Die Einkommen- sowie Schenkungssteuer wurden auf 19 % (mit Ausnahme von Emissionsberechtigungen) vereinheitlicht. Der Erbschaftsteuersatz beträgt 9,5 %.

Ein umfassender Beitrag zu diesem Thema wird in unserem nächsten Newsletter Osteuropa kompakt (November-Ausgabe) erscheinen. Sollten Sie bereits vorher Fragen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.