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Blickpunkt Osteuropa

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Strafen für die verspätete Übermittlung von Intrastat-Daten und Preisstatistiken


Angaben des ungarischen Statistikamtes zufolge hat sich die Anzahl der Fälle natürlicher und juristischer Personen, die verpflichtet sind, Intrastat-Daten und externe Handelspreisstatistiken einzureichen und die ihrer Meldepflicht nicht fristgerecht, d. h. nicht bis zum 8. (für Preisstatistiken) bzw. zum 15. (für Intrastat-Daten) des Folgemonats nachkommen, zunehmend erhöht.

Das Statistikamt  stellt in dem neuen Leitfaden zur Vervollständigung des Intrastat-Fragebogens ausdrücklich klar, dass eine verspätete Übermittlung der erforderlichen Daten (bzw. das Nichteinhalten der Meldepflicht oder die Übermittlung falscher Daten) zur Auferlegung von Verwaltungsstrafen führen kann. Diese Strafe kann sich für natürliche Personen auf bis zu HUF 200.000 (ca. EUR 674) und für juristische Personen auf HUF 200.000 bis HUF 2.000.000 (ca. EUR 6.737) belaufen. Die Strafe kann für jede verspätete Übermittlung verhängt werden.

Das Statistikamt wird die Einhaltung der Meldefristen für Intrastat-Daten und für Preisstatistiken prüfen. Wir empfehlen daher, besonderes Augenmerk auf die Rechtzeitigkeit und Genauigkeit bei der Einreichung Ihrer Daten zu legen.

Bitte beachten Sie, dass Unternehmer seit dem Beitritt Kroatiens zur EU am 1. Juli 2013, verpflichtet sind, ihre mit Kroatien in Verbindung stehenden Handelsdaten in den Intrastat-Daten und den Preisstatistiken auszuweisen.