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Blickpunkt Osteuropa

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Rumänien regelt die Tätigkeiten von Tagelöhnern neu


Rumänien hat ein Gesetz über die Tätigkeiten von Tagelöhnern und die entsprechenden methodischen Normen veröffentlicht. Es trat am 23. April 2011 in Kraft.

Die wichtigsten Bestimmungen sind:

  • Ein Tagelöhner ist eine rumänische oder ausländische Einzelperson, die gelegentliche, unqualifizierte Tätigkeiten für ein Unternehmen ("Begünstigter") ausübt. 
  • Die Arbeitsbeziehung zwischen den Tagelöhnern und dem Begünstigten wird ohne den Abschluss eines Arbeitsvertrags begründet. 
  • Die Dauer gelegentlicher Tätigkeiten beträgt mindestens einen Tag mit acht Arbeitsstunden; die tägliche Arbeitszeit darf zwölf Stunden nicht überschreiten; sechs Stunden im Falle von minderjährigen Arbeitern. 
  • Ein Tagelöhner darf für denselben Begünstigten maximal 90 Tage pro Kalenderjahr arbeiten. Der Begünstigte kann Tagelöhner nicht für eine dritte Partei unter Vertrag nehmen. 
  • Das Gesetz nennt die Bereiche, in denen gelegentliche Arbeitstätigkeiten ausgeübt werden können: zum Beispiel Landwirtschaft, Warenhandel, Reinigungs- und Instandhaltungstätigkeiten, Vorführungen, kameraführende Produktionen und andere kulturelle Tätigkeiten. 
  • Für gelegentliche Arbeit sind keine Sozialabgaben fällig, weder durch den Tagelöhner noch durch den Begünstigten. Als Folge daraus wird der Tagelöhner nicht sozialversichert. Optionale Gesundheits- und Rentenbeiträge können allerdings vereinbart werden.

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