Capital Markets Blog

SRB Brexit-Positionspapier zur Abwicklungsvorbereitung

Das Single Resolution Board (SRB) hat in einem Positionspapier[1] darauf hingewiesen, dass wesentliche regulatorische Vorgaben (wie z.B. an die MREL Quote, FortfĂŒhrungskonzepte, Personalausstattung) ungeachtet des Brexits von Bankinstituten in der EU27 eingehalten werden mĂŒssen. Mit dem Brexit wird die europĂ€ische Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD)[2] ihre Bindungswirkung fĂŒr in Großbritannien ansĂ€ssige Institute verlieren. Daher formuliert das SRB seine regulatorischen Erwartungen an Banken, die a) ihre GeschĂ€fte, in eines der EU27 LĂ€nder verlagern (incoming banks), oder b) ihren Hauptsitz in der EU27 haben und ihre AktivitĂ€ten in Großbritannien oder einem Drittland auf- bzw. ausbauen (outgoing banks).

SRB Brexit position paper to ensure resolvability

The Single Resolution Board (SRB) pointed out in a position paper[1]  that banks have to be compliant with essential regulatory requirements (e.g. for MREL, continuity concepts, staffing) irrespective of the upcoming Brexit. After Brexit the European Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) will lose its binding effect for institutions domiciled in Great Britain.[2]  The SRB therefore formulates its regulatory expectations for banks that a) relocate their operations to one of the EU27 countries (incoming banks) or b) have their head office in the EU27 and establish or expand their activities in Great Britain or a third country (outgoing banks).

Handels- und steuerbilanzielle Fragen bei der Portierung von Zinsderivate-Portfolien zwischen zentralen Kontrahenten

Im Zuge des Brexit entfĂ€llt das “Passporting” von Finanzdienstleistungen, und die regulatorische Anerkennung von Finanzdienstleistern im Vereinigten Königreich in der EU bedarf einer Genehmigung im Einzelfall. Die somit zu erwartende Verlagerung von FinanzgeschĂ€ften in die EU betrifft auch das Clearing von in Euro denominierten Zinsderivaten (sog. “Euro-Clearing”). Der nachfolgende Beitrag beschreibt mögliche Übertragungswege fĂŒr bestehende Zinsderivate zu einem zentralen Kontrahenten in der EU und diskutiert die handels- und steuerbilanziellen Folgen.