Kategorie: Veranstaltungen

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Versicherer beim IFRS 17 Round Table und mehr…

Intensiver Austausch der Versicherer vor Ort und wie Sie im Anschluss auf dem Laufenden bleiben

 

Die im PwC Office in M├╝nchen Ende letzter Woche durchgef├╝hrte Veranstaltung rund um das Thema IFRS 17 war ein gro├čer Erfolg. Eine Vielzahl von Teilnehmer/innen gro├čer deutscher Versicherungskonzerne sowie Vertreter/innen von Tochterunternehmen internationaler Versicherungsgruppen kamen zusammen und nutzten die Gelegenheit, intensiv ├╝ber Status und aktuelle Erfahrungen zu IFRS 17 zu sprechen.

Was der Erfahrungsaustausch ergab und welche Empfehlungen sich f├╝r die Teilnehmer/innen daraus ableiten, lesen Sie in unserem Accounting FS Blog.

 

Mehr IFRS 17?

Wer sich im Anschluss an oder jenseits des Round Tables zum Thema IFRS 17 auf dem Laufenden halten m├Âchte, dem seien folgende M├Âglichkeiten empfohlen:

 

 

Digitales IFRS-Training in der IFRS eLearning Academy!

Bilanzierungsvorschriften nach IFRS werden in rasanter Folge angepasst und Sie m├╝ssen weiter Schritt halten?

Mit unserer IFRS eLearning Academy bieen wir Ihnen von PwC-Rechnungslegungsfachleuten entwickelte und stets aktuell gehaltene webbasierte Trainings f├╝r Ihre Mitarbeitenden. So bilden Sie diese optimal aus und sie haben auch noch Spa├č dabei!“

Prof. Dr. R├╝diger Loitz, Leiter Capital Markets & Accounting Advisory Services

Prof. Dr. R├╝diger Loitz

Wissen wird immer noch als wertvoller Rohstoff und Erfolgsgarant f├╝r Unternehmen im globalen Wettbewerb gesehen. F├╝r die positive Entwicklung von Unternehmen spielt die berufliche Weiterbildung der Mitarbeitenden eine gro├če Rolle. Viele Unternehmen haben dies schon lange erkannt und bieten ihrem Personal Fortbildungsm├Âglichkeiten im Rahmen von Inhouse- oder externen Schulungen.

Gerade im Bereich der Rechnungslegung nach IFRS ist der Bedarf an Basis- und Spezialwissen gro├č und Unternehmen stehen stets vor der Herausforderung, die Aktualit├Ąt des Wissens in der Finanzfunktion unternehmensweit sicherzustellen.

Was bieten wir Ihnen an?

Die IFRS eLearning Academy von PwC bietet Ihnen ein modular aufgebautes englischsprachiges Training zur internationalen Rechnungslegung:

  • Introduction to IFRS
  • IAS 2 Inventories
  • IAS 7 Statement of Cash Flows
  • IAS 16 Property, Plant & Equipment
  • IAS 36 Impairment
  • IAS 38 Intangible Assets
  • IFRS 9 Financial Instruments
  • IFRS 10 Consolidated Financial Statements
  • IFRS 15 Revenue Recognition
  • IFRS 16 Leases.

 

Das Training ist webbasiert und kann per Cloud oder On-Premise genutzt werden.

F├╝r n├Ąhere Informationen lesen Sie den Flyer im PwCPlus-Dokument Brennpunkt „Digitales IFRS-Training – die IFRS eLearning Academy“.

Alternativ kontaktieren Sie direkt:

Prof. Dr. R├╝diger Loitz oder Franjo Juric.

Sie haben noch kein PwCPlus-Abonnement?

F├╝r den kostenfreien Bereich gen├╝gt eine Anmeldung mit Ihrer E-Mailadresse unter www.pwcplus.de 

 

Am Anfang war das Wort – Nachlese

Mein Fazit zum DGI-forum Wittenberg: „Am Anfang war das Wort – wer aber hat heute das Sagen?“

 

Letzte Woche habe ich unter dem Titel „Am Anfang war das Wort“ auf das DGI-Forum Wittenberg 2017 hingewiesen, an dem ich als PwC-Vertreterin f├╝r den Wissenstransfer bei Assurance teilgenommen habe und bei dem das Thema Digitalisierung nat├╝rlich zentral war.

Die Aufbereitung der Tagung mit dem Untertitel „Sprache, Wahrheit und Datensouver├Ąnit├Ąt in modernen Kommunikationswelten“ inklusive Bereitstellung der aufgezeichneten Vortr├Ąge, Zusammenfassung der Diskussionen und Ausblick wird seitens der Veranstalter folgen. Zwischenzeitlich m├Âchte ich f├╝r mich pers├Ânlich, bzw. f├╝r unsere t├Ągliche Arbeit im Knowledge Transfer Team einer gro├čen WP-Gesellschaft wie PwC einige ├ťberlegungen notieren, die ich aus dem Forum mitgenommen habe.

Das ist im Kontext von PwCPlus eine praktische Nachlese in eigener Sache, denn auch unsere Recherche-Applikation, die mit nun bald 20 Jahren auf eine f├╝r Online-Produkte beachtliche Lebensspanne zur├╝ckblickt, muss sich besonders angesichts neuer digitaler Trends immer wieder nach ihrem Nutzen und Mehrwert fragen.

Knowledge Management (KM), so kursierte es auch auf der Tagung, ist kein anzuwendender Begriff mehr f├╝r das Organisieren, Strukturieren und zielgruppenspezifische Aufbereiten von (Fach)Wissen. Beinah w├╝rde man, wenn es denn ein deutscher Begriff w├Ąre, mit dem Linguisten Professor Horst-Dieter Schlosser, bei dem ich studiert habe, von einem „Unwort“ sprechen k├Ânnen. Denn der KM-Hype Anfang des Jahrtausends hat viel Geld und Ressourcen gekostet und wenig gebracht. 

Wenig?

Knowledge Sharing wird heute ├╝berall und von allen betrieben; der BWLer kennt sich damit ebenso aus wie die Personalerin oder die IT-Fachleute.

Das ist aber auch die Crux damit: Wenn alle davon sprechen, haben diejenigen, die es in die Welt setzten, die Wissensfachleute, nicht mehr allein das Sagen. Oder eben gar nicht mehr, wenn sie sich in die Schmollecke zur├╝ckziehen und die anderen schon sehen lassen, was sie davon haben werden…

 

Mein pers├Ânliches Fazit:

Die Frage des Forums, wer heute das Sagen hat, muss beantwortet werden mit „wer die Ansage macht“: Wie man seinerzeit Luther zuh├Ârte, weil er sprach, druckte, schrie und fuchtelte, so h├Ârt man heute anderen „Aufregern“ zu, weil eben die „Aufregung“ das Sch├Ânste dabei ist. Stellt sich ein Nutzen heraus (bei Luther war es neben machtpolitischen Erw├Ągungen der Herrschenden entschieden der akute Reformbedarf der Kirche), wird es der Aufreger weit bringen.

Erweist sich das Ganze als Schall und Rauch, wendet man sich neuen Schaumblasen zu.

Was hei├čt das f├╝r die Information Professionals?

  • Mehr sagen.
  • Mehr Nutzenargumentation.
  • Mehr ├ľffentlichkeitsarbeit.
  • Mehr k├Ąmpfen f├╝r die gute Sache, denn in Zeiten von Fake News, Opinion Spam, Filterblasen, intransparenten Algorithmen und Sprachrobotern ist es wichtiger denn je, dass Informationskompetenz und Medienm├╝ndigkeit gepflegt werden.

 

Was hei├čt das f├╝r PwCPlus und den Knowledge Transfer?

  • Damit dem digitalen Hype keine Entt├Ąuschungen folgen, z├Ąhlt Datenqualit├Ąt, oder Datenhygiene, wie ich es lieber nenne, heute umso mehr.
  • Insofern sind aktuelle digitale Entwicklungen von uns zun├Ąchst wertfrei auf ihren Nutzen zu pr├╝fen. Techniken wie Textmining oder der Einsatz von K├╝nstlicher Intelligenz zur Unterst├╝tzung von Suchanfragen k├Ânnen die Qualit├Ąt von Recherche-Systemen ma├čgeblich erh├Âhen und die Ausgabezeiten minimieren. Sie k├Ânnen ebenso Mitarbeitern/innen l├Ąstige Arbeiten wie das Verschlagworten oder Kategorisieren abnehmen, und sie finden vermutlich sogar Treffer, auf die ein Mensch nicht gesto├čen w├Ąre.
  • Auch wir werden deshalb unser PwCPlus mittels Textmining fit f├╝r die Zukunft machen und versprechen uns davon eine weiter wachsende Nutzungszufriedenheit und eine Qualit├Ątsverbesserung auch auf Seiten der redaktionellen Arbeit.
  • Was wir aber nicht tun sollten, ist, im digitalen Rausch uns blau├Ąugig auf die technischen Innovationen zu verlassen, die nun alles richten werden. Pr├╝fung, n├Âtigenfalls Justierung, Erg├Ąnzung, Prozessverst├Ąndnis (!), laufende Kosten-Nutzen-Analyse und die Priorit├Ąt der Datenhygiene m├╝ssen weiterhin unsere Kernthemen bleiben.

Insofern bin ich dann im Kleinen wieder bei unserem CDO Harald Kayser und seinem Pl├Ądoyer f├╝r Verantwortungs├╝bernahme in Sachen Digitalisierung.

F├╝r die  Information Professionals und die Frage nach denjenigen, die das Sagen haben werden in den neuen Kommunikationswelten, gilt damit meines Erachtens:

Sagt an, dann werdet Ihr geh├Ârt werden – und nehmt Euch ein Beispiel an Martin Luther!  

 

├ťbrigens: Unsere Erfahrungen mit Textmining bei PwCPlus werde ich voraussichtlich n├Ąchstes Jahr gern an dieser Stelle teilen und freue mich dann auch ├╝ber Nutzer/innen-Feedback.

 

 

Am Anfang war das Wort

– wer aber hat heute das Sagen? Sprache, Wahrheit und Datensouver├Ąnit├Ąt in modernen Kommunikationswelten.

 

So lautet der Titel des diesj├Ąhrigen DGI-Forums Wittenberg.

Die Deutsche Gesellschaft f├╝r Information und Wissen e.V (DGI) l├Ądt vom 7.- 9. September 2017 in die altehrw├╝rdige Leucorea der Lutherstadt Wittenberg, um mit Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft die Rolle von Sprache als Medium der Kommunikation, der Information, aber auch der Beeinflussung und Indoktrination sowie die Anforderungen an heutige Informationskompetenz zu diskutieren.

Sprache sei, so die DGI-Ank├╝ndigung, auch Taktgeber und Gradmesser f├╝r neue Technologien in der Internet-Kommunikation sowie der K├╝nstlichen Intelligenz. Im Sinne einer intellektuellen und individuellen F├Ąhigkeit sei Sprache nicht nur bei der Recherche, im Diskurs oder als Instrument f├╝r Demagogie unhintergehbar, sondern im Umkehrschluss auch, um Unwahrheiten zu entlarven oder Meinungen von Fakten unterscheiden zu k├Ânnen.

Dass Sprachsensibilit├Ąt in unserer sogenannten postfaktischen oder gar botfaktischen Zeit, wie die DGI schreibt, essentiell ist und dass gerade Menschen des ├Âffentlichen Lebens in der Kommunikation eine besondere Verantwortung zukommt, liegt auf der Hand.

Vertreter/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft werden das Tagunsprogramm bestreiten. 

PwCs Digitalisierungskampagne und die resultierende Verantwortung f├╝r Technikfolgenabsch├Ątzung, Innovationsgeschwindigkeit und gesellschaftliche Auswirkungen wurden im weiteren Rahmen beim T20-Summit in Berlin u.a. durch unseren CDO Harald Kayser diskutiert.

Im diesj├Ąhrigen DGI-Forum werde ich meine Sicht einer Spezialistin f├╝r Wissenstransfer bei PwC vortragen:

 

In meinem Beitrag am 8.9. um 16.45 h

„Sola Scriptura ÔÇô Neue Medien ÔÇô Fake News. (Was) L├Ąsst sich von Luther lernen?“

 

zeige ich anhand von Beispielen, wie der Reformator seine Autorit├Ąt als Theologe und Volksheld gezielt f├╝r seine Sache einsetzte. Obwohl er dabei ├ťbertreibungen, Schm├Ąhungen, und Falschmeldungen nicht scheute, wirkt seine Eskalationsstrategie bis heute erfolgreicher als die M├Ą├čigungspolitik seines Kontrahenten Albrecht von Brandenburg. Ob sich daraus Folgerungen f├╝r die Arbeit von Medienmenschen und Information Professionals im 21. Jahrhundert ziehen lassen, begann ich mich zu fragen, als mir bewusst wurde, dass mit dem Thema Digitalisierung genauso viel (├╝berzogene?) Heilserwartung wie D├Ąmonisierung verkn├╝pft ist. Auch hierf├╝r gibt es Praxisbeispiele.

Das gesamte Tagungsprogramm und alle weitern Details finden Sie auf der DGI-Website.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

 

Kulturtipp:

Dass es zwischen Neuen Medien, Fake News und Martin Luther durchaus interessante Zusammenh├Ąnge gibt, habe ich erst bei der Arbeit an meinem historischen Roman „O Mensch, bedenck, das End!“ gelernt, den ich eigentlich in meiner Freizeit begann, um ein wenig Auszeit vom virtuellen Wahnsinn zu nehmen. P├╝nktlich zum Reformationsjubil├Ąum ist er in 2. Auflage im Mai 2017 erschienen, und weil das DGI-Thema, der Tagungsort und die PwC-Beteiligung so gut passten, werde ich am  7.9. um 18 h zum ├ťbergang ins gesellschaftliche Programm eine ├Âffentlichen Lesung veranstalten (mehr dazu ebenfalls im Tagungsprogramm).