Alles ganz normal?

Zum „New Normal“ im Wissensmanagement, im (Home) Office und in der Kutsche.

 

„Wissensmanagement ist das New Normal.“

So das Motto des diesjährigen KnowledgeCamp 2021 (#gkc21), das am 18. und 19.11. digital stattfindet.

 

Die vernetzte Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts wird geprägt von den Rahmenbedingungen der sog. VUCA-Welt (volatility, uncertainty, complexity und ambiguity). Die Pandemie ist nur eine von vielen disruptiven Veränderungen, auf die sich alle vorbereiten müssen.

Aus der Event-Ankündigung

 

Frage an die Teilnehmenden:

  • Welche Erfahrungen beim professionellen und verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen wollen wir im „New Normal“ fest verankern?
  • Welche besonderen Möglichkeiten bietet hierzu der neue Wissensmanagement-Standard ISO 30401? 

 

Als Vorbereitungslektüre empfiehlt sich das Kuratierte Dossier „Wissensmanagement – New Normal“, ab heute als Printausgabe oder als kostenfreies Online-Magazin

hier.

Von mir wird darin die Frage aufgeworfen, ob alle Menschen Wissensmanagement können und am besten die Maschinen?

Auf alle anderen Beiträge, zum Beispiel Zahnräder im Kopf, bin ich schon sehr gespannt!

New Normal?

Auch das diesjährige DGI-Forum hat sich unter dem Titel „Informationsvermittlung in Zeiten der Distanz“ gefragt,

  • inwieweit unser Informationsverhalten sich verändert in Zeiten physischer Distanz bei digitaler Nähe und
  • ob angesichts gesellschaftlicher wie politischer Unsicherheiten nicht eine Neu-Konzeptionen von (Wissens)Kommunikation nötig ist? 

Das New Normal ist also im Wissensmanagement bisher eher eine Annahme, die es noch mit Leben zu füllen gilt. 

Nicht anders als beim 

 

Home Office

In Presse und Foren ist zu lesen, dass die Anwesenheitskultur im Büro durch die Pandemie endgültig ausgedient habe und sich als „New Normal“ eine Hybridform etablieren werde, in welcher Angestellte flexibel arbeiteten: Partiell von daheim aus und teilweise im Büro, das dann mehr als Treffpunkt und Kommunikationsort, denn zum Abarbeiten dienen könne..

Das neue Normal ist demnach bisher auch mehr ein Szenario als gelebte Praxis.

 

Und die Kutsche?

Weil die beiden exemplarisch genannten Bereiche deutlich zeigen, dass das „Neue Normal“ so lange nicht normal ist, wie es beschworen wird – und weil der Mensch ein beharrendes Wesen ist, dem Veränderungen naturgemäß schwerfallen, gibt es bei PwC die Kampagne Trust in Transformation

Sie soll Mut machen, den (digitalen) Wandel als Chance zu sehen und die neuen Möglichkeiten wahrzunehmen, die sich hier in Zukunft bieten, denn:.

„Die riskanteste Transformation ist die, die man nicht angeht.“

Kampagnen-Zitat

Der Beweis: Wenn der Wandel aufzuhalten wäre, würden wir heute noch in der Kutsche reisen.

Sollten wir allerdings annehmen, dass intelligente Menschen wissenschaftliche Erkenntnisse ganz von selbst zu schätzen wüssten, kann uns Martin Luther eines besseren belehren. Denn auch früher gab’s schon neue Normalitäten.

Rätselfrage; Wie ist man damals damit umgegangen und was können wir heute daraus lernen?

Schauen Sie gern hier und suchen Sie nach der Kutsche.

Und diskutieren Sie als Info Pro am besten mit über das New Normal im Wissensmanagement und die Rolle des ISO 30401.

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