PwCPlus Blog

Insurance Risk & Regulatory Newsletter Nr. 1

Der Nachfolger des „Solvency II Newsletters ist kürzlich erschienen.

 

Die aktuelle Nachrichten rund um Solvency II schätzt die Branche seit einigen Jahren.

Nun wurde der Newsletter um neue Themen rund um Risikomanagement und Regulatorik erweitert, ohne Solvency II als eines der Kernthemen zu ersetzen.

Ab sofort firmiert der Newsletter unter dem Titel „Insurance Risk & Regulatory Newsletter“ – und die Ausgabe Nr. 1 ist im Dezember erschienen.

Aus dem Inhalt:

  • Regulatorischer Rückblick auf das Jahr 2018
  • Ausblick auf 2019
  • Umsetzung der EbAV-II-Richtlinie: Pensionskassen und -fonds rücken in den Fokus der Aufsicht
  • Der neue IFRS 16: Neuerungen und Auswirkungen auf die Solvabilitätsübersicht
  • Governance-System, Risikomanagement und Dokumentationslandschaft 2.0 – Above and Beyond Compliance?

 

Hier steht Ihnen der interaktive Insurance Risk & Regulatory Newsletter in einer für Ihr iPad-optimierten Version zur Verfügung:

zum Insurance Risk & Regulatory Newsletter

Mehr Risk & Regulatory für Versicherungsunternehmen?

Finden Sie laufend in unserer Rechercheapplikation PwCPlus.

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Post-Brexit: 4 Thesen zu Auswirkungen und Chancen für Europas Kapitalmärkte

EU ohne Großbritannien? Es wird immer wahrscheinlicher. Und die europäischen Kapitalmärkte müssen sich auf einen tiefgreifenden Umbruch einstellen, wenn das Vereinigte Königreich im Jahr 2019 die Europäische Union verlässt.

Welche möglichen Folgen den Märkten bevorstehen, erläutert ein neues Whitepaper von PwC in vier aktuellen Thesen und in englischer Sprache.

  • These 1: A no-Deal Brexit still is a possible scenario.
  • These 2: Brexit does not come with a business case.
  • These 3: The ECB is no different from other regulators.
  • These 4: Brexit is not just another regulatory project.

 

Wenn Sie mehr lesen oder das Dokument herunterladen möchten, dann klicken Sie auf das folgende Bild:

Zum Post-Brexit Whitepaper

Mehr Updates zum Brexit?

Finden Sie in PwCPlus unter dem gleichnamigen Schlagwort.

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Digitales IFRS-Training in der IFRS eLearning Academy!

Bilanzierungsvorschriften nach IFRS werden in rasanter Folge angepasst und Sie müssen weiter Schritt halten?

Mit unserer IFRS eLearning Academy bieen wir Ihnen von PwC-Rechnungslegungsfachleuten entwickelte und stets aktuell gehaltene webbasierte Trainings für Ihre Mitarbeitenden. So bilden Sie diese optimal aus und sie haben auch noch Spaß dabei!“

Prof. Dr. Rüdiger Loitz, Leiter Capital Markets & Accounting Advisory Services

Prof. Dr. Rüdiger Loitz

Wissen wird immer noch als wertvoller Rohstoff und Erfolgsgarant für Unternehmen im globalen Wettbewerb gesehen. Für die positive Entwicklung von Unternehmen spielt die berufliche Weiterbildung der Mitarbeitenden eine große Rolle. Viele Unternehmen haben dies schon lange erkannt und bieten ihrem Personal Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen von Inhouse- oder externen Schulungen.

Gerade im Bereich der Rechnungslegung nach IFRS ist der Bedarf an Basis- und Spezialwissen groß und Unternehmen stehen stets vor der Herausforderung, die Aktualität des Wissens in der Finanzfunktion unternehmensweit sicherzustellen.

Was bieten wir Ihnen an?

Die IFRS eLearning Academy von PwC bietet Ihnen ein modular aufgebautes englischsprachiges Training zur internationalen Rechnungslegung:

  • Introduction to IFRS
  • IAS 2 Inventories
  • IAS 7 Statement of Cash Flows
  • IAS 16 Property, Plant & Equipment
  • IAS 36 Impairment
  • IAS 38 Intangible Assets
  • IFRS 9 Financial Instruments
  • IFRS 10 Consolidated Financial Statements
  • IFRS 15 Revenue Recognition
  • IFRS 16 Leases.

 

Das Training ist webbasiert und kann per Cloud oder On-Premise genutzt werden.

Für nähere Informationen lesen Sie den Flyer im PwCPlus-Dokument Brennpunkt „Digitales IFRS-Training – die IFRS eLearning Academy“.

Alternativ kontaktieren Sie direkt:

Prof. Dr. Rüdiger Loitz oder Franjo Juric.

Sie haben noch kein PwCPlus-Abonnement?

Für den kostenfreien Bereich genügt eine Anmeldung mit Ihrer E-Mailadresse unter www.pwcplus.de 

 

Women in Tech!

Ein Aufruf in eigener Sache?

 

Auch. Denn der „Women in Tech Report“ hat indirekt mit PwCPlus zu tun. Insofern nämlich, als die dort vertretenen Themen (Technology & Processes, Accounting, Risk Management) alle zunehmend auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen sind, die in den sogenannten MINT-Fächern ausgebildet sind (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Technik).

Mehr Digitalisierung = mehr MINT = mehr Menschen?

Leider nein. Der neuesten PwC-Umfrage zufolge fehlt den MINT-Fächern der Nachwuchs. Deshalb müssen jetzt auch die Frauen ran!

„Tech-Talente ins Rampenlicht: Vielfalt nutzen – Potenziale stärken“

so appelliert die Studie.

Natürlich dürfen die Talente auch weiterhin männlich sein. Aber im Sinne der Vielfalt ist der weibliche Anteil dringend aufzustocken.

Knowledge Transfer hat auch viel mit Tech zu tun. In diesem Sinne der Aufruf an alle Tech-Talente, ins Rampenlicht zu treten. Es lohnt sich!

Die Ergebnisse der Studie lesen Sie hier:

zum „Women in Tech“ Report

Mehr zu den Themen Diversity und Digitalisierung finden Sie in PwCPlus unter den entsprechenden Schlagwörtern.

Hier geht’s zur Anmeldung für den kostenfreien Bereich und hier zum FS-Probeabonnement.

 

Die IFRS-Bibel in 6. Auflage jetzt auch als E-Book!

IFRS für Banken. Das Praxishandbuch für Bankbilanzierung nach IFRS als E-Book.

Zum Erscheinen der 6. Auflage hatte ich hier geschrieben, dass IFRS für Banken, die „Bibel aller Controller bei Finanzdienstleistern“, im Bank-Verlag erschienen ist. 

Für die Fans des Digitalen gab es und gibt es die Online-Lese-Möglichkeit über die E-Library in PwCPlus.

!!! Wer einen E-Book Reader oder ein anderes mobiles Endgerät sein Eigen nennt, kann nun die E-Book Version erwerben. Entweder hier oder hier ist sie verfügbar. Das spart Papier und schont die Handgelenke (die Printversion wiegt immerhin fast 5 kg)!!!

Wenn Sie darüber hinaus an laufenden Updates zur internationalen Rechnungslegung interessiert sind, können Sie weiterhin in PwCPlus alles aus einer Hand bekommen, die E-Library und die Knowledgebase zum Thema Capital Markets & Accounting Adivsory PRIME.

Hier geht’s zur Anmeldung für den Probezugang Financial Services.

PwCPlus 3.0 ist live – jetzt testen!

Unsere Fachrecherche-Applikation PwCPlus im neuen Outfit (alias Gewand) ist jetzt

  • übersichtlicher
  • intuitiver
  • mobiler
  • performanter
  • einfach smart!

 

Wir haben Ihr Feedback aufgenommen und PwCPlus auf eine neue Plattform migriert. Jetzt ist PwCPlus 3.0 live!

 

 

Was ist wichtig für Sie?

  • Suche:

    • Auf der Startseite findet befindet sich eine geführte Suche, die die am meisten nachgefragten Themen kurz einführt und die zentralen Schlagworte für den Schnellzugriff bereitstellt.
    • Unter dem Menüpunkt „Suche“ in der horizontalen oberen Menüleiste können Sie Ihre Eingaben wir gewohnt im Suchbalken tätigen und nach Bedarf über die Filtersuche spezifizieren.
  • Mobile-Fähigkeit:

    • PwCPlus ist über alle mobilen Endgeräte verfügbar.
  • Zugriffsrechte:

    • Alle  Inhalte von PwCPlus lassen sich auch von nicht angemeldeten Usern durchsuchen, sind aber nur in Titel und Teaser abrufbar.
    • Wer mehr sehen will, kann sich anmelden und erhält damit Zugriff auf die kostenfreien Inhalte, zum Beispiel zu den Themen Rechnungslegung (Accounting), Öffentlicher Sektor (Public Services), Gesundheitsbranche (Healthcare & Pharma) sowie aus Consulting und Tax Services von FS.
    • Wer ein gebührenpflichtiges PwCPlus-Abonnement abgeschlossen hat, sieht wie gewohnt die Inhalte des Financial Services-Pakets mit den Schwerpunkten Risk & Regulation (Risiko Management & Aufsichtsrecht) sowie Accounting und Compliance FS.
  • Alles im Griff?

Ansonsten empfehle ich den elektronischen Pfadfinder, „Lost in PwCPlus?“ auf der Startseite von PwCPlus. Er führt Sie in drei Minuten durch das System, um einen schnellen Überblick zu erhalten.

Sie sind (noch) kein/e PwCPlus-Abonnent/in?

Dann probieren Sie es einfach aus: Unter pwcplus.de,

Sie sind schon PwCPlus-Abonnent/in?

Dann haben Sie von uns eine Mail erhalten mit der Aufforderung, sich ein neues Passwort zu vergeben. Alles weitere läuft wie beschrieben.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!

 

Die IFRS-Bibel erscheint in 6. Auflage

IFRS für Banken. Das Praxishandbuch für Bankbilanzierung nach IFRS.

Print und Online.

 

Die „Bibel für alle Controller bei Finanzdienstleistern“ nannte ein Kunde das Standardwerk einmal.

Diese „Bibel“ erscheint nun in 6. Auflage, diesmal im Bank-Verlag.

Aus der Beschreibung:

Weltweit besteht nunmehr in über 130 Staaten für kapitalmarktorientierte Unternehmen entweder eine Verpflichtung oder aber die Möglichkeit zur Aufstellung von IFRS-Abschlüssen!

Die vorliegende branchenbezogene Kommentierung berücksichtigt alle bis zum 30. September 2016 veröffentlichten Standards und Interpretationen. Gegenüber der vorangegangenen Auflage wurden wegen der zahlreichen neuen Standards insbesondere die Kapitel zur Erfassung und Bewertung von Finanzinstrumenten (IFRS 9) und zur postenbezogenen Darstellung und Kommentierung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, die zusammen den Schwerpunkt der Kommentierung bilden, vollständig überarbeitet. Dies gilt auch für die Vorschriften zur Konsolidierung (IFRS 10-12) und zur Umsatzrealisierung (IFRS 15). Bei den postenbezogenen Ausführungen und der Darstellung der Bilanzierung typischer Bankgeschäfte wurde zudem der Vergleich mit den Vorschriften des HGB erweitert.

Die weiteren Kapitel umfassen die Darstellung der Rahmenbedingungen der internationalen Rechnungslegung und einen Überblick über die neuen Bilanzierungsvorschriften für Leasingverträge (IFRS 16) und Versicherungsverträge (IFRS 17). Zahlreiche Abbildungen und Beispiele erleichtern die Lesbarkeit und erhöhen den Praxisbezug.

Das Buch (3.326 Seiten, 2 Bände im Schuber) kann zum Preis von 98 EUR beim Bank-Verlag bestellt werden.

Update zum Erscheinen des E-Book s. hier.

 

PwCPlus Special:

Im Rahmen des gebührenpflichtigen PwCPlus-Bereiches stellen wir die neue Auflage wie gewohnt in der E-Library zum Online-Lesen bereit.

Am Anfang war das Wort – Nachlese

Mein Fazit zum DGI-forum Wittenberg: „Am Anfang war das Wort – wer aber hat heute das Sagen?“

 

Letzte Woche habe ich unter dem Titel „Am Anfang war das Wort“ auf das DGI-Forum Wittenberg 2017 hingewiesen, an dem ich als PwC-Vertreterin für den Wissenstransfer bei Assurance teilgenommen habe und bei dem das Thema Digitalisierung natürlich zentral war.

Die Aufbereitung der Tagung mit dem Untertitel „Sprache, Wahrheit und Datensouveränität in modernen Kommunikationswelten“ inklusive Bereitstellung der aufgezeichneten Vorträge, Zusammenfassung der Diskussionen und Ausblick wird seitens der Veranstalter folgen. Zwischenzeitlich möchte ich für mich persönlich, bzw. für unsere tägliche Arbeit im Knowledge Transfer Team einer großen WP-Gesellschaft wie PwC einige Überlegungen notieren, die ich aus dem Forum mitgenommen habe.

Das ist im Kontext von PwCPlus eine praktische Nachlese in eigener Sache, denn auch unsere Recherche-Applikation, die mit nun bald 20 Jahren auf eine für Online-Produkte beachtliche Lebensspanne zurückblickt, muss sich besonders angesichts neuer digitaler Trends immer wieder nach ihrem Nutzen und Mehrwert fragen.

Knowledge Management (KM), so kursierte es auch auf der Tagung, ist kein anzuwendender Begriff mehr für das Organisieren, Strukturieren und zielgruppenspezifische Aufbereiten von (Fach)Wissen. Beinah würde man, wenn es denn ein deutscher Begriff wäre, mit dem Linguisten Professor Horst-Dieter Schlosser, bei dem ich studiert habe, von einem „Unwort“ sprechen können. Denn der KM-Hype Anfang des Jahrtausends hat viel Geld und Ressourcen gekostet und wenig gebracht. 

Wenig?

Knowledge Sharing wird heute überall und von allen betrieben; der BWLer kennt sich damit ebenso aus wie die Personalerin oder die IT-Fachleute.

Das ist aber auch die Crux damit: Wenn alle davon sprechen, haben diejenigen, die es in die Welt setzten, die Wissensfachleute, nicht mehr allein das Sagen. Oder eben gar nicht mehr, wenn sie sich in die Schmollecke zurückziehen und die anderen schon sehen lassen, was sie davon haben werden…

 

Mein persönliches Fazit:

Die Frage des Forums, wer heute das Sagen hat, muss beantwortet werden mit „wer die Ansage macht“: Wie man seinerzeit Luther zuhörte, weil er sprach, druckte, schrie und fuchtelte, so hört man heute anderen „Aufregern“ zu, weil eben die „Aufregung“ das Schönste dabei ist. Stellt sich ein Nutzen heraus (bei Luther war es neben machtpolitischen Erwägungen der Herrschenden entschieden der akute Reformbedarf der Kirche), wird es der Aufreger weit bringen.

Erweist sich das Ganze als Schall und Rauch, wendet man sich neuen Schaumblasen zu.

Was heißt das für die Information Professionals?

  • Mehr sagen.
  • Mehr Nutzenargumentation.
  • Mehr Öffentlichkeitsarbeit.
  • Mehr kämpfen für die gute Sache, denn in Zeiten von Fake News, Opinion Spam, Filterblasen, intransparenten Algorithmen und Sprachrobotern ist es wichtiger denn je, dass Informationskompetenz und Medienmündigkeit gepflegt werden.

 

Was heißt das für PwCPlus und den Knowledge Transfer?

  • Damit dem digitalen Hype keine Enttäuschungen folgen, zählt Datenqualität, oder Datenhygiene, wie ich es lieber nenne, heute umso mehr.
  • Insofern sind aktuelle digitale Entwicklungen von uns zunächst wertfrei auf ihren Nutzen zu prüfen. Techniken wie Textmining oder der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von Suchanfragen können die Qualität von Recherche-Systemen maßgeblich erhöhen und die Ausgabezeiten minimieren. Sie können ebenso Mitarbeitern/innen lästige Arbeiten wie das Verschlagworten oder Kategorisieren abnehmen, und sie finden vermutlich sogar Treffer, auf die ein Mensch nicht gestoßen wäre.
  • Auch wir werden deshalb unser PwCPlus mittels Textmining fit für die Zukunft machen und versprechen uns davon eine weiter wachsende Nutzungszufriedenheit und eine Qualitätsverbesserung auch auf Seiten der redaktionellen Arbeit.
  • Was wir aber nicht tun sollten, ist, im digitalen Rausch uns blauäugig auf die technischen Innovationen zu verlassen, die nun alles richten werden. Prüfung, nötigenfalls Justierung, Ergänzung, Prozessverständnis (!), laufende Kosten-Nutzen-Analyse und die Priorität der Datenhygiene müssen weiterhin unsere Kernthemen bleiben.

Insofern bin ich dann im Kleinen wieder bei unserem CDO Harald Kayser und seinem Plädoyer für Verantwortungsübernahme in Sachen Digitalisierung.

Für die  Information Professionals und die Frage nach denjenigen, die das Sagen haben werden in den neuen Kommunikationswelten, gilt damit meines Erachtens:

Sagt an, dann werdet Ihr gehört werden – und nehmt Euch ein Beispiel an Martin Luther!  

 

Übrigens: Unsere Erfahrungen mit Textmining bei PwCPlus werde ich voraussichtlich nächstes Jahr gern an dieser Stelle teilen und freue mich dann auch über Nutzer/innen-Feedback.

 

 

Am Anfang war das Wort

– wer aber hat heute das Sagen? Sprache, Wahrheit und Datensouveränität in modernen Kommunikationswelten.

 

So lautet der Titel des diesjährigen DGI-Forums Wittenberg.

Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V (DGI) lädt vom 7.- 9. September 2017 in die altehrwürdige Leucorea der Lutherstadt Wittenberg, um mit Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft die Rolle von Sprache als Medium der Kommunikation, der Information, aber auch der Beeinflussung und Indoktrination sowie die Anforderungen an heutige Informationskompetenz zu diskutieren.

Sprache sei, so die DGI-Ankündigung, auch Taktgeber und Gradmesser für neue Technologien in der Internet-Kommunikation sowie der Künstlichen Intelligenz. Im Sinne einer intellektuellen und individuellen Fähigkeit sei Sprache nicht nur bei der Recherche, im Diskurs oder als Instrument für Demagogie unhintergehbar, sondern im Umkehrschluss auch, um Unwahrheiten zu entlarven oder Meinungen von Fakten unterscheiden zu können.

Dass Sprachsensibilität in unserer sogenannten postfaktischen oder gar botfaktischen Zeit, wie die DGI schreibt, essentiell ist und dass gerade Menschen des öffentlichen Lebens in der Kommunikation eine besondere Verantwortung zukommt, liegt auf der Hand.

Vertreter/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft werden das Tagunsprogramm bestreiten. 

PwCs Digitalisierungskampagne und die resultierende Verantwortung für Technikfolgenabschätzung, Innovationsgeschwindigkeit und gesellschaftliche Auswirkungen wurden im weiteren Rahmen beim T20-Summit in Berlin u.a. durch unseren CDO Harald Kayser diskutiert.

Im diesjährigen DGI-Forum werde ich meine Sicht einer Spezialistin für Wissenstransfer bei PwC vortragen:

 

In meinem Beitrag am 8.9. um 16.45 h

„Sola Scriptura – Neue Medien – Fake News. (Was) Lässt sich von Luther lernen?“

 

zeige ich anhand von Beispielen, wie der Reformator seine Autorität als Theologe und Volksheld gezielt für seine Sache einsetzte. Obwohl er dabei Übertreibungen, Schmähungen, und Falschmeldungen nicht scheute, wirkt seine Eskalationsstrategie bis heute erfolgreicher als die Mäßigungspolitik seines Kontrahenten Albrecht von Brandenburg. Ob sich daraus Folgerungen für die Arbeit von Medienmenschen und Information Professionals im 21. Jahrhundert ziehen lassen, begann ich mich zu fragen, als mir bewusst wurde, dass mit dem Thema Digitalisierung genauso viel (überzogene?) Heilserwartung wie Dämonisierung verknüpft ist. Auch hierfür gibt es Praxisbeispiele.

Das gesamte Tagungsprogramm und alle weitern Details finden Sie auf der DGI-Website.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

 

Kulturtipp:

Dass es zwischen Neuen Medien, Fake News und Martin Luther durchaus interessante Zusammenhänge gibt, habe ich erst bei der Arbeit an meinem historischen Roman „O Mensch, bedenck, das End!“ gelernt, den ich eigentlich in meiner Freizeit begann, um ein wenig Auszeit vom virtuellen Wahnsinn zu nehmen. Pünktlich zum Reformationsjubiläum ist er in 2. Auflage im Mai 2017 erschienen, und weil das DGI-Thema, der Tagungsort und die PwC-Beteiligung so gut passten, werde ich am  7.9. um 18 h zum Übergang ins gesellschaftliche Programm eine öffentlichen Lesung veranstalten (mehr dazu ebenfalls im Tagungsprogramm).

 

 

 

 

Sherlock Health – So halten Sie sich auf dem Laufenden

Wie künstliche Intelligenz das Gesundheitssystem revolutioniert, zeigt die englischsprachige PwC-Studie 

Sherlock in Health. How artificial intelligence may improve quality and effiziency, whilst reducing healthcare costs in Europe.

 

Das Fazit laut Presseinformation

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin könnte helfen, schwere Krankheiten früher zu erkennen, Millionen von Menschen besser zu therapieren – und allein in Europa die prognostizierten Gesundheits- und Folgekosten binnen zehn Jahren um eine dreistellige Milliardensumme zu senken.

 

Welche Voraussetzung dazu erfüllt sein müssen, welche Hürden es zu überwinden gilt und wie die schöne neue Welt aussehen könnte, lesen Sie in unserer Studie, die es hier zum Download gibt:

 

Aber nicht nur künstliche Intelligenz ist ein Thema, das die Gesundheitsbranche umtreibt. Es geht auch um Kosteneffizienz in Krankenhäusern, Pharma & Lifescience, neueste Entwicklungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung und last but not least das Thema Diversity.

 

Sie möchten sich über alle diese Branchenthemen auf dem Laufenden halten?

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.