Bitcoins: Aufsichtliche Bewertung und Risiken für Nutzer

Die Bedeutung virtueller Währungen im Zahlungsverkehr nimmt ständig zu und wird auch von einem wachsenden öffentlichen und aufsichtlichen Interesse begleitet.

Erstmals hat die EBA am 13. Dezember 2013 einen an die Nutzer von virtuellen Währungen gerichteten Warnhinweis veröffentlicht und die BaFin hat am 19. Dezember einen Fachartikel zur Thematik der Bitcoins (BTC) veröffentlicht.

Bitcoins sind kein gesetzliches Zahlungsmittel, weshalb sie weder Devisen und Sorten, noch E-Geld i.S.d. ZAG darstellen. BTC sind eine seit 2009 existierende virtuelle Währung und von der BaFin als Finanzinstrumente in Form von Rechnungseinheiten qualifiziert, die für den Erwerb von Waren, Dienstleistungen, IT-Anwendungen oder Freizeitangeboten genutzt werden können. Transaktionen verlaufen hierbei teilanonym. Die Teilanonymität zeichnet sich dadurch aus, dass die zahlende Partei nicht bekannt und die Transaktion nicht mehr reversibel ist.

Die Schöpfung neuer Bitcoins basiert auf mathematischen Verfahren, deren Komplexität bei jeder neuen Generierung von Bitcoins zunimmt, weshalb deren maximale Anzahl begrenzt ist. Es gibt weder einen zentralen Emittenten noch eine zentrale staatliche Aufsicht oder Regulierung.

Der grundsätzlich einfachen Handhabung im virtuellen Zahlungsverkehr stehen vielseitige Risiken gegenüber, deren Folgen nicht zu unterschätzen sind. Hierzu gehören bspw. der Verlust ohne Ersatzansprüche (analog zu Bargeld) durch Diebstahl (Hacking), Wertschwankungen oder auch der Missbrauch für  Geldwäschezwecke.

Weiterführende Informationen zu Bitcoins sind dem Beitrag der BaFin zu entnehmen, in welchem das Wesen der Bitcoins, die aufsichtliche Einordnung, Risiken für Nutzer als auch die Aufsicht der Dienstleister thematisiert werden.

Bei Fragen sprechen Sie Oliver Eis (069 9585 3935) gerne an.

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