MiFID II-Webinar, Folge 3: Kostentransparenz und Zielmarkt

Der dritte Beitrag der Webinar-Reihe von PwC zum Thema „WpHG-Prüfung nach MiFID II“ ist veröffentlicht.

Das Thema Kostentransparenz bildet den ersten Teil des aktuellen Webinars. Nach Vorstellung der Intention der Vorgaben zur Kostentransparenz werden die einzelnen Anforderungen entsprechend der Kundenklassen aufgezeigt und deren inhaltliche Ausgestaltung erläutert. Es wird detailliert auf die Anforderungen an den Inhalt, den Zeitpunkt und die Methodik der Offenlegung eingegangen. Das Thema wird mit Blick auf die Schwerpunkte bei der Prüfung der Anforderungen an die Kostentransparenz abgeschlossen.

Im zweiten Teil des aktuellen Webinars geht es um das Thema Zielmarkt, einer neuen wesentlichen Komponente der Product Governance aus MiFID II. Grundsätzlich ist für jedes Finanzinstrument ein Zielmarkt festzulegen. Dieser wird durch größtenteils europaweit einheitlichen Kriterien definiert. Im aktuellen Webinar werden die acht Kriterien des Zielmarktes vorgestellt und beschrieben, die in Deutschland einheitlich angewendet werden (Kundenklassifizierung, Kenntnisse und Erfahrungen, finanzielle Verlusttragfähigkeit, Anlageziele, Anlagehorizont, Risikoindikator und Risiko-/Renditeprofil, Vertriebsstrategie).
Neben diesem sogenannten positiven Zielmarkt wird der negative Zielmarkt vorgestellt. Aus diesem geht hervor, für welchen Kundenkreis ein Finanzinstrument gerade nicht geeignet ist. In diesem Zusammenhang wird dem „abstrakten Zielmarkt“ der „konkrete Zielmarkt“ gegenübergestellt. Der Konzepteur eines Finanzinstruments erstellt erstgenannten auf Basis theoretischer Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf Produkte, Finanzmärkte und Endkunden, wohingegen der Vertreiber auf dieser Grundlage einen Abgleich vornimmt und den abstrakten Zielmarkt des Konzepteurs auf den konkreten Endkunden überträgt.
Im Weiteren wird auf das Produktfreigabeverfahren eingegangen, das grundsätzlich für jedes Finanzinstrument einzurichten ist. Neben der Festlegung des Zielmarktes als eine Komponente des Produktfreigabeverfahrens muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen regelmäßig die Belastbarkeit und die Zweckmäßigkeit eines Produktes prüfen, die Compliance-Funktion muss in der Lage sein, Risiken früh zu erkennen und die Geschäftsleiter eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens haben den Prozess des Produktfreigabeverfahrens wirksam zu überwachen. Es werden ebenfalls die Kriterien vorgestellt, die Konzepteure bei der Entwicklung von Produkten beachten müssen. Abgerundet wird dieses Thema mit einem Blick auf die vorzunehmende Szenarioanalyse sowie die für die Überprüfung eines Finanzinstruments einzuholenden Informationen. Zum Schluss werden aktuelle Diskussionspunkte vorgestellt und auf die Prüfung der Anforderungen an den Zielmarkt im Rahmen der WpHG-Prüfung eingegangen.

Wir wünschen Ihnen ein interessantes Webinar.

Für einen fortführenden Austausch laden wir Sie herzlich zu unserer

Telefonkonferenz am 16. Oktober 2018 von 17 Uhr bis 19 Uhr ein.

Für den Erhalt der Zugangsdaten für die Teilnahme an der Telefonkonferenz und Informationen zu weiteren Webinaren senden Sie uns bitte eine E-mail mit dem Stichwort „webinar“ an „Webinar_MiFID_II@de.pwc.com„. Die Teilnahme an diesem Termin ist entgeltfrei.

Wir freuen uns, Sie zum telefonischen Austausch begrüßen zu dürfen.

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