Quickcheck Customer Risk Rating – Einhaltung der ESA Risk Factor Guidelines

Die BaFin hat die neuen Leitlinien zu den Risikofaktoren (ESA Risk Factor Guidelines), die bis zum 26. Juni 2018 umzusetzen waren, in ihre Verwaltungspraxis übernommen. Kredit- und Finanzinstitute sehen sich somit der Herausforderung weitreichender prozessualer Anpassungen gegenübergestellt. Beispielsweise sind Verfahren und Prozesse zum risikobasierten Ansatz oder die hauseigene Risikoanalyse hinsichtlich der neuen Risikofaktoren anzupassen.

Die Leitlinien beinhalten Faktoren, die bei der Bewertung des mit einer Geschäftsbeziehung oder gelegentlichen Transaktion verknüpften Risikos für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, berücksichtigt werden sollten. Sie legen außerdem dar, wie der Umfang der Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden jeweils angepasst werden sollte, damit diese für das festgestellte Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiko angemessen sind.

Die Leitlinien sind wie folgt ausgestaltet und beinhalten Faktoren für die dargestellten Risikotrigger ebenso wie diverse branchenspezifische Hinweise:

 

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der ESA Leitlinien zu den Risikofaktoren. Dazu haben wir ein eigenes Tool, den Compliance Navigator, entwickelt. Darüber hinaus haben wir eine spezielle Vorgehensweise zur Umsetzung erstellt; diese ist wie folgt ausgestaltet:

Dies erfolgt mittels Erstellung einer Heatmap zur Evaluierung der Einhaltung der Vorgaben aus den ESA Leitlinien zu den Risikofaktoren:

  • Bewertung der Einhaltung der Vorgaben aus den neuen ESA Leitlinien
  • Präzise Aufdeckung möglicher Handlungsfelder durch den Soll-Ist-Abgleich
  • Der daraus abgeleitete Maßnahmenkatalog bereitet Ihr Institut optimal darauf vor, den verschärften Anforderungen aus den neuen ESA Leitlinien gerecht zu werden

Bei Nichtumsetzung der ESA Leitlinien zu den Risikofaktoren ergeben sich u.a. folgende mögliche Risiken:

  • Nichtumsetzung der ESA Leitlinien führt dazu, dass die Kundenrisisken, die Transaktionsrisiken, die Vertriebskanalrisiken und die Länderrisken nicht richtig bewertet werden.
  • Risikosituation des Unternehmens wird nicht korrekt dargestellt (fehlerhafte Riskoanalyse).
  • Mitarbeiter werden nicht vollumfänglich über die Risikofaktoren im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung geschult.
  • Indizienmodell wird nicht sachgerecht abgeleitet, daher möglicherweise fehlerhaftes Monitoring.
  • Nichtnutzung von Effizienzgewinnen durch mangelnde Umsetzung der Faktoren zur Risikominimierung.

Haben Sie Fragen oder Interesse an einem gemeinsamen Projekt zu diesem Thema? Sprechen Sie uns gerne hierzu oder zu weiteren Compliance-Themen an. Wir freuen uns mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.