Unregelmäßigkeiten bei der Auszahlung von Corona-Soforthilfen

Covid-19 führt zu neuen Betrugsszenarien – wie gut sind Sie vorbereitet?

Die Auszahlungen von Corona-Soforthilfen werden immer häufiger von Kriminellen missbraucht. Durch gefälschte Internetauftritte erlangten Kriminelle Zugriff auf Unternehmensdaten, die dazu genutzt wurden, Fördermittel auf eigene Konten umzuleiten. Daher haben Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden wie die europäische Bankenaufsicht EBA, die Bafin und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen alle Kreditinstitute dazu aufgefordert, verdächtige Transaktionen zu identifizieren und ihrer Pflicht zur Abgabe einer Verdachtsmeldung nachzukommen.

Haben Sie als Kreditinstitut Anhaltspunkte dafür, dass Vermögenswerte eine illegale Herkunft haben, so sind Sie verpflichtet, diesen Sachverhalt unverzüglich der Financial Intelligence Unit (FIU) als zuständige Zentralstelle für die Entgegennahmen von Verdachtsmeldungen zu melden. Außerdem ist die Erkennung solcher Anhaltspunkte als Bestandteil eines aktiven Managements Ihrer Betrugsrisiken unerlässlich. Compliance-Verantwortliche in Kreditinstituten müssen sich daher zwingend folgende Fragen stellen:

  • Können Sie sicher sein, dass keine betrügerischen Transaktionen über Ihr Institut getätigt wurden?
  • Ist Ihr Indizienmodell und Ihr Monitoring Tool geeignet, verdächtige Transaktionen zu identifizieren?
  • Haben Sie generell und insbesondere zu Zeiten von Covid-19 die technischen und personellen Ressourcen, um betrügerische Transaktionen zu identifizieren, zu prüfen und entsprechende Verdachtsmeldungen abzugeben?

PwC unterstützt Sie bei der Beantwortung dieser Fragen und hilft Ihnen, Sofortmaßnahmen von der Erkennung bis zur Verdachtsmeldung umzusetzen.

Weitere Informationen & Ansprechpartner finden Sie hier.

Haben Sie weitere Fragen oder sehen Sie Diskussionsbedarf? Wir stehen Ihnen hierbei gerne zur Seite.

Oliver Eis 

+49 170 5473450

oliver.eis@pwc.com

Lars-Heiko Kruse

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lars-heiko.kruse@pwc.com

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