Kategorie: Outsourcing/ Cloud

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Cloud in der Finanzindustrie – Jetzt sicher und compliant durchstarten

Die Nutzung von Cloud ist unabdingbar

Die Nutzung von Cloud-Technologie ist im FS-Sektor unabdingbar. Dies zeigt auch die PwC Studie zum Thema „Cloud Computing im Bankensektor“. Das Thema Cloud Computing besaß bereits zum Zeitpunkt der Studie für 68 Prozent der Institute eine hohe Branchenrelevanz. Und für die nächsten fünf Jahre rechnen die IT-Entscheider mit einer deutlich wachsenden Bedeutung.
Für viele Geschäftsmodelle und Prozesse, insbesondere im Zusammenhang mit Digitalisierungsinitiativen wird sich der Einsatz von Cloud Computing als integraler Bestandteil und Erfolgsfaktor festigen.

Cloud-Nutzer wissen insbesondere die verbesserte Service-Qualität, die Komplexitätsreduktion der eigenen IT-Architektur sowie die Verfügbarkeit von speziellen Ressourcen zu schätzen. Institute, welche noch keine Cloud-Lösungen nutzen, versprechen sich insbesondere eine höhere Flexibilität durch die Nutzung von neuen Cloud-Services.

EIOPA Konsultation: Richtlinien zu Outsourcing an Cloud-Service-Anbieter

Die Europäische Behörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat zum 31.01.2020 ihre Richtlinien für das Outsourcing an Anbieter von Cloud-Diensten unter Berücksichtigung der Rückmeldung der Konsultationsphase finalisiert. Als Reaktion auf die Kommentare hat die EIOPA das Datum zu dem die Richtlinien verpflichtend anzuwenden sind vom    1. Juli 2020 auf den 1. Januar 2021 verschoben.

Ebenfalls verlängert wurde der Zeitraum für die Überprüfung von bestehenden Vereinbarungen vom 1. Juli 2022 bis zum 31. Dezember 2022. Um innerhalb der Richtlinien das Proportionalitätsprinzip stärker zu verankern, wurde der Grundsatz der risikobasierten Überprüfung eingeführt, demzufolge nur diejenigen Cloud-Dienste, die sich auf kritische und wichtige operative Unternehmensfunktionen oder Aktivitäten beziehen zwingend überprüft und ggf. angepasst werden müssen.

Weitere Informationen zum ursprünglichen Entwurf finden Sie hier.

EBA Guidelines Outsourcing 2019 (EBA/GL/2019/02)

Zeitplan, Anwendbarkeit, wesentliche Neuerungen und Erfahrungsberichte

 

Zeitplan

Die am 25. Februar 2019 veröffentlichten EBA Leitlinien zu Auslagerungen traten am 30. September 2019 in Kraft. Eine verlängerte Umsetzungsfrist bis zum 31.12.2021 besteht grundsätzlich für Anforderungen an das Register und die Überprüfung wesentlicher Auslagerungsverträge.

Die EBA Leitlinien zu Auslagerungen tragen den EU-rechtlichen Vorgaben, insbesondere PSD 2 (2015/2366/EU), MiFID II (2017/565) und der CRD (2013/36/EU) Rechnung. Einhergehend mit dem rasanten Anstieg an (IT-) Auslagerungen sowie (IT-) Leistungsbezügen waren sie der Haupttreiber für die Ablösung der bisherigen CEBS Guidelines 2006. Sie erweitern den Anwendungsbereich und legen einheitlich für Institute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute interne Governance Anforderungen für Auslagerungen fest, insbesondere mit Blick auf Auslagerungen kritischer oder wesentlicher Funktionen. Die EBA Leitlinien integrieren die Anforderungen an Cloud Dienste und ersetzen damit auch die EBA Recommendations on outsourcing to cloud service provider 2017 (EBA/REC/2017/03).

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