Kategorie: Regulatorik

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IT-Regulatorik Update – Konsultation der Erstfassung der Zahlungsdienste-aufsichtlichen Anforderungen an die IT von Zahlungs- und E-Geld-Instituten (ZAIT)

Am 12. April 2021 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Konsultationsprozess zu den „Zahlungsdiensteaufsichtlichen Anforderungen an die IT von Zahlungs- und E-Geld-Instituten (ZAIT)“ eingeleitet. Stellungnahmen zum Entwurf können der Deutschen Bundesbank sowie der BaFin bis zum 14. Mai 2021 schriftlich mitgeteilt werden und sollen auf den jeweiligen Webseiten veröffentlicht werden.

Der Konsultationsentwurf greift die Anforderungen der sich aktuell ebenfalls im Konsultationsverfahren befindlichen Novelle der Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) auf und ergänzt diese um weitere Anforderungen zur Aufbau- und Ablauforganisation, zur technisch-organisatorischen Ausstattung, zum Notfallmanagement sowie zu Auslagerungen. Diese Ergänzungen orientieren sich dabei an den entsprechenden Anforderungen aus der aktuellen Konsultationsfassung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Zudem werden spezifische Anforderungen zum Management der Beziehungen mit Zahlungsdienstnutzern niedergelegt.

IT-Regulatorik Update – Konsultation der Neufassungen der BAIT und MaRisk

Am 26. Oktober 2020 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Entwürfe der Novellen der Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) sowie der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) in ein öffentliches Konsultationsverfahren überführt. Stellungnahmen zu den Entwürfen, die der Deutschen Bundesbank sowie der BaFin bis zum 23. November 2020 (BAIT) bzw. 4.Dezember 2020 (MaRisk) schriftlich mitgeteilt werden konnten, werden auf den jeweiligen Websites veröffentlicht. Eine Veröffentlichung der Novellen in der finalen Fassung im 1. Quartal 2021 nach Abschluss des Konsultationsverfahrens ist wahrscheinlich.

Aufbau und Nutzen eines Datenschutzmanagementsystems

Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind umfassende Anforderungen rund um die Verarbeitung personenbezogener Daten definiert worden. Verantwortlich für die Umsetzung eines angemessenen Datenschutzniveaus ist die Unternehmensleitung und nicht – wie mancherorts auch heute noch erwartet – der Datenschutzbeauftragte. Letzter hat im Sinne der DSGVO neben der Beratung der Unternehmensleitung u.a. die Überwachung der eingerichteten Maßnahmen zur Einhaltung der DSGVO als Aufgabe.

Obwohl die Datenschutzgrundverordnung den Aufbau eines strukturierten Datenschutzmanagementsystems (DSMS) u.a. zur Erfüllung der Rechenschaftspflicht nahelegt, sind die konkreten Anforderungen an die Ausgestaltung eines solchen DSMS vom Gesetzgeber und den Aufsichtsbehörden bisher nicht weiter spezifiziert. Trotzdem ist der Aufbau eines DSMS ein lohnendes Investment, da gem. DSGVO die vom Unternehmen ergriffenen Maßnahmen bei der Sanktionierung angerechnet werden und somit ein wirksames Datenschutzmanagement neben Reputationsrisiken auch Bußgeldrisiken sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit für Datenschutzverletzungen reduzieren kann.

Balance zwischen Flexibilität und Ordnungsmäßigkeit im Umgang mit IDV

Umgang mit individueller Datenverarbeitung (IDV) – Der Hintergrund

Die klassische IT-Landschaft der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute ist durch standardisierte Kernanwendungen bestimmt. Zur Unterstützung der Prozessabläufe in den Fachbereichen werden darüber hinaus unterschiedliche IDV-Anwendungen (z.B. auf der Basis von MS-Office-Anwendungen) eingesetzt. Diese Anwendungen beinhalten teilweise umfangreiche Funktionalitäten und werden von den Fachbereichen selbstständig entwickelt und betrieben.

Der Einsatz von IDV wird reguliert und muss die regulatorischen Mindestanforderungen zur Integrität, Verfügbarkeit, Authentizität sowie Vertraulichkeit erfüllen.

IDW veröffentlicht neue Prüfungshinweise

In der Mai und Juni Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) je einen Prüfungshinweis veröffentlicht, welche den Prüfungsstandard IDW PS 860 konkretisieren. Der Prüfungsstandard regelt die Grundsätze und Vorgehensweisen nach denen IT-Prüfungen außerhalb der Abschlussprüfung durchzuführen sind. Er korrespondiert dabei mit dem internationalen „International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised)“.

Covid-19-Update: Anforderungen des SWIFT Customer Security Programme (CSP) in 2020

Covid-19-Update

Aufgrund der Covid-19 Pandemie hat SWIFT die Zeitpläne für die Attestierung des Customer Security Controls Framework (CSCF) überarbeitet. Für 2020 ist eine Selbstzertifizierung in Bezug auf das SWIFT CSCF in der Version v2019 für alle SWIFT-Nutzer ausreichend, SWIFT empfiehlt jedoch aufgrund der Klarstellungen zu den Kontrollen die Version v2020 zu nutzen.

Das von SWIFT gemäß “Independent Assessment Framework” vorgeschriebene unabhängige interne oder externe Assessment (“Community Standard Assessment”) verschiebt sich in das Jahr 2021 und wird auf Basis der Kontrollen des SWIFT CSCF in der Version v2021 durchzuführen sein. Insofern empfiehlt sich dennoch eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den zugehörigen Kontrollen (bspw. mittels Health Check/ Gap Analyse), um für das unabhängige Assessment gewappnet zu sein.

Darüber hinaus regt SWIFT seine Nutzer nach Möglichkeit dazu an, bereits im aktuellen Jahr 2020 ein unabhängiges Assessment durchzuführen.

Gerne unterstützen wir mit einem Health Check zur Vorbereitung auf entsprechende Assessments, oder natürlich auch bei der Attestierung der SWIFT CSCF Kontrollen mit unserem etablierten Verfahren auf Basis von ISAE-Standards.