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Die PSD 2 Richtlinie und ihre Anforderungen

Mit der Verabschiedung der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD 2) ist eine Art „Grundgesetz“ fĂŒr den EU-Zahlungsverkehrsmarkt in Kraft getreten. ErgĂ€nzt um diverse delegierte Rechtsverordnungen durch 2nd-Level (RTS/ITS) und 3rd-Level Dokumente (Guidelines) sind vielfĂ€ltige Anforderungen definiert worden. Die neuen Anforderungen erweitern u.a. den Zahlungsdienstebegriff sowie den Anwendungsbereich und haben Auswirkungen auf bestehende Prozesse, wie die VorfallĂŒberwachung, -meldung oder operative Sicherheitsmaßnahmen. Die Anforderungen bedingen ebenso die Gestaltung neuer Prozesse, wie die Nutzung starker Kundenauthentifizierung bei bestimmten Transaktionen oder die Bereitstellung des Kontozugangs fĂŒr Dritte nach Kundeneinwilligung.

Digitalisierung von GeschÀftsprozessen im Finanzsektor

Warum Digitalisierung von GeschÀftsprozessen?

Im Finanzsektor wird die Digitalisierung als große Chance wahrgenommen, um Prozesse und Systeme fit fĂŒr die Zukunft zu gestalten. Insbesondere die GeschĂ€ftsprozesse von Finanzdienstleistern stehen im Fokus, da diese meist auf gewachsenen Strukturen und selbstentwickelten Kernbankensystemen basieren. HĂ€ufig können diese durch die EinfĂŒhrung und Nutzung neuer Technologien effizienter gestaltet werden. DarĂŒber hinaus fördert der Einsatz von digitalen Technologien die Transparenz und FlexibilitĂ€t und ermöglicht es, flexibler auf Kunden- und Marktanforderungen zu reagieren.

Anhand von drei Beispielen zeigen wir welches Digitalisierungs- und Optimierungspotential bei Finanzdienstleistern in der Regel besteht. Anschließend stellen wir unseren erprobten Ansatz vor, mit dem Digitalisierungs- sowie Optimierungspotenziale identifiziert und umgesetzt werden können.