Die Coronakrise spaltet die europäischen Konsumenten

Die Unterschiede in Ausmaß und Folgen der COVID-19-Krise zwischen den nord- und südeuropäischen Staaten spiegelt sich auch bei den Konsumenten wider. Während etwa ein Drittel der Deutschen (32 %) und Niederländischer (35 %) Einkommenseinbußen infolge der Coronakrise hinnehmen mussten, trifft dies deutlich über die Hälfte der Italiener (57 %) und Spanier (61 %). Entsprechend planen 42 % der Italiener und 56 % der Spanier, aber nur ein Viertel der Deutschen (24 %) weniger Ausgaben in den nächsten Monaten. Diese Kaufzurückhaltung wird vor allem die Branchensektoren treffen, die bereits während des Shutdowns erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen mussten: Bekleidung, Schuhe und Sport- und Outdoorausrüstung.

Allerdings hat die COVID-19-Krise Händlern auch neue Chancen eröffnet. Der Onlinehandel mit Lebensmitteln, in den meisten europäischen Ländern vor der Krise mit eher schleppender Entwicklung,  hat nicht nur einen erheblichen Aufwind bekommen, sondern auch die Konsumenten nachhaltig überzeugt: 70 % der französischen, italienischen und spanischen Konsumenten sowie mehr als die Hälfte der Deutschen (52 %) und Niederländer (57 %) haben mehr Lebensmittel online gekauft. Mehr als 80 % wollen dies in allen Ländern auch beibehalten.

Weitere spannende Ergebnisse zu den Auswirkungen der COVID-19-Krise auf das Konsumverhalten in Europa finden Sie in unserer aktuellen Befragung von 3.400 Konsumenten in sieben europäischen Staaten: https://www.pwc.de/COVID-Konsumentenumfrage. Wenn Sie mehr über unsere Consumer Insights und unsere Perspektive zu strategischen Handlungsfeldern für Händler und Konsumgüterhersteller erfahren möchten, sprechen Sie direkt unsere Experten Dr. Christian Wulff und Dr. Stephanie Rumpff an.

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